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Die Bananenliga

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Frank Stronach und der Österreichische Fußball: Eine Hassliebe, ein zweischneidiges Schwert. Seine Vision heißt internationale Konkurrenzfähigkeit, der Weg dorthin gleicht aber immer öfter einer planlosen Abkürzung durch den – mehr oder weniger – rechtsfreien Raum. Die Reise einer fußballerischen Bananenrepublik mit Vollgas Richtung „Champions League“. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Übertriebener Ehrgeiz und Eitelkeiten

Über mangelnde Vorzeichen darf sich der Österreichische Fußball allerdings nicht beschweren, droht doch die Bundesliga schon seit einiger Zeit im Chaos zu versinken. Ein gescheitertes Lizenzverfahren folgte dem nächsten und nicht wenige, ehemalige Traditionsklubs fanden sich danach als gescheiterte, wirtschaftliche Existenzen in der Regionalliga wieder. Die Gründe dafür liegen aber in den wenigsten Fällen ausschließlich im sportlichen Bereich. Vereine wie Sturm Graz wären fast an den Eitelkeiten ihrer Präsidenten zu Grunde gegangen, andere an dem Ehrgeiz eines nicht immer korrekt agierenden Managements. Was sich jetzt allerdings erneut im Österreichischen Fußball abspielt, spottet jeder Beschreibung. Eine Provinzposse, wie sie nur die Österreichische Liga und ihr ideenreicher Mäzen Frank Stronach schreiben könnten.

Wenn Vereine übersiedeln

Der Austro-Kanadier verlässt sein früheres Team, Tabellendritter und Mitfavorit auf den Titel Austria Wien, um sich künftig mit zwei anderen Teams in zwei verschieden Ligen auseinander zu setzen. Stronach wird mit dem SV Magna Wienerberger, derzeit Tabellenzwölfter in der Regionalliga Ost, und dem SC Schwanenstadt, dem aktuell Siebenten der Red Zac Ersten Liga, ab Sommer gleich zwei Vereine sein Eigen nennen. Das wäre an sich noch nicht sonderlich beeindruckend, wäre da nicht die Frage des Standortes. Stronach übernimmt nicht nur die Lizenz des Erste-Liga-Klubs Schwanenstadt, sondern er übersiedelt auch noch von Oberösterreich nach Wien. Der angestrebte Aufbau einer verbindenden Achse zwischen Hollabrunner Akademie, Ostliga und Erste Liga nimmt also langsam Formen an.

Ein neues Lizenztheater droht

Wenn es nach Stronach geht und sich die Lizenzmanager nicht überraschend quer stellen sollten, zieht der Red-Zac-Verein Schwanenstadt nach Wien auf die Anlage des SV Magna Wienerberger. Nicht wenige fühlen sich nach diesem Theater schon an die Pasching – Austria Kärnten Lizenzgroteske erinnert, die selbst die UEFA auf den Plan rief. Die Mannschaften mögen zwar nicht mehr dieselben sein und auch die Liga hat sich geändert, aber die Akteure im Umfeld sind unverändert geblieben. „Der Klubsitz der Oberösterreicher wurde bereits nach Wien verlegt, hier laufen jetzt schon alle Fäden zusammen“, erklärte Ernst Neumann, Geschäftsführer der Magna-Tochter Sport Management International (SMI), der nun das jüngste Spielzeug Stronachs betreut. Neben Neumann gehört auch Peter Svetits, einigen Austria- oder GAK-Anhängern noch gut in Erinnerung, zum neuen Management.

Die interessanteste Frage bei diesem neuen Stronach-Schachzug wird wohl sein, was passiert, wenn Schwanenstadt am Klassenerhalt scheitert. Dann hat der Fußball-Mäzen zwei Mannschaften in ein und derselben Spielklasse. Die meisten werden wohl moralische Probleme orten, aber der Österreichische Fußball wird dann einfach wieder mit einer neuen kreativen Lösung à la Stronach aufwarten können.

:support: quelle: http://www.chilli.at/index.php?noframes=1&id=81-1-114

nur geil was man im österreichischen fussball so alles deichseln kann. eigentlich eine große schande, aber leider immer öfters zu sehen!

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Erstens ist es ein beinah alter Artikel (5. Feb). Zweitens ist der Stronach-Ausstieg keine Neuigkeit, sondern seit eineinhalb Jahren bekannt. Seit Sommer 2007 ist Stronach nur mehr Sponsor ohne Managementrechte wie in den beiden Saisonen zuvor. Drittens ist dieser Artikel schlecht geschrieben und mit Polemik aufgemozzt, um seine Inhaltsleere zu kaschieren.

Die Ereignisse der letzten Zeit in der BuLi sind nichts besonderes und geschehen in den großen Ligen wie in England oder Italien auch. So profinziell sind wir mit der BuLi gar nicht. Lassen wir die Kirche im Dorf!

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