Zitat
Wien - Es war ein guter Start ins neue Jahr für Norbert Barisits und den LASK. Die Athletiker haben mit dem Sieg beim Hallencup in Linz erstmals seit Jahren wieder für sportlich positive Schlagzeilen gesorgt.
Unmittelbar darauf haben die LASK-Boss den bisherigen Sportdirektor doch überraschend zum Cheftrainer gehievt.
Schon zum zweiten Mal, denn im Herbst 2002 folgte er Dieter Mirnegg nach und die Athletiker rutschten zwischenzeitlich auf den letzten Platz ab. Diesmal soll alles anders werden. Wie und warum, erklärt der Burgenländer im Sport1-Interview.
Sport1: Ihre erste Trainertätigkeit beim LASK war eher unglücklich. Das sind auch viele Fans mit ihrer Wiederbestellung. Wie soll es besser werden?
Barisits: Der größte Unterschied ist, dass ich die Mannschaft in acht Wochen nach meinen Plänen vorbereiten kann. Damals bin ich kurzfristig eingesprungen und musste mit den vorhandenen Ressourcen arbeiten.
Sport1: Jetzt müssen Sie sich auch am Abschneiden "ihrer" Mannschaft messen lassen.
Barisits: Natürlich. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Jetzt bereite ich die Mannschaft körperlich, taktisch, mental und psychisch vor. Dann werden die Fans sehen, ob ich gut gearbeitet habe und etwas bewegt habe, oder nicht. Aber ich bin eigentlich bei jedem Verein, bei dem ich gearbeitet habe, nur auf der Erfolgswelle geschwommen. Ich werde den LASK zu alter Stärke zurück führen.
Sport1: Wie sieht ihr Trainingsplan aus?
Norbert Barisits: Wir stehen bereits voll in der Vorbereitung für das Frühjahr und haben leistungsdiagnostische Tests hinter uns. Ich habe mein Schwerpunktprogramm, wo Trainingssteuerung und -diagnostik mit zwei Mal wöchentlicher Blutabnahme ganz wichtige Bereiche sind. Der Trainingsplan ist mit Co-Trainer Gert Trafella abgestimmt. Jeder Spieler soll sein individuell zugeschnittenes Programm bekommen.
Sport1: Heben Sie sich mit dem Programm zur Liga-Konkurrenz ab?
Barisits: Ich glaube nicht, dass alle Klubs so arbeiten. Ich habe damit vor fünf Jahren in Untersiebenbrunn begonnen und mich seither stets weitergebildet und die Methoden verbessert. Ich war damit in der Vergangenheit erfolgreich und bin sicher, dass ich damit überall erfolgreich bin.
Sport1: Wie richten Sie ihre Mannschaft für die Feldsaison aus?
Barisits: Meine Arbeit mit der Mannschaft basiert auf drei Säulen. Die Spieler müssen top-fit sein, taktisch exzellent geschult und mental frisch sein. Das heißt, wir werden auch im Lehrsaal taktische Schulungen machen. Je mehr die Spieler wissen, desto bessere Leistungen können sie bringen.
Sport1: Wird sich taktisch etwas ändern?
Barisits: Die Organisation in der Mannschaft muss sich ändern und die Handschrift des Trainers erkennbar sein. Ich unterscheide in Einzeltaktik, Formationstaktik und Mannschaftstaktik und das muss ineinander greifen. Sonst bringt das nichts.
Sport1: Ihr Eindruck von Neuzugang Mladenov?
Barisits: Er ist ein hervorragender Fußballer. Er hat seine Stärken im offensiven Bereich, ist technisch sehr stark, aber sich auch nicht für Defensivaufgaben zu schade. Aber ein Mladenov genügt nicht, wenn sich die anderen Spieler nicht steigern. Die Jungen müssen mitziehen und tun das auch. Auch ich muss profihafte Einstellung vorleben, und den Spielern damit ein Vorbild sein.
Sport1: Kommen weitere Neue?
Barisits: Mal sehen, was wirtschaftlich möglich ist. Aber um erfolgreich arbeiten zu können, braucht man auch einen qualitativ und quantitativ ausgeglichenen Kader. Wir brauchen sicher noch je einen Spieler für Offensive und Defensive.
Sport1: Stimmen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür?
Barisits: Es werden neue Geldquellen erschlossen, aber da bin ich nicht involviert und kann wenig sagen.
Sport1: Ihr Ziel für's Frühjahr?
Barisits: Wir wollen uns ganz anders präsentieren als im Herbst und den Besuchern den Stadionbesuch schmackhaft machen. Der Zuschauer will die Mannschaft arbeiten sehen, dass eine Einheit am Rasen steht, die Erfolgsdenken zeigt. Die Platzierung ist dabei gar nicht so wichtig.
Unmittelbar darauf haben die LASK-Boss den bisherigen Sportdirektor doch überraschend zum Cheftrainer gehievt.
Schon zum zweiten Mal, denn im Herbst 2002 folgte er Dieter Mirnegg nach und die Athletiker rutschten zwischenzeitlich auf den letzten Platz ab. Diesmal soll alles anders werden. Wie und warum, erklärt der Burgenländer im Sport1-Interview.
Sport1: Ihre erste Trainertätigkeit beim LASK war eher unglücklich. Das sind auch viele Fans mit ihrer Wiederbestellung. Wie soll es besser werden?
Barisits: Der größte Unterschied ist, dass ich die Mannschaft in acht Wochen nach meinen Plänen vorbereiten kann. Damals bin ich kurzfristig eingesprungen und musste mit den vorhandenen Ressourcen arbeiten.
Sport1: Jetzt müssen Sie sich auch am Abschneiden "ihrer" Mannschaft messen lassen.
Barisits: Natürlich. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Jetzt bereite ich die Mannschaft körperlich, taktisch, mental und psychisch vor. Dann werden die Fans sehen, ob ich gut gearbeitet habe und etwas bewegt habe, oder nicht. Aber ich bin eigentlich bei jedem Verein, bei dem ich gearbeitet habe, nur auf der Erfolgswelle geschwommen. Ich werde den LASK zu alter Stärke zurück führen.
Sport1: Wie sieht ihr Trainingsplan aus?
Norbert Barisits: Wir stehen bereits voll in der Vorbereitung für das Frühjahr und haben leistungsdiagnostische Tests hinter uns. Ich habe mein Schwerpunktprogramm, wo Trainingssteuerung und -diagnostik mit zwei Mal wöchentlicher Blutabnahme ganz wichtige Bereiche sind. Der Trainingsplan ist mit Co-Trainer Gert Trafella abgestimmt. Jeder Spieler soll sein individuell zugeschnittenes Programm bekommen.
Sport1: Heben Sie sich mit dem Programm zur Liga-Konkurrenz ab?
Barisits: Ich glaube nicht, dass alle Klubs so arbeiten. Ich habe damit vor fünf Jahren in Untersiebenbrunn begonnen und mich seither stets weitergebildet und die Methoden verbessert. Ich war damit in der Vergangenheit erfolgreich und bin sicher, dass ich damit überall erfolgreich bin.
Sport1: Wie richten Sie ihre Mannschaft für die Feldsaison aus?
Barisits: Meine Arbeit mit der Mannschaft basiert auf drei Säulen. Die Spieler müssen top-fit sein, taktisch exzellent geschult und mental frisch sein. Das heißt, wir werden auch im Lehrsaal taktische Schulungen machen. Je mehr die Spieler wissen, desto bessere Leistungen können sie bringen.
Sport1: Wird sich taktisch etwas ändern?
Barisits: Die Organisation in der Mannschaft muss sich ändern und die Handschrift des Trainers erkennbar sein. Ich unterscheide in Einzeltaktik, Formationstaktik und Mannschaftstaktik und das muss ineinander greifen. Sonst bringt das nichts.
Sport1: Ihr Eindruck von Neuzugang Mladenov?
Barisits: Er ist ein hervorragender Fußballer. Er hat seine Stärken im offensiven Bereich, ist technisch sehr stark, aber sich auch nicht für Defensivaufgaben zu schade. Aber ein Mladenov genügt nicht, wenn sich die anderen Spieler nicht steigern. Die Jungen müssen mitziehen und tun das auch. Auch ich muss profihafte Einstellung vorleben, und den Spielern damit ein Vorbild sein.
Sport1: Kommen weitere Neue?
Barisits: Mal sehen, was wirtschaftlich möglich ist. Aber um erfolgreich arbeiten zu können, braucht man auch einen qualitativ und quantitativ ausgeglichenen Kader. Wir brauchen sicher noch je einen Spieler für Offensive und Defensive.
Sport1: Stimmen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür?
Barisits: Es werden neue Geldquellen erschlossen, aber da bin ich nicht involviert und kann wenig sagen.
Sport1: Ihr Ziel für's Frühjahr?
Barisits: Wir wollen uns ganz anders präsentieren als im Herbst und den Besuchern den Stadionbesuch schmackhaft machen. Der Zuschauer will die Mannschaft arbeiten sehen, dass eine Einheit am Rasen steht, die Erfolgsdenken zeigt. Die Platzierung ist dabei gar nicht so wichtig.



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