wienerfußballfan V.I.P. Geschrieben vor 11 Stunden Oachkatzlschwoaf schrieb vor 5 Stunden: Erstmal alles Liebe an euch beide! Wir waren selbst in einer ähnlichen Situation, daher kann ich zumindest ein Stück weit nachvollziehen, wie es euch gerade gehen muss. Dieses Gefühl zwischen Hoffnung und kompletter Angst ist wirklich furchtbar. Meine Frau hatte damals über mehrere Wochen hinweg auch immer wieder leichte Schmierblutungen bis hin zu etwas stärkeren Blutungen. Natürlich meistens auch noch nachts oder am Wochenende, wenn der Gynäkologe nicht erreichbar war. Wir waren deshalb mehrmals in der Notaufnahme, einmal wurde sie auch eine Nacht stationär aufgenommen, weil zunächst nicht klar war, woher die Blutungen kamen. Bei uns stellte sich dann irgendwann heraus, dass zumindest ein Teil der Blutungen wohl durch kleine Verletzungen am Muttermund durch Untersuchungen mit dem Spekulum ausgelöst wurde. Deshalb meinte die Ärztin, solange es nur noch Schmierblutungen sind, sollten wir versuchen, etwas beruhigter zu sein und die Wunden heilen zu lassen. Und ab da hörte es dann auf. Beim ersten Mal konnte das aber auch nicht der Grund gewesen sein, da vorher länger keine Untersuchung stattgefunden hatte. Also ja: Manchmal bleibt leider unklar, woher es kommt. Was uns in dieser Zeit sehr geholfen hat: Die Ärztinnen, Assistentinnen und Hebammen waren immer absolut verständnisvoll. Nachdem wir in kurzer Zeit mehrmals dort waren, hatten wir auch irgendwann das Gefühl, „wegen nichts“ ins Krankenhaus zu fahren. Aber die sehen das zum Glück ganz anders. Uns hat es auch sehr beruhigt, einfach viel nachzufragen. Die haben sich immer Zeit genommen und alles geduldig erklärt. Also traut euch ruhig, jederzeit wieder hinzufahren und Fragen zu stellen, wenn ihr unsicher seid. Das nimmt euch niemand übel. Und auch wenn es natürlich leichter gesagt als getan ist: Versucht, euch nicht komplett von der Angst fertigmachen zu lassen. Ich weiß noch genau, wie belastend das war und wie meine Frau jedes Mal mit riesiger Sorge auf die Toilette gegangen ist, fast schon mit Angst davor, dass wieder was ist... Dieses ständige „es kann was sein“, „wahrscheinlich/hoffentlich ist nichts“, „aber was, wenn doch?“ ist unglaublich zermürbend. Einen perfekten Tipp dagegen habe ich leider auch nicht. Was uns ein bisschen geholfen hat, war, uns immer wieder auf den aktuellen Stand zu konzentrieren: Heute war alles in Ordnung. Für diesen Moment ist das ein guter Anker. Mehr kann man in so einer Situation leider oft nicht kontrollieren. Also wirklich Schritt für Schritt, Tag für Tag. Redet miteinander darüber, tragt das nicht jeder für sich allein, und fahrt lieber einmal zu oft zur Abklärung als einmal zu wenig. Und auch wenn diese Unsicherheit furchtbar ist: Mit der Zeit lernt man zumindest etwas besser, damit umzugehen, und nach einiger Zeit ist sie auch nicht mehr so allgegenwärtig. Alles Gute nochmal, ich drücke euch fest die Daumen! Danke dir sehr, es ist halt....bei uns war die Antwort diese Woche mehrmals "es ist eine heikle Phase Blutungen sind da normal, Herzschlag ist da, mehr können wir nicht sagen" woher die Blutungen kamen weiß man nicht, Hämatom wird vermutet aber das ists auch schon, aktuell hat sie leichte Blutungen eben wenn sie sich abwischt aber die sind normal, ohne stärkere Blutung / Krämpfe fahren wir nicht mehr ins Spital. Was einen lähmt ist einfach die Angst und die Sorge das es eben vorbei ist .. da helfen auch keine Statistiken 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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