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Vorschau auf die neue Saison

5 Beiträge in diesem Thema

"Uns wird jetzt kein Verein mehr unterschätzen"

Tatar und Rachimov (re. hinten) nehmen den polnischen Stürmer Wlodarczyk (l.) unter die Lupe

Wien - Wieder einmal hat die Admira den Klassenerhalt geschafft. Wirft man einen Blick auf die Tabelle sogar souverän als Siebenter.

"Dabei waren wir in der 32. Runde Letzter, und wenn wir danach bei Bregenz verloren hätten, wären wir wahrscheinlich abgestiegen", rückt Admira-Co-Trainer Alfred Tatar die Relationen wieder zurecht.

Troyansky-Abgang schmerzt

Fakt ist aber auch, dass die Südstädter das drittbeste Frühjahr hinter Salzburg und dem GAK hingelegt und dabei mit acht Toren die wenigsten Gegentreffern kassiert haben. Ein Garant für das Bollwerk der "grauen Maus" fehlt in der kommenden Saison aber. Fernando Troyansky folgte dem Ruf Frank Stronachs zurück in den Schoß seines Geldgebers Austria.

Sein Abgang schmerzt Tatar. "Mit ihm haben wir einen gestandenen Bundesliga-Spieler verloren, aber keinen geholt." Andererseits hätte es weit schlimmer kommen, Ledwon, Iwan hatten diverse bessere Angebote, konnten aber allesamt vom Verbleib überzeugt werden. Auch die Verträge von Barisic, Wolfgang Knaller und Swierczewski wurden verlängert.

Manager schafft "Mission Impossible"

"Das war eigentlich eine Mission Impossible", freut sich Manager Trupp, der auch in der kommenden Spielzeit auf "Kontinuität, Qualität und Jugend" setzen will. Stichwort Jugend. Tatars Trainerkollege Rachimov sorgt dafür, dass die Jugendarbeit kein Lippenbekenntnis bleibt.

"Die Jungen lernen nur etwas, wenn sie sich in Training und Match an den Routiniers messen müssen", so das Credo des Tadschike.

Im Trainingslager Lindabrunn wird für die neue Saison geschuftet. Der Kader ist im großen und ganzen fit, nur Barisic und Bozgo sind leicht blessiert. "Unser Glück war, dass wir im Frühjahr keine Verletzten und keine Gesperrten gehabt haben."

Dünne Personaldecke

Bleibt das auch im Herbst so, ist einiges drinnen. "Rechnen kann man damit aber nicht. Wir haben einen Stamm von 12 Spielern, wenn da einer ausfällt haben wir nur mehr ganz Junge." Wie Stefan Kogler von den 1860 Amateuren, wie Austria-Leihgabe Joachim Parapatits, wie Sebastian Olszar.

"Der hat in der letzten Saison gute Spiele gemacht. Aber er musste spielen, weil kein Anderer da war", umreisst Tatar die dünne Personaldecke. "Daher werden wir wieder kämpfen müssen. Alle anderen Klubs haben sich gut verstärkt."

Drei Spieler gesucht

Die Jungen wie eben Parapatits seien zwar ein Versprechen für die Zukunft, planen könne man mit ihnen aber nicht. Daher werden auch auf jeder Position noch Spieler gesucht. Derzeit läuft der polnische Stürmer Wlodarczyk auf dem Prüfstand, geistert der Name Janos Matyus (Verteidiger, zuletzt von Cottbus an Hibernians Edinburgh verliehen) durch die Südstadt.

Und noch ein Erschwernis macht Fußball-Philosoph Tatar aus. "Nach diesem Frühjahr wird uns sicher kein Verein mehr unterschätzen. Dieser Vorsprung ist weg."

Quelle:sport1.at

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noch was aus dem Kurier:

ADMIRA Als sich die Fan-Proteste gegen den neuen Namen („Admira – wir Polen“, pardon: „wir Niederösterreicher“) gelegt haben, schließt Jung-Manager Trupp Kooperationsverträge mit Legia Warschau und Widzew Lodz. Erfolgstrainer Rachimow gewinnt erneut bei Austria, Stronach ordnet eine große Rückholaktion an. Iwan, Ledwon und Parapatits feiern ihr Comeback in Favoriten, im Gegenzug werden Wagner, Janocko und Dundee in die Südstadt abgeschoben. Allein für den Transfer von Parapatits zahlt Stronach ein Vermittlungshonorar von 240.000 Euro. Vorher erklärt er in einem doppelseitigen Zeitungs-Inserat: „Es gibt keine schlechten Arbeiter. Es gibt nur schlechte Manager.“ :laugh:

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Prognose von Dokupil:

ADMIRA „Platz fünf bis zehn, in der Südstadt ist fast alles möglich. Aus geprügelten Hunden wurde ein Team. Ich zweifle aber, ob das Niveau gehalten werden kann. Die wenigen Zuschauer kosten sicher einen Platz, das drückt aufs Selbstwertgefühl. Trainer Rachimow taugt mir: Ehrgeizig, realitätsnah, richtige Worte zur rechten Zeit. Im Angriff fehlt aber seit Jahren ein echter Knipser.“

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Rachimow: "Platz drei ist möglich"

Herold Admira geht nach dem sehr guten Frühjahr positiv gestimmt in die Saison 2003/2004. "Von Platz drei bis Platz zehn ist alles möglich. In der Meisterschaft ist nur eines sicher: Austria wird Meister", erklärte am Dienstag Admira-Coach Rashid Rachimow, der mit den Südstädtern das drittbeste Frühjahr der Liga (nur acht Gegentreffer) abgeliefert hatte. Davon will Rachimow aber nichts mehr wissen: "Das ist Vergangenheit und bringt uns nicht weiter."

Ex-Mitspieler von Rachimow

Einen Tag vor dem Ligastart hat die Admira Witalij Astafjew verpflichtet. Der 93fache lettische Teamspieler und aktuelle Kapitän der Nationalmannschaft hat bei den Niederösterreichern für ein Jahr unterschrieben. In der Saison 1996/1997 hatte Astafjew gemeinsam mit Rachimow bei der Wiener Austria gespielt. Der Mittelfeldspieler kommt ablösefrei vom englischen Klub Bristol Rovers in die Südstadt und dürfte bereits am Mittwoch in der ersten Runde auswärts gegen den GAK zum Einsatz kommen.

Neben Astafjew haben die Niederösterreicher Parapatits (Austria), den Ungarn Matyus (Energie Cottbus) und Stefan Kogler (1860 München Amateure) neu unter Vertrag genommen. Ein fünfter Neuzugang, ein Stürmer, wird noch gesucht.

Klub-Präsident Hans-Werner Weiss sieht eine schwierige Suche auf den Verein zukommen: "Stürmer gibt es wie Sand am Meer. Aber nicht den, den wir brauchen. Die Torgarantie, die wir brauchen würden, können wir uns nicht leisten."

Ein Verein, viel Namen

In den Medien soll der Klub übrigens nur noch "Herold Admira" heißen, laut Statuten heißt man aber weiterhin offiziell "VfB Admira Wacker Mödling". Die Vereinshomepage heißt übrigens auch noch immer "www.admira-wacker-moedling.at".

Im neuen Admira-Logo integriert ist auch der Spruch "Wir Niederösterreicher", laut Weiss eine klare Aufforderung an das Bundesland Niederösterreich: "Das Land muss sich endlich zum Verein bekennen."

Quelle: http://kurier.at/fussball/303898.php

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aus der NÖN:

Die „Graue Maus“ ist Vergangenheit

NEUE WEGE / Herold Admira präsentierte zum Saisonstart ein neues Logo samt Slogan, der ganz Niederösterreich in die Südstadt locken soll.

„Wir wollen weg vom Image der Grauen Maus“, waren die ersten Worte der Eröffnungsrede von Präsident Hans Werner Weiss bei der gestrigen Saisonstart-Pressenkonferenz.

Weichen sind gestellt

„Mit dem neuen Logo haben wir uns endgültig vom Fusionslogo verabschiedet. Mit dem Slogan ,Wir Niederösterreicher‘ bekennt sich Herold Admira zu seinem Bundesland“, freut sich Weiss auf die neue Saison.

Im Wappen und Vereinsnamen sind vier wichtige Elemente verankert:

Der goldene Stadtpanther von Mödling - das Bekenntnis zur Heimatstadt

Die Vereinsfarben rot-schwarz

Der Slogan „Wir Niederösterreicher" (siehe oben)

Die Kontinuität mit Hauptsponsor Herold (Anm. 10-jährige Partnerschaft!)

Mit der ISA (International Sports Agency) wurde ein starker Partner gefunden. Seit Ende 2002 liegen die Marketing-agenden in den Händen der renommierten Werbeagentur.

Qualität gefragt

Für die neue Saison haben sich die Mödlinger gezielt verstärkt. „Wir haben nur Teamspieler mit Qualität geholt“, freut sich Weiss auf den Saisonauftakt in Graz. Vitali Astafjew (siehe Großformat, Seite 23) ist aktueller lettischer Teamkapitän, Janos Matyus ungarischer Teamverteidiger und die Youngsters Joachim Parapatits und Stefan Kogler sind Mitglieder des ÖFB-Future-Teams.

Roland Linz ante portas

Seit gestern trainiert auch Austria-Edelreservist Roland Linz in der Südstadt. Der 20-Jährige kehrte am Freitag aus Kiev zurück und signalisierte trotz einem Angebot von Salzburg seine Bereitschaft, zu den Mödlingern zu wechseln. „Da könnte sich schnell etwas ergeben. Vielleicht ist er heute schon in Graz dabei“, ließ sich Admira-Manager Christian Trupp in die Karten blicken. Apropos GAK: Barisic und Markovic trainieren erst seit Montag wieder mit und sind fraglich. Zingler fällt nach seiner Schilddrüsen-Operation sechs Wochen aus. Matyus und Astafjew werden wohl ihr Debüt feiern.

RMT

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