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Holzklotzmörder gefasst

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Holzklotz-Attacke: 30-Jähriger gesteht Tat

Mehr als acht Wochen nach der tödlichen "Holzklotz-Attacke" auf einer Autobahn bei Oldenburg im deutschen Bundesland Niedersachsen haben die Fahnder einen 30 Jahre alten Mann als Tatverdächtigen ermittelt, der die Tat nach intensiven Verhören inzwischen auch gestanden hat. Bei dem heimtückischen Anschlag war eine zweifache Mutter in ihrem Pkw getötet worden. Die Ermittler waren im Täterprofil zuerst von einer Jugendbande ausgegangen. Infobox krone.tv: Das musst du gesehen haben! Infopics - klick dich durch die Bilder des Tages! Teste dein Wissen beim Wochenquiz!Beamte der Sonderkommission "Brücke" hätten den als drogenabhängig geltenden Beschuldigten mehrere Stunden lang vernommen, gab die Staatsanwaltschaft bekannt. Der Mann stand nach Angaben des Leiters der Sonderkommission "Brücke", Reiner Gerke, schon seit seiner ersten Aussage als angeblicher Zeuge am 5. April in Tatverdacht.

"Hart drogenabhängig"

Er war mit seiner Familie vor 16 Jahren aus Kasachstan nach Deutschland eingewandert und sei "hart drogenabhängig". Der Haftbefehl des zuständigen Amtsgerichts laute auf Mord und vorsätzlichen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Haftgründe seien die Schwere der Tat und aus der dafür drohenden Strafe resultierende Fluchtgefahr

Bei der Attacke am Ostersonntag hatte ein von einer Brücke geworfenes, sechs Kilogramm schweres Holzstück die Windschutzscheibe eines Autos durchschlagen und dabei eine zweifache Mutter (33) vor den Augen ihrer Familie getötet. Das Verbrechen hatte in ganz Deutschland Aufsehen erregt und Autofahrern Angst eingejagt.

Über hundert Hinweise eingelangt

Die Polizei hatte ihre Ermittlungen wegen heimtückischen Mordes Anfang April auf eine Gruppe von vier bis fünf Personen zwischen 16 und 20 Jahren konzentriert, die Zeugen in der Nähe des Tatortes gesehen haben wollen. Die Ermittler suchten mit einem Phantombild nach der Gruppe, bei der es sich überwiegend um Männer handeln sollte. Für Hinweise auf den oder die Täter sind 6.000 Euro Belohnung ausgesetzt. Der Fall war auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" aufgegriffen worden. Es gingen Hunderte Hinweise aus der Bevölkerung ein.

Kompetenzstreit bei Ermittlern

Die Tragödie auf der Autobahn hatte zu einem Kompetenzstreit zwischen den Ermittlungsbehörden geführt. Nachdem die Polizei in letzter Konsequenz und bei allen rechtlichen Voraussetzungen auch einen Massengentest bei Fahndung nach dem Täter nicht ausschloss, hagelte es Kritik von der Staatsanwaltschaft. Die Öffentlichkeitsarbeit sei "völlig überzogen", hieß es vom Generalstaatsanwalt, der von "Eigenmächtigkeiten" bei der Arbeit der Polizei sprach, die für einen Ermittlungserfolg schädlich seien.

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