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Gigi

18 Runden Bundesliga: Tore, Pleiten und Rekorde

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18 Runden Bundesliga: Tore, Pleiten und Rekorde

Wien - Halbzeit in der Bundesliga! 18 Runden sind um, bis zur Winterpause müssen die Profis aber noch zwei Spiele überstehen. Und die Ausgangslage im Titelkampf könnte spannender kaum sein.

Rapid rettet sich gegen Bregenz zum Herbstmeistertitel. Vor dem Derby in der 15. Runde betrug der Vorsprung schon sieben Punkte. Bis auf einen Zähler ist Meister Austria im Finish noch herangekommen.

Dass es kein rein Wiener Titelkampf wird, dafür sorgt der GAK, der mit zwei Punkten hinter Rapid mittendrin statt nur dabei ist. Sport1 notierte Wissenswertes und Statistisches aus den ersten 18 Runden:

Die meisten Siege:

Tabellenführer Rapid steht nicht von ungefähr an der Spitze: 11 Siege in 18 Runden. Fast zwei Drittel aller Spiele gewinnt Grün-Weiß. Im Vergleich: Kärnten hat nur drei Spiele gewonnen, also nur jedes sechste Spiel ein Sieg. Rapid, das seit 1996 auf den ersten Meistertitel wartet, führte von der ersten Runde an die Liga an.

Die meisten Unentschieden:

Aufsteiger Mattersburg teilte sechs Mal die Punkte.

Die meisten Niederlagen:

Salzburg mit bedrückenden elf Niederlagen in 18 Spielen. Am seltentsten schlich Meister Austria als Verlierer vom Platz. Insgesamt nur drei Pleiten zur Saison-Halbzeit.

Abwehrbollwerk/Torfabrik:

Austria Wien erhielt die wenigsten Gegentore der Liga - nur 12 in 18 Runden. Allein vier gab es beim 2:4 in Bregenz in der 12. Runde. Im Schnitt musste der Austria-Schlussmann nur alle 135 Minuten den Ball aus dem Netz fischen. Erzrivale Rapid hat dafür die meisten Tore erzielt, insgesamt 33 (Im Schnitt alle 49 Minuten ein Tor). Rene Wagner, Steffen Hofmann, Andi Ivanschitz und Jovica Vico haben allein 25 Tore davon geschossen. Kärnten traf in 18 Spielen nur 15 Mal.

Topscorer der Liga:

Roland Kollmann führt die Torschützenliste überlegen an. 17 Volltreffer zur Saisonhalbzeit sind Spitze. In der Vorsaison war Kärntens Marijo Maric mit elf Toren nach 18 Runden bester Torjäger.

Drei Stürmer durften drei Mal in einem Spiel die Tor-Gratulationen der Mannschaftskollegen entgegen nehmen. Kollmann traf in der 15. Runde ausgerechnet gegen Ex-Klub Kärnten. Linz scorte drei Mal gegen Pasching in der 4. Runde und der zu Schalke abgewanderte Edi Glieder erledigte Salzburg in Runde 3 im Alleingang. Insgesamt fielen in 90 Spielen 249 Treffer (Herbst 2002: 236 Tore), was einen Schnitt von 2,76 pro Spiel ergibt.

Scorerwertung:

Der GAK-Stürmer führt dank seiner Torausbeute auch diese Wertung mit 17 Punkten an, hat aber keinen Assist beigesteuert. Knapp dahinter lauern Rushfeldt (12+4), Hofmann (8+8) und Rene Wagner (8+7). Bester Assistgeber nach 18 Runden ist Rapid-Kapitän Steffen Hofmann mit acht Torvorlagen.

Die Trainerwechsel:

Georg Zellhofer war der erste, der seinen Sessel räumem musste (nach der 2. Runde), aber in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen. Anfang September erwischte es Gilbert Gress, den kauzigen Sturm-Trainer, dem Mischa Petrovic nachfolgte. Ende Oktober war Kärnten-Trainer Haubitz an der Reihe.

Didi Constantini übernahm interimistisch. Nachfolger wird gesucht. Als vierter und letzter Coach musste Lars Söndergaard gehen. Assion übernahm in Salzburg für die letzten Spiele das Amt. Im Dezember kommt Hörmann.

Beste Heimmannschaft:

Herbstmeister Rapid ist die heimstärkste Mannschaft der Liga und als einziges Team der Hinrunde vor eigenem Publikum ungeschlagen. Am meisten zu holen gab es für Gästeteams in Salzburg. Die Mozartstädter holten von 27 möglichen Punkten auf dem Kunstrasen nur zehn Zähler.

Beste Auswärtsmannschaft:

Austria und Rapid sind auf fremdem Platz gefürchtet, denn niemand holt auswärts so viele Punkte wie das Wiener Spitzenduo. Austria hat dank der besseren Tordifferenz die Nase vorn. Beide Klubs holten je 15 von 27 möglichen Punkten. Kärnten ist hingegen ein gern gesehener Gast. Kein Sieg und nur drei Remis in neun Versuchen.

Zuschauerrekord:

Auch in der Zuschauergunst liegt der Tabellenführer an der Spitze. 14.000 Fans passieren im Schnitt die Drehkreuze des Hanappi-Stadions. Rapid zieht aber auch in den Bundesländern. Über 9700 Besucher locken Rapid-Gastspiele im Schnitt an.

Aufsteiger Mattersburg ist nicht nur sportlich eine Bereicherung für die Liga, sondern hebt auch den Zuschauerschnitt mit knapp 11.500 Besuchern. Insgesamt besuchten 654.320 Zuschauer (Schnitt 7.270) die heimischen Bundesliga-Stadion. Im Vergleichszeitraum der Vorsaison waren es nur 529.580 (5.884). Die am besten besuchte Runde war die 18. mit 48.700 Zuschauern (9.740) in die Stadien.

Liga-Schlusslicht in der Gunst der Fans ist der FC Superfund mit knapp über 3300 Zuschauern pro Heimspiel. Mit 18500 Besuchern das best besuchteste Spiel war das Wiener Derby im Hanappi-Stadion in der 5. Runde. Dahinter folgt das Rapid-Gastspiel in Mattersburg mit 17000 Fans. Dafür sahen nur 700 Besucher den Hit Admira-Pasching in der Südstadt.

Längste Serie ohne Niederlage/ohne Sieg:

Austria verlor zwar in der ersten Runde in Kärnten. Danach blieb der Meister aber zehn Spiele - bis zum 2:4 in Bregenz - ungeschlagen. Rapid und der GAK blieben maximal neun Runden en suite ohne Sieg.

Am längsten musste die Salzburger Austria auf den ersten Dreipunkter warten, der sich erst in der achten Runde in Mattersburg einstellte. Die längste Niederlagen-Serie legte der FC Kärnten von der neunten bis zur 17. Runde hin, als es nicht weniger als acht Niederlagen en suite setzte.

Meiste Tore in einem Spiel:

In sieben Spielen fielen sechs Tore, sechs davon endeten 4:2. Mehr als sechs Treffer fielen in keinem der 90 Bundesliga-Spiele. Dafür gab es sechs torlose Unentschieden. Die höchsten Siege feierte ausgerechnet Austria Salzburg, das zwei Spiele (Kärnten, Sturm) mit 5:0 gewann.

"Bad Boy" der Liga:

Kärntens Sasa Papac führt die fragwürdige Wertung mit 12 Punkten an, die sich aus einer roten und sieben gelben Karte ergeben. Teamkollege Vorderegger und Rapids Paschazadeh mussten je zwei Mal mit Gelb-Rot vom Platz.

(sport1.at)

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In der Schweiz ist nach der gestrigen 18. Runde Winterpaus!

18 Spiele: 17 Siege, 1 Remis....die Bilanz des FC Basel :D:clap:

18 Spiele davon 17 Siege und nur 1 Unentschieden. Pro Spiel im Schnitt 3,1 Tore geschossen und nur 0,9 erhalten und dabei eine Tordifferenz von +40. Tabellenführer mit 14 Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte YB und sogar 21 auf das drittplatzierte Servette. Dies ist die eindrückliche Bilanz des FC Basel zur Halbzeit der aktuellen Saison. Nur gerade beim 2:2 in Aarau Ende Oktober musste der FCB einmal Punkte abgeben!

Und trotzdem ist man beim FCB natürlich nicht ganz zufrieden. Da wäre einerseits das unglückliche und frühe Aus im Cup und anderseits das ebenfalls frühe Aus im UEFA-Cup letzten Donnerstag. Zwei der drei Saisonziele können somit nicht erreicht werden. Das letzte und wohl wichtigste Ziel, den Gewinn der Meisterschaft nämlich, dürfte sich der FCB aber im kommenden Frühling nicht mehr nehmen lassen. Bis zum Start in die Rückrunde werdendann auch langzeitverletzte Spieler wie Ergic, Delgado, Esposito und Gimenez zurückkehren, was das Team noch stärker machen wird.

btw. Zuschauerschnitt liegt bei 30'007 :v:

1. Basel 18 17 1 0 56:16 52

2. YB 18 12 2 4 39:25 38

3. Servette 18 9 4 5 33:29 31

4. Aarau 18 5 7 6 29:32 22

5. Thun 18 5 6 7 20:32 21

6. St.Gallen 18 5 5 8 24:32 20

7. GC 18 6 2 10 32:41 20

8. Wil 18 4 5 9 23:35 17

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9. NE Xamax 18 4 4 10 19:27 16

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10. Zürich 18 4 2 12 25:31 14

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