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Wolfgang Kohlfürst neuer Euro-Turnierdirektor in Klagenfurt

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Wolfgang Kohlfürst neuer EURO-Turnierdirektor in Klagenfurt

Manchmal traut man seinen eigenen Ohren nicht und fragt ein zweites Mal. In diesem Falle besonders: Ex-GAK-Manager Wolfgang Kohlfürst gab heute bekannt, dass er ab dem Neujahrstag einen neuen Job hat – als Venue-Manager der EURO 2008 in Klagenfurt.

„Vor drei Wochen hat mich ein Anruf aus der Schweiz erreicht. Die Stimme sagte: ´Are you interested in the position of the UEFA-venue-manager at Klagenfurt during the European Championships 2008?´ Erst traute ich meinen Ohren nicht und hielt es für einen schlechten Scherz – aber das Telefonat kam tatsächlich aus Nyon, dem UEFA-Hauptquartier. Vor drei Tagen habe ich den Vertrag unterschrieben. Ich bin noch immer völlig fertig.“ Sprach es und rang tatsächlich kurz nach Luft. Ex-GAK-Manager Wolfgang Kohlfürst tritt am 1.Jänner 2008 seinen neuen Job als Turnierdirektor der UEFA am Standort Klagenfurt an.

Aus der Regionalliga Mitte zum drittgrößten Sportereignis der Welt

Bei der Therapie seiner Rückenprobleme in Laßnitzhöhe kam er, dieser unerwartete Anruf. Warum Kohlfürst? „Ein wichtiger Punkt war, dass ich in letzter Zeit beim GAK leider oder jetzt auch Gott-sei-Dank viel Erfahrung im Krisenmanagement sammeln musste. Das ist eine der Schlüsselqualifikationen im Anforderungsprofil der UEFA.“ Aufmerksam wurde der europäische Fußballverband hauptsächlich dadurch, dass sein Rauswurf beim GAK so hohe mediale Wellen geschlagen hat. Wolfgang Egi hatte ja vor einigen Wochen, ohne vorher mit den anderen Mitgliedern der gewählten Klubführung zu sprechen und offenbar aus persönlichem Kalkül Wolfgang Kohlfürst die Kündigung ausgesprochen. „Im Nachhinein ein echter Glücksfall,“ schmunzelt der gelernte Pädagoge heute. „Ich kann eigentlich nur sagen: Danke, Wolfgang!“ Die feine Ironie und eine Portion persönliche Genugtuung, die er in diesem Moment verspürt, lässt sich dabei nicht überhören. „Ich ärgere mich ja nicht mehr über vieles. Aber wie diese Sache gelaufen ist war meiner unwürdig und dass ich nach so langer Zeit bei meinem Klub von einem Wolfgang Egi nicht einmal zur Weihnachtsfeier eingeladen werde, ist für mich unterste Etage. Dabei möchte man meinen, Weihnachten sei eine Zeit, in der Gräben eher zugeschaufelt werden könnten.“ Offen zeigt Kohlfürst, dass ihn die letzten Wochen persönlich getroffen haben.

Schwerpunkte Sicherheit und Logistik

Umso größer ist natürlich die Freude über diese unverhoffte große Chance, die sich hier plötzlich aufgetan hat. „Ich war natürlich vom ersten Moment weg völlig in Gedanken versunken. Meine Frau Carmen hat mich dann dazu ermutigt, diese Gelegenheit beim Schopf zu packen. So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben und darum haben wir uns dann entschlossen, die räumliche Trennung für ein halbes Jahr in Kauf zu nehmen.“ Dienstort wird nämlich Klagenfurt sein, das Büro im neuen Stadion für den Standort-Boss ist bereits fertig eingerichtet. Den größten Teil seiner Zeit wird er dafür verwenden, die Vorgaben der UEFA am Austragungsort umzusetzen. Oftmals wird er aber auch zwischen Nyon und der Wörtherseestadt pendeln müssen. 100 Mitarbeiter nimmt er unter seine Fittiche, die wichtigsten Aufgabenbereiche sind Logistik und Sicherheit. „Wir haben in Klagenfurt eine Hammergruppe, was nicht nur für den sportlichen sondern vor allem auch für den sicherheitstechnischen Aspekt gilt. Und mit den starken Teams aus Polen, Deutschland und Kroatien kommen tausende Fans nach Kärnten – das muss bewältigt werden.“ Die drei Vorrundenspiele der Österreich-Gruppe B zwischen diesen Nationen werden am 8., 12. und 16. Juni stattfinden und Kohlfürst würde am liebsten sofort loslegen: „Ich brauche einfach die Arbeit. Und wenn die Europameisterschaft vorbei ist, komme ich mit unschätzbar wertvollen Kontakten zurück zum GAK,“ träumt Kohlfürst schon davon, auch für die derzeit so gebeutelten Rotjacken aus seiner Karrierechance Profit schlagen zu können. Abhängig allerdings macht er eine mögliche Rückkehr davon, ob Egi noch beim Klub wäre.

Emotionale Entscheidung

Apropos Klub: Auch Harald Fischl fragte er um sein „Okay“ zum Sensationstransfer. „Ich habe nach meinem Rauswurf Harald Fischl in die Hand versprochen, dass ich in jeder Liga für den GAK zur Verfügung stehe und darum habe ich auch ihn um seine Meinung gefragt. Hätte er ´Nein´ gesagt, wäre meine Entscheidung wohl anders ausgefallen,“ erzählt Kohlfürst. Dann hätte neben der familiären Trennung von seiner Frau und seiner kleinen Tochter ein weiterer schwer wiegender emotionaler Grund gegen dieses Engagement gesprochen. „Ich kann es nicht wirklich sagen aber wenn Fischl mich unbedingt für das Überleben des GAK gebraucht hätte, dann hätte ich mich kaum gegen meinen Klub und für meine persönliche Karriere entscheiden können.“ Dass der Horuck-Rauswurf beim Regionalliga-Klub GAK ihm schließlich vielleicht Tür und Tor für eine internationale Karriere im Sportmanagement geebnet hat, sieht Kohlfürst als paradoxes Detail: „Eine Geschichte, die man sich so wahrscheinlich nicht ausdenken könnte.“ Ein Lächeln huscht über sein Gesicht und man freut sich mit ihm. Sein unglaubliches Rückgrat und der unbändige Wille eines vorbildlichen Sportsmannes werden ihm hoffentlich den Erfolg bringen, den sich Kohlfürst selbst von sich erwartet. Dafür von ganzem Herzen: Alles Gute, Wolfgang!

(Klaus Krainer)

:allaaah::allaaah::allaaah:

:support: Oioioi, oioioioi, Wolfgang Kohlfürst, einer von uns!

Alles Gute für diese Aufgabe!

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Alles Gute auch von mir, aber nachdem sich herausgestellt hat, dass er ein Monatsgehalt von 6000 Euro hat, fällt mir das Abschiednehmen doch leichter...

Weißt was, behalt deine von Egi höchstpersönlich zusammengequirlte Scheiße für dich und verbreite sie nicht auch noch weiter.

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Was passt dir denn nicht? Findest du 14x6000 in Ordnung für Regionalliga????

Nein finde ich nicht.

Ich finds allerdings auch nicht in Ordnung, wenn der werte Hr. Egi, so wie immer halt, irgendwelche Lügenmärchen verbreitet.

Mag sein, dass die 6000 Euro stimmen. Es war aber so, dass Kohlfürst von sich aus angeboten hat, seinen Vertrag und damit auch seine Bezüge zu überarbeiten, da sie ja offensichtlich für die RL zu hoch waren - Egi hat das abgelehnt und ihn lieber gleich gekündigt.

Nach seiner Entlassung hat er sich sofort bereit erklärt, GRATIS bis zum Jahresende für den GAK weiterzuarbeiten. Hat natürlich nicht viel gebracht, da Egi sowieso jede seiner Aktionen overruled hat (als Beispiel sei die Aktion mit den Erima-Dressen angeführt).

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Nein finde ich nicht.

Mag sein, dass die 6000 Euro stimmen. Es war aber so, dass Kohlfürst von sich aus angeboten hat, seinen Vertrag und damit auch seine Bezüge zu überarbeiten, da sie ja offensichtlich für die RL zu hoch waren - Egi hat das abgelehnt und ihn lieber gleich gekündigt.

Er wurde nicht gekündigt, er ist freiwillig gegangen...

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Die Unterschrift von Egi hätte nicht gereicht (man braucht 2 Sektionsleiter), sonst hats keiner unterschrieben.

Also: entweder einer der drei restlichen Sektionsleiter flunkert, was ich nicht glaube, oder Kohlführst ist selbst gegangen.

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Die Unterschrift von Egi hätte nicht gereicht (man braucht 2 Sektionsleiter), sonst hats keiner unterschrieben.

Also: entweder einer der drei restlichen Sektionsleiter flunkert, was ich nicht glaube, oder Kohlführst ist selbst gegangen.

So kann mans auch ausdrücken.

Wichtigtuer Egi überschätzt seine Kompetenzen und entlässt einen Mitarbeiter, dieser hat allerdings, im Gegensatz zum Piepszwerg, Charakter und verzichtet auf einen Rechtsstreit, der ohnehin nur dem GAK was kosten würde - und schon dreht man das Spiel um und sagt, er ist ohnehin selbst gegangen.

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So kann mans auch ausdrücken.

Wichtigtuer Egi überschätzt seine Kompetenzen und entlässt einen Mitarbeiter, dieser hat allerdings, im Gegensatz zum Piepszwerg, Charakter und verzichtet auf einen Rechtsstreit, der ohnehin nur dem GAK was kosten würde - und schon dreht man das Spiel um und sagt, er ist ohnehin selbst gegangen.

Fischl hätte ja problemlos sagen können, dass er bleibt. Gaisbacher genauso... Aber alle waren still. Vielleicht war Ihnen der Abgang gar recht? Fortführung war dadurch auf jeden Fall billiger.

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Fischl hätte ja problemlos sagen können, dass er bleibt. Gaisbacher genauso... Aber alle waren still. Vielleicht war Ihnen der Abgang gar recht? Fortführung war dadurch auf jeden Fall billiger.

Ja, auf jeden Fall billiger. Vor allem wenn man bedenkt, dass Egi seine Kompetenzen übernommen hat (denn das war ja der Zweck der Entlassung) und so seinen Schwachsinn vermehrt ausüben konnte.

Und Kohlfürst wird vermutlich mit mig und Fischl kommuniziert haben (kommunizieren ist das, was Egi z.B. vortäuschte, mit Rinner getan zu haben, aber in Wirklichkeit nicht getan hat) - deshalb hat Fischl nichts unternommen (in migs Kompetenzbereich fallen Personalentscheidungen sowieso nicht).

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