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[Spielerinfo] - Martin ZIVNÝ

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hier im UI-Cup Spiel gegen Thun im Jahr 2003

Foto von www.spiegel.de

Daten und Fakten

Name: Martin ZIVNÝ

Nationalität: Tschechien

Geburtsdatum: 20.09.1977

Stammposition: Innenverteidiger

Größe: 191cm

Gewicht: 86 kg

Momentaner Verein: Austria Kärnten

Bisherige Vereine: FC Brünn, Kunovice

Länderspiele: 0

Größter Erfolg: Viertel-Finale U-20 WM

Vom Nachwuchskicker zum Stammspieler

Der 28-jährige Tscheche weiß was Vereinstreue bedeutet, denn schon seit seiner frühesten Kindheit spielte der Innenverteidiger für den FC Brünn, der bis zum Jahr 2000 FC Bobby Brünn und danach zwei weitere Jahre FC Stavo Artikel Brünn hieß. Sein erste Saison als Profi bestritt er 2000/01. Der damalige Trainer Pavel Tobiáš zog Zivny von der Amateurmannschaft in die erste Mannschaft hoch und wollte ihn behutsam an die Mannschaft heranführen. Zumeist kam er einige Minuten vor Schluss als Joker in die Partie, lediglich einmal durfte er von Beginn an spielen. Es war ein schwieriges Jahr für seine Mannschaft, die am Ende den enttäuschenden 13. Platz belegte. Vor dieser Saison hofften einige den vierten Platz vom Vorjahr sogar übertreffen zu können. Nach diesem Jahr musste Tobiáš seine Koffer packen und Zivny bekam einen neuen Trainer.

Die nächste Saison sollte eine der aufregendsten für den großen Innenverteidiger werden. Das lag einerseits daran, dass er unter Trainer Karel Večeřa einen Stammplatz bekam, andererseits vor allem daran, dass er mit der U-20 Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Argentienien teilnahm. Tschechien wurde in eine Gruppe mit Angola, Australien und Japan gelost und erreichte hinter Angola den zweiten Platz. Im Achtelfinale besiegte Zivny mit seiner Mannschaft Costa Rica, allerdings war dann in Viertelfinale Endstation, denn man unterlag Paraguay mit 0:1. Trotzdem gibt Zivny heute dieses Turnier als seinen größten sportlichen Erfolg an. In die Herren-Nationalmannschaft wurde er allerdings nie einberufen.

Beflügelt von diesem Erfolg zeigte er auch in der Liga gute Leistungen und kam in 24 von 30 Partien zum Einsatz. Er schoss außerdem sein erster Tor und war besonders gegen Ende der Saison unumstritten. Nach dem enttäuschenden 13. Platz vom Vorjahr erreichte das Team nun auch den ordentlichen achten Platz. Noch besser für Martin lief es in der nächsten Saison, denn Zivny war nun endgültig Stammspieler und traf drei Mal in 25 Einsätzen – so viele Tore sollte er bis heute nie mehr machen.

Der langsame Fall in die Bedeutungslosigkeit

In der nächsten Saison verlor Zivny seinen Stammplatz und begann nur noch 10 Mal von Beginn an., wobei er weitere neun Kurzeinsätze von der Bank aus hatte Der neue Trainer Karel Veceraw, der ansonsten eher dafür bekannt ist, dass er auf junge Spieler setzt, war mit den Leistungen von Zivny nicht zufrieden, weil er immer wieder Schnitzer in den Partien machte. Dazu kam, dass die Mannschaft wieder einmal um den Abstieg spielte und die allgemeine Stimmungslage äußerst angespannt war. Auch in der nächsten Saison begann er nur zehn Mal von Beginn an, wobei er nur noch zwei Mal eingewechselt wurde. Zivny musste damit leben, dass er vom Jugendnationalspieler zum ewigen Talent abgestempelt wurde, das sich nie so richtig durchsetzen konnte.

Dann übernahm Josef Mazura als Trainer die Mannschaft und die Karriere von Zivny war vorerst so gut wie vorbei. Er stand in keiner Partie in der Startaufstellung und wurde nur vier Mal eingewechselt. Mazura machte dann auch klar, dass er auch in der nahen Zukunft nicht auf Zivny setzen würde und so wurde er an Kurnovice in die zweite Liga verliehen, wo er wieder regelmäßig spielte. Nach den sechs Monaten in der zweiten Liga stand er wieder beim FC Brünn unter Vertrag, wo er allerdings eine ganze Saison nur bei den Amateuren spielen durfte. In der nächsten Saison stand er immerhin wieder im Profikader und kam auch zu sieben Einsätzen, wobei er allerdings nur ein Mal von Beginn an spielen durfte. Trainer war zu diesem Zeitpunkt Petr Uličný, dem es Zivny zu verdanken hat, dass er ihm wieder eine Chance gegeben hat.

Das unerwartete Comeback

So abrupt sein Abstieg kam, so überraschend kam auch die vergangene Saison, diesmal aber im positiven Sinn. In 20 von 30 Meisterschaftsspielen stand er von Beginn an in der Mannschaft, zusätzlich wurde er fünf Mal eingewechselt. Besonders gegen Ende der Saison war er aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken und so fehlte er in den letzten 10 Spielen keine einzige Minute. Kein Innenverteidiger bekam vergangene Saison mehr Spielzeit und auch ansonsten spulten von der gesamten Mannschaft nur drei Spieler mehr Minuten in der Saison ab als Martin.

Für Zivny ist Kärnten die erste Auswärtsstation und die Fans können nur hoffen, dass er sein Tief endgültig überwunden hat und sich so wie in der vergangenen Saison präsentiert. Seine Stärken liegen klar im körperlichen Bereich – er ist sehr kopfballstark, geht ordentlich in die Zweikämpfe und zeigt großen Einsatz. Auf der anderen Seite ist er unkonstant und macht immer wieder Fehler die zu Toren führen können. Dieses Problem bekam er in der letzten Saison in den Griff, trotzdem bleibt er auf alle Fälle ein großer Risikofaktor in der Verteidigung. Auf alle Fälle ist er nicht der gestandene, abgebrühte Abwehrchef, den die Mannschaft von Austria Kärnten brauchen würde. Um die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen, muss er auf alle Fälle an seinem oberen Limit spielen. Martin Zivny ist mit seiner Frau Hana verheiratet und bekommt von Austria Kärnten die Rückennummer 33. Am liebsten isst er Spaghetti, sein großes Vorbild ist Gattuso.

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