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[Bilder] First Vienna FC 1894 vs. SCR Altach, 2:1 (1:0)

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gegen den hohen favoriten aus dem rheindorf ging die vienna mit einem schön herausgespielten tor früh in führung. dabei hatte sie glück, dass schiedsrichter manuel schüttengruber die abseitsstellung des assistgebers nicht angezeigt wurde.

in der folge hatten die gäste mehr spielanteile und auch die besseren chancen (sie beklagten u.a., wenn auch zu unrecht, ein aberkanntes tor), der ausgleich wollte den vorarlbergern aber erst in der 78. minute gelingen. dafür war ein elfmeter nötig, den johannes aigner sicher verwandelte.

in der nachspielzeit gab es dann noch einen strafstoss auf das altacher tor. der ansonsten sichere keeper martin kobras schnitt dem durchbrechenden mirnes becirovi den weg ab. der pfiff war unvermeidlich und das folgende duell gleichlautend. becirovic blieb cool und kobras musste den ball aus dem netz fischen.

danach feierte die vienna ausgelassen ihren ersten saisonsieg, die gäste hingegen musten die lange heimreise enttäuscht antreten.

nach dem spiel verblüffte vienna-trainer alfred tatar den tv-reporter mit einer seiner gewohnt halb scherzhaft, halb dozierenden antworten: "wir wollen eine ganz moderne variante des brechstangenfußballs ausarbeiten und sind sozusagen die antithese zu barcelona." :love:

vorschaubilder:

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Der erste Sieg ist eingefahren

Mit einem 2:1 (1:0) Heimsieg gegen Altach hat die Vienna spät aber doch den längst überfälligen ersten Saisonsieg eingefahren.

Nachdem ein Elfmeter von Johannes Aigner den Führungstreffer von Lukas Hinterseer ausgeglichen hatte, behielt Mirnes Becirovic in der Nachspielzeit die Nerven und traf ebenfalls vom Punkt.

Blau-gelber Blitzstart

Die Vienna musste für die Partie ohne ihren gesperrten Kapitän Ernst Dospel auskommen, das Kapitänsamt übernahm Jochen Fallmann, der nach überstandener Verletzungspause ebenso zurück in die Mannschaft kehrte, wie die Verteidiger Andrei Lebedev und Markus Speiser.

Mit der in Kapfenberg neu gewonnenen Moral startete Blau-Gelb auf der Hohen Warte mit viel Ballbesitz, und ging promt in Führung.

Acht Minuten war das Spiel erst alt, als die Altacher nach einer Ecke nicht genügend klärten, so dass Andreas Dober viel Raum und Zeit zu flanken vorfand. Seine ebenso scharfe wie präzise Hereingabe verwertete Lukas Hinterseer mit einem Kopfball, ganz wie aus dem Lehrbuch.

Altach zu passiv

Von den Gästen kam… nichts. Sie wirkten ideenlos, operierten – in Anbetracht des spielerischen Potentials etwas überraschend – in erster Linie mit langen Bällen und Tormann Martin Kobras musste nicht nur einmal Libero spielen und vor einem heranstürmenden Döblinger als letzter Mann klären.

Sein Gegenüber Thomas Mandl wurde erst nach 25 Minuten erstmals gefordert, klärte gegen Ngwat Mahop, der Andrei Lebedev überlaufen hatte, aber souverän. Ein Lienhart-Schuss nach einer knappen halben Stunde strich am langen Eck vorbei.

Der Gäste Erwachen

Es sollte ein Warnschuss gewesen sein, denn die Altacher kamen nun besser ins Spiel. In Minute 33 erzielten sie sogar ein Tor. Bloß, Schiedsrichter Schüttengruber verweigerte ihm aufgrund eines Offensivfouls die Anerkennung.

Aber sie kamen zu ein paar Chancen, was den Unterhaltungscharakter der Partie auf einem durchaus ansehnlichen Level hielt. Und Mandl durfte Ballberührungen sammeln, außerdem gab es ja noch die Stange.

Diese, die linke, von Mandl ausgesehen, rettete in Minute 42, als aus einem Standard samt folgendem Gewurl ein Kopfball entsprung. Es blieb bei der knappen Pausenführung der Döblinger, denen die Spielunterbrechung zu diesem Zeitpunkt durchaus gelegen kam.

Torchancen Mangelware

Blau-Gelb kam erfrischt aus der Pause, was die Altacher gleich zu spüren bekamen. Denn so leicht wie gegen Ende der ersten Halbzeit kamen sie nun nicht mehr durch. Die Vienna aber auch nicht, und so blieben tatsächliche Torchancen zu Beginn der zweiten Hälfte Mangelware.

Die Vorarlberger suchten ihr Glück in Distanzschüssen, die aber allesamt irgendwohin flogen und es brauchte seine gut zwanzig Minuten, bis Markus Pink die erste Döblinger Chance nach Wiederanpfiff vorfand. Doch die Nummer Neun verzog ebenso wie seine Gegenüber zuvor.

Ein Elfmeter?

Und doch kamen die Altacher zum Ausgleich. Schüttengruber sah ein Foulspiel von Dober im Strafraum, zeigte dem Vienna-Verteidiger Gelb, und auf den Elfmeterpunkt. Goalgetter Aigner ließ sich diese Chance nicht entgehen und versenkte den Elfer zum 1:1 (78.).

Es sollte nicht der letzte Elfmeter gewesen sein, denn in der Nachspielzeit bekam die nun wieder aggressiv pressende Vienna ebenfalls einen zugesprochen.

Zwei Elfmeter!

Kobras hatte in einem Strafraumgetümmel nach einem Dober-Freistoß Becirovic gelegt und der Gefoulte, der schon letzte Woche in Kapfenberg einen Elfmeter verwandelt hatte, trat selbst an.

Die blau-gelbe Nummer 19 behielt die Nerven und versenkte zum viel-viel-vielumjubelten 2:1 für die Döblinger.

Damit ist der erste so wichtige Sieg endlich da und die rote Laterne abgegeben, nächste Woche geht’s nach Horn.

Aufstellung First Vienna FC 1894:

Mandl; Dober, Lebedev, Bauer, Speiser; Hinterseer (42. Gültekin), Fallmann, Becirovic, Dogan; Rotter (75. Strohmayer), Pink (83. Gökcek)

Aufstellung Cashpoint SCR Altach:

Kobras; Jäger, Sereinig, Sulu (62. Seeger), Erbek; Lienhart; Cuntz, Schösswendter, Erhart (62. Zachhuber); Mahop (75. Flatz), Aigner

Torfolge:

1:0 Hinterseer (8.), 1:1 Aigner (78., Elfmeter), 2:1 Becirovic (92., Elfmeter)

und der bericht auf scra.at:

Niederlage auf der Hohen Warte

Die Partie auf der Hohen Warte begann denkbar schlecht, denn die Gastgeber gingen bereits mit der ersten Aktion in Führung. Nach einer Ecke kam der Ball zu Dober und dessen Flanke verwertete Hinterseer per Kopf zum 1:0. Allerdings stand Flankengeber Dober zuvor deutlich im Abseits, der erste Fehler des Schiedsrichtergespanns rund um Manuel Schüttengruber. Es sollte leider nicht die letzte Fehlentscheidung an diesem Abend bleiben.

Der SCRA brauchte einige Zeit, um in diese Partie zu finden, Mitte der ersten Hälfte übernahm man aber ganz klar das Kommando. Die zunächst grösste Gelegenheit zum Ausgleich hatten Lienhart und Mahop, Erstgenannter verfehlte mit seinem Versuch aber den Kasten und Mahop scheiterte an Keeper Mandl.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann Freistoß durch Lienhart und in der Mitte stand Schösswendter goldrichtig und köpfte die Kugel in die Maschen, Schiedsrichter Schüttengruber erkannte aber völlig unverständlich auf Foul von Sulu und verwehrte dem Treffer zu Unrecht seine Anerkennung.

Drei Minuten vor dem Pausenpfiff dann das mächste Mal Pech für die Scharinger-Elf. Wieder Freistoß von Lienhart und erneut war Schösswendter zur Stelle, dieses Mal prallte der Kopfball aber von der Stange zurück ins Spielfeld. Damit ging es mit 0:1 in die Kabinen, eigentlich unglaublich, wenn man sich die Szenen noch einmal zu Gemüte führt.

Auch in Halbzeit zwei die Wiener mit der ersten Torchance, Becirovic kam nach einem langen Ball zum Abschluß, schoss aber drüber.

Wirkliche Großchancen konnte sich in der Folge keine der beiden Mannschaften herausspielen, die Vienna war darauf bedacht, die knappe Führung zu halten. Spielerisch tat sich die Scharinger-Elf weiter schwer, Gefahr enstand einige Male durch Standards.

In der 79. Minute kam der eingewechselte Zachhuber an den Ball und dieser wurde von Dober direkt auf der Strafraumlinie von Dober gelegt, dieses Mal entschied der Unparteiische richtig und gab den fälligen Elfmeter. Aigner lief an und verwertete sicher zum 1:1.

Altach wollte den Sieg und spielte weiter nach vorne, nach einem Pass von Zachhuber rettete Mandl vor dem einschussbereiten Aigner, kurz vor dem Ende parierte der Vienna Torhüter einen Schuss von Seeger.

In der Nachspielzeit gab es einen Freistoß für die Vienna den Dober ausführte: Kobras wehrte ab, Becirovic kam an die Kugel und ging nach einer Berührung mit Altachs Nummer eins zu Boden, der Schiedsrichter entschied erneut auf Elfmeter. Diesen verwandelte Becirovic zum 2:1-Siegtreffer für Österreichs ältesten Fußballclub. Zuvor hatte Cuntz eine unnötige gelb-rote Karte gesehen, da er zu früh aus der Mauer gelaufen war.

Am Ende fährt das Team also mit leeren Händen aus der Hauptstadt zurück, besonders das Zustandekommen von diesem Ergebnis ist mehr als ärgerlich.

First Vienna - CASHPOINT SCR Altach 2:1 (1:0)

Tore: Hinterseer (8.), Becirovic (90.+) bzw. Aigner (79.)

Aufstellung Vienna: Mandl, Speiser, Lebedev, Fallmann, Pink (83. Gökcek), Dogan, Hinterseer (41. Gültekin), Bauer, Becirovic, Rotter (77. Strohmayer), Dober;

Aufstellung SCRA: Kobras, Jäger, Sereinig, Sulu (64. Seeger), Erbek, Lienhart, Schösswendter, Cuntz, Erhart (63. Zachhuber), Ngwat-Mahop, Aigner;

bearbeitet von StopGlazer

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