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badest

Spieler frustriert über geringen Lohn

11 Beiträge in diesem Thema

Beförderung für weniger Lohn

Freitag kann sich der FC Wacker frühzeitig zum Meister krönen. Dann wäre ein imposantes Comeback in der Bundesliga perfekt, ein Fußballmärchen in grünschwarz Wirklichkeit.

Doch von Jubel, Trubel und Heiterkeit ist im Lager der wackeren Innsbrucker weit und breit keine Spur. Statt dessen gibt's jede Menge hängende Köpfe und ratlose Gesichter, Vor allem seit dem Meeting mit Obmann Gerhard Stocker am Montag.

Die Präsentation des neuen Bezügesystems sorgte für heftige interne Diskussionen. Um 20 Prozent sollen nächste Saison die Gehälter reduziert werden. Dafür erhalten Spieler und Angestellte - wie bei Stockers Privatfirma Stasto - eine finanzielle Erfolgskomponente. Sponsorgelder, die der Verein während der Spielzeit lukriert, werden zu einem großen Teil unter den Angestellten aufgeteilt.

Spieler und Trainer quittierten diesen Vorschlag mit einem heftigen Kopfschütteln. "Damit können wir uns derzeit nicht anfreunden. Dafür müssten schon alle Spieler Verträge haben, mit denen sie zufrieden sind. Und das ist derzeit einfach nicht der Fall", erklärt Herbert Ramsbacher, der wie elf weitere Teammitglieder auf einen neuen Vertrag zu erhöhten Bezügen hofft. Zu Recht. Denn die meisten Meisterkicker sind keine Großverdiener. Ein Spieler musste sich im Winter von der Familie sogar unter die Arme greifen lassen, weil er in der spielfreien Zeit mit dem niedrigen Fixum sonst nicht das Auslangen gefunden hätte.

Trainer Helmut Kraft kann und will von den finanziellen Troubles nichts mehr hören. "Es ist frustrierend, irgendwie pervers, dass kein Geld rein kommt. So eine große Chance bekommt der Tiroler Fußball nie mehr wieder."

Der Ärger der Spieler und Trainer ist mehr als berechtigt. Denn wo - außer bei Wacker - wird eine Beförderung in die sportliche Chefetage namens Bundesliga mit Gehaltseinbußen belohnt.

kurier

es sind hier einfach unmögliche zustände für einen zukünftigen t.mobile-bundesligisten. da steigt diese truppe mit ehrlich erkämpften, tollen leistungen auf und verdient weniger (zumindest als fixum) als in der Red.zac, wahrscheinlich nicht viel mehr als in der regionalliga. kein wunder, bei 2,5 mio. budget. ich sags nochmal: bei Salzburg, Kärnten usw. verdienen die spieler im schnitt wahrscheinlich das DREIFACHE, warum auch nicht, das budget ist auch um mindestens das dreifache höher. und die personalkosten sind nun mal der major part der ausgaben.

das traurige ist, dass das wohl nicht auf nachlässigkeit, faulheit oder verhandlungsunfähigkeit (wobei, eine stärke kann das nicht sein, wenn man sich ansieht, was die hauptsponsoren so zahlen..) zurückzuführen ist, sondern auf die indiskutabel schwache unterstützung durch die (Tiroler) wirtschaft. ein hauptsponsor, der einem t.mobile-ligisten 600.000 euro zahlt, ist LÄCHERLICH.

ich kann einfach nicht fassen, dass da nicht nur die von FCT-zeiten vergraulte sponsoren tatenlos zusehen, sondern auch die bisherigen. die sollen mehr zahlen, verdammt. so riskieren sie nämlich, dass die mannschaft zerfällt, der abstieg die folge ist und der verein irgendwann droht zu sterben. kann das in ihrem interesse sein? die TIWAG, TirolMilch, TT, Swarovski (wenn die überhaupt noch dabei sind), Raiffeisen sollten sich gedanken machen, was sie diesem verein und ihren angestellte zumuten. und vor allem, was sie für den werbewert, den sie bekommen, zahlen. das steht nämlich in keinem verhältnis zueinander. grmpf.

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Eine grandiose Aussage von Herrn Bruckmüller steht ja im neuen ECHO. Ich weiß jetzt den genauen Worlaut nicht mehr ... aber er brachte es so quasi rüber, dass ihm halt Land und der FC Wacker dankbar sein sollten, was er für eine Vorarbeit geleistet hat. Und nicht nur jammern, ...

Soll man jetzt über solche Aussagen lachen oder weinen??

bearbeitet von Laudl

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aber er brachte es so quasi rüber, dass ihm halt Land und der FC Wacker dankbar sein sollten, was er für eine Vorarbeit geleistet hat. Und nicht nur jammern, ...

Soll man jetzt über solche Aussagen lachen oder weinen??

ohmann ;) ... also im ersten augenblick lachen..

ich denk ich sollt mir das kaufen..

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es ist so die TIWAG, TirolMilch, TT haben auch nimmer das geld um Wacker mit umengen von geld zu unterstützen!

Swarovski hat schon so viel geld in den tiroler fußball investiert, also warum sollte er mehr tun?

wacker muss sich im ausland sponsoren suchen ;)

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Da Stocker probierts jetzt eh in Südtirol, aba ehrlich gsagt welcher ausländische "großsponsor" stellt einem Aufsteiger massenweise geld zu verfügung??? - keiner

TIWAG, TirolMilch, TT, Swarovski (wenn die überhaupt noch dabei sind), Raiffeisen

also bitte da müsst doch mehr herausschaun als unser lächerlichers budget!

Noch dazu gekommen ist die Tirol-Werbung!!! also mMn müsste die Wirtschaft schon mehr zahlen, aber ich denkne, dass im Laufe der nächsten Saison noch Sponsoren dazu kommen werden!!

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Da Stocker probierts jetzt eh in Südtirol, aba ehrlich gsagt welcher ausländische "großsponsor" stellt einem Aufsteiger massenweise geld zu verfügung??? - keiner

also bitte da müsst doch mehr herausschaun als unser lächerlichers budget!

Noch dazu gekommen ist die Tirol-Werbung!!! also mMn müsste die Wirtschaft schon mehr zahlen, aber ich denkne, dass im Laufe der nächsten Saison noch Sponsoren dazu kommen werden!!

ich befürchte im laufe der nächsten saison ist es zu spät, dann sind ein koejoe ode rein mair längst weg. ich hoff dass sich einige sponsoren dazu entschließen, spätestens nach dem meistertitel geld springen zu lassen.

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' date='05 May 2004 - 17:33'] wacker muss sich im ausland sponsoren suchen ;)

Zeig mir bitte einen österreichischen Verein, der einen ausländischen Sponsor akquirieren konnte.

Und wenn man sich so anschaut ist bei jedem Verein in Österreich mehr oder weniger direkt die öffentliche Hand im Spiel. Ich sag nur Tiwag, Kelag, Austria Tabak, Wien Strom, Bank Austria...

Und in diesem Bereich zahlt die Tiwag und dadurch das Land Tirol eindeutig am wenigsten, obwohl sie sich immer vollmundig zum Profifussball in Tirol bekennen.

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KRAFT BLEIBT Bereits geklärt ist die Trainerfrage. Helmut Kraft wird am Montag einen Ein-Jahres-Vertrag unterschreiben. "Ich habe zwei Stunden mit Manager Ablinger gesprochen, über eineinhalb Stunden übers Team. Geld ist mir nicht so wichtig", sagt Kraft, der am Montag entscheidet, ob er Wackers Beteiligungsmodell zustimmt. Tendenz positiv: "Ich kann's mir vorstellen, so viel Vertrauen habe ich in den Verein."

AUFKLÄRUNG Die Spieler sind weniger überzeugt. "Ich bin da eher skeptisch. Viel wichtiger ist, dass alle Verträge so schnell als möglich unterzeichnet werden", so Andreas Schrott.

Gerhard Stocker kann die Bedenken verstehen. "Bei meiner Firma war das nicht anders", erinnert sich der Obmann. Mittlerweile werden alle 50 Mitarbeiter von Stasto nach dem Prämien-Modell bezahlt. Mittlerweile wurde Stocker mehrfach ausgezeichnet - zuletzt mit dem Gapp-Preis.

Ein Fixgehalt ist die Basis für das Beteiligungsmodell. Je nach finanziellem Erfolg während der Saison werden die Spieler beteiligt. 75 Prozent der zusätzlichen Einnahmen gehen an die Mannschaft, der Rest dient der Schuldentilgung.

Zu riskant meinen die Kicker. Innovativ sagen Kraft und Ablinger. "Die einzigen Unbekannten sind Punkte und Zuschauerzahlen. Wir reden immer nur vom Risiko, dabei ist's eine Chance", erklärt Stocker. Nachsatz: "Es wird nämlich noch einiges Geld rein kommen."

ÖSTERREICHER-TOPF Die Bundesliga belohnt Klubs, die großteils auf Österreicher setzen, mit Sonderprämien. Aus dem Österreicher-Topf, der von Frank Stronach und dem ÖFB gespeist wird, kann Wacker - zuletzt zehn Österreicher in der Grundelf - locker 300.000 Euro lukrieren.

BIERVERTRAG Vom neuen Bier-Lieferanten im Stadion erwartet sich Wacker mindestens 100.000 Euro

STICKER-AKTION Auf Initiative von Ida Wander (Wiener Städtische) werden 10.000 Aufkleber verkauft. Einnahmen: 50.000 Euro.

SPONSOREN "Der Titel bringt Sponsoren", glaubt Sportlandesrat Gschwentner, der mit der Firma des Ex-Grasshoppers-Präsidenten in Kontakt ist. Zudem laufen Gespräche mit Südtiroler Firmen.

kurier

die letzten absätze klingen ja sehr vielversprechend. hoffentlich kann sich Stocker bei den spielern durchsetzen.

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Ja zum Prämienmodell

Alfred Hörtnagl war am Freitag der erste Wacker-Spieler, der dem Prämienmodell von Obmann Gerhard Stocker (Die Kicker sind beteiligt an nicht budgetierten Sponsoreinnahmen) zugestimmt hat. Und auch Meistermacher Helmut Kraft sagt Ja. "Ich hab's mir durch den Kopf gehen lassen und ich bin überzeugt, dass unser Verein noch genug Geld aufstellen wird", so der Trainer, der heute den neuen Einjahres-Vertrag unterzeichnen wird.

kurier

gut, wenn die beiden als opinion leader fungieren können..

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also wenn wir diesen stamm halten können,kommen allein schon 150000-300000 aus dem jugendförderugnspool der buli dazu sind ! sind auch 6000-12000 euro pro spieler!!! also ein nettes sümmchen!

weiters wird die bandenwerbung teurer und einige klein und nebensponsoren stoßen auch noch dazu! weiters wird nur mit einem schnitt von 6000 zusehern kalkuliert! also mMn steigen die spieler bei diesem modell sicher super aus!

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