Löwenherz sagte am 29 Jun 2008, 12:42:
Wenn Georgien und Schottland gleichwertige Spieler gehabt hätten, wäre Donadonis Taktik untergegangen.
Darauf will ich hinaus. Attraktiver waren die Unterlegenen allemal
erzähl mir nix von Genen Ösi .. Eure Sprache wurde durch deutsche Philosophie und Poesie entwickelt. Eure Fortbewegungsmittel entstammen deutscher Ingenieurskunst. Eure Genesung beruht auf deutscher Medizintechnik.. und Leopold Mozart's Fauxpas eine Österreicherin zum Weib zu nehmen verhalf euch zu Weltruhm
(nicht ernst nehmen nachbar

)
Zum ersten Punkt: In Deutschland darf ich ja über die diversen Medien immer wieder hören, wie der Fußball interpretiert wird und wonach gestrebt wird. Grundsätzlich wird der Vorwärtsdrang und die Offensive gefordert und über defensive Systeme die Nase gerümpft. Nur dass die Bayern mit diesem Stil die erfolgreichste Mannschaft in der Geschichte des deutschen Fußballs ist, wird gerne übersehen.
Speziell Italien wird immer als das extremste Negativbeispiel herangezogen. Da schmerzt sicherlich noch das verdiente Halbfinalaus bei der Heim-WM und es tut weh, dass es mit Italien eine noch erfolgreichere (was WM-Titel betrifft) Fußballnation in Europa gibt und man somit weltweit auf Rang 3 zurückgerutscht ist. Dieser Neid ist bis zu einem gewissen Grad ja auch verständlich, kenne ich ihn ja auch, wenn ich dem "deutschen Panzerfußball" zusehe...
Um zum Thema zurückzukommen: es gibt (soweit ich weiß) weder eine moralische Verpflichtung noch ein festgeschriebenes Recht, wie man den Fußball interpretieren muss oder soll. Denn sonst wäre Deutschland aufgrund seiner zu geringen Ausbeute in den Bereichen Inspiration und Attraktivität schon längst aus allen Bewerben ausgeschlossen worden.
Zum zweiten Punkt: ich hab die "Scherzchen" durchaus verstanden und akzeptiere sie auch