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modus69

der verrückteste Fußball-Klub Deutschlands

7 Beiträge in diesem Thema

4000 Zuschauer in der 11. Liga – und diese Nummern-Girls

Das ist der verrückteste

Fußball-Klub Deutschlands

Von ANDRÉ SCHMIDT

Oldie Frenzel (62) zeigte 31 Minuten vollen Einsatz. Da staunte selbst Torjäger Heusel

Total abgefahren, dieser Fußball-Klub.

Lok Leipzig – verrückt, was die für Dampf machen. Sie spielen nur in der 11. Liga, aber die Fans strömen in Scharen. 4000 im Schnitt kommen pro Spiel, irre.

Was zieht die Fans in Leipzig an? Sexy Girls, beherzte Idole – und in jedem Spiel ein Torrausch.

Sage und schreibe 20:0 gewann Lok sein letztes Punktspiel gegen die Paunsdorf Devils. Dabei feierte das Leipziger Fußball-Idol Henning Frenzel (56 Spiele für die DDR) sein Comeback – mit unglaublichen 62 Jahren.

Mit diesen Nummerngirls macht’s richtig Spaß, den Gegner zu schlagen

26 Jahre nach seinem Rücktritt ließ er sich zu einem Einsatz überreden – und steuerte beim Tor-Festival mit einem astreinen Kopfball das 16:0 bei.

Die Leipziger Fans sind total scharf auf jeden Treffer – denn dann kommen, als besonderer Höhepunkt, leicht geschürzte Nummerngirls vor der Haupttribüne entlanggestöckelt.

Die sexy Damen, zwei Models aus Leipzig, hatten ihre Dienste dem Verein angeboten, weil die Anzeigetafel nur einstellige Ergebnisse erfasst. Jetzt zeigen sie den zweistelligen Spielstand per Plakat an – und gewähren dabei gleichzeitig ein paar tiefe Einblicke. Die eine sogar mit Lack und Leder auf Sado-Maso getrimmt!

Torjäger René Heusel, der Leipziger mit dem strammsten Schuss, schwärmt: „Absolut geil.“

Auch Präsident Steffen Kubald (43), von Beruf Wirt, steht drauf: „Wir wollten halt mal neue Wege gehen.“ Dazu passt, dass eine Tabledance-Bar zu Leipzigs Hauptsponsoren zählt.

Party-Klub Leipzig: Nach der Insolvenz des VfB Leipzig versucht der Verein, als 1. FC Lok wiedergegründet, in der 3. Kreisklasse einen Neuanfang.

Beim nächsten Spiel gibt‘s übrigens wieder ein Comeback. Gegen Eintracht Großdeuben II läuft der Ex-Leipziger Heiko Scholz (38), mittlerweile Co-Trainer in Duisburg, auf.

Irre

http://www.bild.t-online.de/BTO/index.html

bearbeitet von modus69

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Lok Leipzig: 12´421 Fans in 11. Liga

Einmaliger Farbtupfer: Die Fans des 1. FC Lok.

LEIPZIG – Alter Name, wieder erwachte Liebe. Der 1. FC Lokomotive Leipzig mobilisiert nach dem Neuanfang die Massen. Dieses Wochenende wollten 12´421 Fans die Elftliga-Kicker sehen.

Vor ein paar Monaten musste der VfB Leipzig Konkurs anmelden. Vom ersten deutschen Fussball-Meister überhaupt blieb nur die Jugendabteilung übrig. Da erinnerte man sich in Leipzig an den Namen 1. FC Lokomotive.

Lok hatte es 1987 bis ins Endspiel des Europacups der Pokalsieger geschafft, wurde 1991 – nach der Auflösung der ostdeutschen Ligen – aber dennoch in VfB Leipzig umbenannt. Nach einer Saison in der Bundesliga (1993/94) folgte Ende der neunziger Jahre der Absturz ins Amateurlager.

Der Medienkonzern Kinowelt wollte den VfB retten, pumpte Millionen in den serbelnden Traditionsklub, verhinderte damit aber nur einen raschen Neuanfang. Der Rest ist Geschichte.

Diesen Sommer erfolgte dann der radikale Schnitt. Der bei den Fans noch immer beliebte Name «Lok» wurde für den Wiederbeginn in der 11. Liga ausgegraben – mit überwältigendem Erfolg.

Nicht nur sportlich (6 Spiele, 6 Siege), sondern auch wirtschaftlich läuft es wie geschmiert. Und dafür tut der Verein einiges: Bei (fast) jedem Match gibt ein ehemaliger Lok-Star ein Gastspiel auf dem Rasen, bei zweistelligen Resultaten zeigt ein leicht beschürztes Nummern-Girl den Stand der Dinge an.

Diesmal hiess der prominente Gast Heiko Scholz. Der frühere Nationalspieler und Bundesliga-Star (Dynamo Dresden, Bayer Leverkusen, Werder Bremen) traf beim klaren 8:0 gegen Eintracht Grossdeuben II in der 10. Minute das 1:0 und zeigte sich begeistert von der Leipziger Renaissance.

«Es war mir eine Ehre, etwas von dem zurück zu geben, was der Verein mir gegeben hat», erklärte der 38-Jährige vor nicht weniger als 12´421 Fans im neuen Zentralstadion.

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