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StopGlazer

[Bilder] Altona 1893 vs. Eintracht Norderstedt 2003, 1:3 (1:0)

3 Beiträge in diesem Thema

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weil es mir bei altona 93 recht gut gefällt, sind deren spiele für mich fixpunkte von hamburg-reisen geworden. basisinfo zu altona 93, der reizvoll-urigen adolf-jäger-kampfbahn sowie ihrer besucher gibt es im beitrag über meinen letzten besuch bei altona: http://www.austrians...gedorf-85-40-10

das spiel gegen eintracht norderstedt wurde zu einem ungewöhnlichen termin angepfiffen. da die gäste am 1. mai zu einer cuppartie antreten müssen, wurde das meisterschaftspiel vom gewohnten termin am frühen sonntagnachmittag auf freitagabend vorverlegt. und weil die alten stromleitungen der anlage den gleichzeitigen betrieb des flutlichts und der gastronomie - die man dem p.t. publikum nicht vorenthalten wollte - nicht zulassen, erfolgte der ankick um 18h45: so spät wie möglich, aber früh genug, um dem sonnenuntergang um 20h44 zuvorzukommen. der ersatztermin wurde dennoch vom altonaer publikum nicht sehr gut angenommen. zur üblichen zeit kommen gut doppelt so viele zuseher.

zur freude der überwiegend das heimteam unterstützenden zuseher ging altona in der 15. minute in führung: nach einem torwartfehler - der keeper kam nach einem eckball nur zögerlich heraus, sodass ein angreifer den ball per kopf in die mitte auflegen konnte - brauchte torschütze tobias leuthold nur mehr zur rechten zeit am rechten ort sein, um den ball über die linie zu drücken. in der folge verabsäumte es altona aus guten chancen tore zu erzielen.

in der zweiten halbzeit bauten die gastgeber langsam ab, während die gäste wie schon in der ersten hälfte aufzeigten, dass mit ihnen noch zu rechnen ist. der ausgleich fiel kaum 10 minuten nach wiederbeginn und das spiel plätscherte dann ohne große höhepunkte dahin. mit einem doppelpack in der 85. und 89. minute setzte dann allerdings der norderstedter stürmer sa borges dju die finalen ausrufezeichen für die gäste.

kuriosa, auch gleich als vorschaubilder unterlegt:

  • eine durchgestylte zaunfahne weist als absender einen "unbekannten affen" aus. angeblich wollte ihr schöpfer zwar mit einer zaunfahne flagge zeigen, sich aber nicht so wichtig machen, sodass er sich als "unbekannter affe" selbst persiflierte.
  • auch wenn ich sie schon nach meinem letzten besuch würdigte, muss die von bollerwagen-punks betriebene anzeigetafel auch diesmal vor den vorhang. als ich ein paar minuten vor anpfiff kam, war ihr platz verwaist. ich befürchtete schon, dass diese einzigartige anzeigentafel ausgedient hätte. zum glück kamen aber nur ihre betreiber etwas später. die tafel wurde dann rasch installiert und versah wie gewohnt ihren dienst.

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bearbeitet von StopGlazer

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als nachtrag der matchbericht auf hafo.de:

Altona 93 – Eintracht Norderstedt 1:3 (1:0)

Altona 93: Hinz – Ansorge, J. Savelsberg, Dreyer, Lipke – Straub, Demirbaga – Albry, Carallo, Akgül (76. Tahirsünaj) – Leuthold

Eintracht Norderstedt: Kinder – Schuhmann, Hengelbrock, Ribeau, Lindener – Browarczyk, Trefzger – Monteiro (74. Kummerfeld), Meyer, Ulaga (80. Sa Borges Dju) – Jurkschat (74. Schultz)

Tore: 1:0 Leuthold (17.), 1:1 Monteiro (58.), 1:2 Sa Borges Dju (85.), 1:3 Sa Borges Dju (89.)

Schiedsrichter: Sebastian Hübner (FT Braunschweig); durfte sich nach Abpfiff eine nicht druckreife Tirade von Madjid Albry anhören. Gleichwohl hatte der Flügelspieler des AFC reihenweise Freistöße erhalten für keineswegs immer eindeutige Zweikämpfe. Es gibt wenig zu beanstanden, die Leistung des Gast-Referees war ordentlich. Allerdings bot die Partie auch weder Diskussionen über mögliche Strafstöße noch ein einziges hartes Foulspiel.

Beste Spieler: Ansorge, Albry – Browarczyk, Trefzger, Sa Borges Dju

Zuschauer: 366

Für die einen war es das kleine Highlight vor dem großen Showdown. Für die anderen war es die Fortsetzung einer Talfahrt. Als Eintracht Norderstedt nach Abpfiff der Partie bei Altona 93 freudestrahlend vom Rasen der Adolf-Jäger-Kampfbahn ging, waren Spieler und Verantwortliche nicht nur ob des zweifelsohne verdienten Auswärtssieges bester Dinge. Denn die Garstedter dürfen sich nun endlich auf ihr Spiel des Jahres bzw. sogar das wichtigste Match der zugegeben noch jungen Vereinshistorie freuen. Letztlich hatte Altona im Rückblick den Gästen nicht weh getan und ihnen beim Einspielen für das Halbfinale im Oddset-Pokal beim SC Victoria (1. Mai, 15 Uhr) eher geholfen.

Es bedarf indes eines Stotter-Startes. So vergibt Mario Jurkschat an alter Wirkungsstätte zunächst freistehend vor Oliver Hinz – der Keeper zockt seinen einstigen Teamgefährte im Eins-gegen-Eins ab und parierte hervorragend (4.). Norderstedts Schlussmann Marcel Kindler beginnt hingegen mit einem dicken Patzer. Zwar schreit er laut „Torwart“, als ein Freistoß von Gian-Pierre Carallo aus rund 40 Metern durch den Strafraum segelt, doch dann verlässt ihn sein normalerweise gutes Auge bei Standardsituationen und er fliegt unter den Ball. Nutznießer ist erst Sidiky Diaby Straub, der per Kopf quer legt, und dann Tobias Leuthold, der aus wenigen Metern eindrückt zum 1:0 (17.).

Die Eintracht reagiert. Linus Meyer verpasst in zwei Situationen einen besseren Abschluss (21./28.), Rafael Monteiro schließt etwas verfrüht aus der Distanz ab (30.). Dafür glänzt Kinder mit einem starken Reflex gegen Rechtsaußen Madjid Albry (39.) und verhindert das 0:2. Im Nachhinein war es die letzte brenzlige Situation in seinem Strafraum, denn das Pendel schwingt endgültig um zugunsten der Garstedter. Noch vor der Pause kratzt Hinz einen Weitschuss von Marius Browarczyk aus dem linken Winkel (41.). Anschließend findet Norderstedts Trainer Matthias Dieterich passende Worte in seiner Halbzeitpredigt. „Es kann nicht unser Anspruch, uns in einem Highlight wie hier in Altona so zu präsentieren“, sagt er später. Der Coach führt seinen Schützlingen vor Augen, dass der Gegner an diesem Abend an der Griegstraße äußerst schlagbar sei.

Offenbar sieht es die Mannschaft ähnlich, denn nun funktioniert das Forechecking besser, die zweiten Bälle landen beim Vorstadtklub und Altona hat große Probleme, dem Tempo zu folgen. Folgerichtig fällt der Ausgleich. Dominic Ulaga läuft auf der linken Seite Heiko Ansorge davon, flankt aus vollem Lauf und am langen Pfosten ist Rafael Monteiro mit einer Direktabnahme zur Stelle – 1:1 (58.). Bis auf Madjid Albry, der meist mehrere Norderstedt gleichzeitig beschäftigt, ist die Offensive der Hausherren ohne Esprit und Schwung. Kaum zu glauben, wenn man das bemerkenswerte 4:0 aus der Hinrunde zum Vergleich herzieht. Aber regelmäßige Beobachter des AFC betonen, dass dies zum Leidwesen der treuen 93-Anhänger mittlerweile die Regel ist – dies belegen zudem die Resultate des Frühjahrs.

Eintracht Norderstedt kommt dem Sieg näher. Steven Lindener lenkt zunächst einen Eckstoß von Ulaga an die Latte (78.), dann gibt Dieterich Angreifer Ivan Sa Borges Dju eine Chance. Und dieser nutzt seinen Kurzeinsatz und bringt sich mit Nachdruck in die Verlosung für die Startelf am Dienstag. Erst spitzelt er, freigespielt vom ebenfalls eingewechselten Marco Schultz, den Ball an Hinz vorbei zum 1:2 (85.). Vier Minuten später ist Altona 93 endgültig geschlagen: Wieder ist es Sa Borges Dju, der vor Oliver Hinz cool bleibt und einschiebt zu seinem achten Ligator.

Seit Beginn des Fußballjahres 2012 hat Altona 93 somit lediglich elf von 36 möglichen Punkten errungen. Die Saison ist gelaufen - bis auf die wenig schmeichelhafte Frage, ob es zumindest für ein Finish in der oberen Tabellenhälfte genügt. Eintracht Norderstedt gewinnt nach dem 5:2 gegen Bergedorf erneut gegen einem „großen Klub“, wie Coach Dieterich betont. Gelingt in dieser Hinsicht der dritte Streich? Dann würde der SC Victoria fallen. „Wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen“, verspricht Dieterich, und hofft auf lokalen Support. „Norderstedter, kommt und unterstützt uns. Die Mannschaft hat es verdient!“

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