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ADMIRA WACKER FOREVER

Dear Mr. President Pishyar

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Was die Aussagen unseres Präsidenten wert sind zeigt eine Revue in Form eines Interviews, welches Hr. Pishyar vor einem Jahr dem IRAN-Sport gegeben hat:

Majid Pishyar

Das Image der Admira ist zurzeit einfach schlecht – wenig Zuschauer, keine Stimmung im Stadion und immer wieder Probleme mit Ex-Spielern bezüglich ausstehender Gehälter. Klingt traurig, oder?

Majid Pishyar: Sport ohne Moral ist traurig. Seit ich den Klub erworben habe, sind aus jeder Ecke Probleme aufgetaucht. Diese Probleme müssen wir jetzt Schritt für Schritt lösen, weil wir noch große Pläne haben. Etwa ein neues Stadion bauen. Wäre der Klub gesund, hätten wir damit schon beginnen können. So müssen wir aber den Verein zuerst restrukturieren, was eben seine Zeit braucht.

Viele Leute fragen sich, was Sie mit der Admira bezwecken. Warum unterstützen Sie einen Verein, den in der Meisterschaft nur eine Handvoll Fans sehen will?

Pishyar: Ich will einer der besten Klubs werden und Nachwuchsspieler ausbilden, die auch für andere europäische Vereine von Interesse sind. Was das Image und die Fans betrifft, so muss ich sagen, dass die Situation schon schlecht war, bevor ich bei der Admira eingestiegen bin. Für mich ist jemand ein Fan, der den Klub und das Team im Rahmen seiner Möglichkeiten, bestmöglich unterstützt. Bei allem Respekt, im Moment sehe ich in der Südstadt zu wenige, die diese Kriterien erfüllen. Hätten wir mehr „echte“ Fans, würde die Stimmung auch besser sein.

Warum taucht die Admira immer mit Geldsorgen in den Schlagzeilen auf?

Pisyhar: Das ist nichts Neues, die Admira hatte immer Geldprobleme. Das war ja auch ein Grund, warum ich hier eingestiegen bin. Der Verein hat finanzielle Unterstützung gebraucht. Der Grund für die Probleme liegt im schlechten Management der letzten Jahre.

Und warum sponsern Sie den Klub?

Pishyar: Das ist eine lustige Frage. Ich bin nicht der Sponsor, sondern der Eigentümer des Vereins. Und als erfolgreicher Geschäftsmann ist es mir auch ein Anliegen, ernste Geschäfte zu machen. Eine Regel lautet: Aus kranken Geschäften wieder gesunde zu machen. Und Fußball ist nun mal ein Geschäft von sehr großer Bedeutung für mich. Ich will die Admira wieder nach oben bringen.

Nach oben bedeutet T-Mobile Bundesliga. Glauben Sie, dass General-Manager Hubert Baumgartner der richtige Mann für dieses Vorhaben ist?

Pishyar: Davon bin ich überzeugt. Das Problem ist nur, dass wir – seit ich den Klub übernommen habe – unter vielen Angriffen und Anfeindungen zu leiden hatten und haben. Jeder attackiert die Admira. Als ich Hubert Baumgartner installiert habe, habe ich gedacht, dass ich der Admira etwas Gutes tue. Er ist Österreicher, war selber ein Profi und hat eine gute Persönlichkeit, deswegen sind wir auch auf einer Linie. Die Realität hat mir aber gezeigt, dass viele Leute wollen, dass Baumgartner und der Klub scheitern. Das wird ihnen aber nicht gelingen. Admira wird überleben, und ich werde weiterhin an Hubert Baumgartner und allen anderen Admira-loyalen Mitarbeitern festhalten.

Die kann man ja ohnehin an einer Hand abzählen …

Pishyar: Das stimmt leider. Deswegen ist es auch wichtig, dass die Öffentlichkeit weiß, dass uns niemand unterstützt. Admira ist Teil der Gesellschaft, aber jeder steht nur da und schaut im Hintergrund, was passiert. Wir hingegen tun etwas. Wer es also wirklich ernst meint, der sollte den Verein und auch die Jugend unterstützen.

Szenenwechsel. Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu Ex-Präsident Hans-Werner Weiss bezeichnen?

Pishyar: Jeder, dem der Fußball sympathisch ist, der ist auch mir sympathisch. Ich bin überzeugt, dass Hans-Werner Weiss immer nur das Beste für die Admira wollte. Trotzdem müssen wir jetzt die Fehler lösen, die im vorigen Management passiert sind.

Was halten Sie eigentlich von einem Standortwechsel – etwa nach St. Pölten?

Pishyar: Bis jetzt habe ich von St. Pölten noch keinen Vorschlag für eine Kooperation oder eine etwaige Hilfestellung erhalten. Wie ich schon gesagt habe – im Moment will einfach jeder die Admira untergehen sehen. Ich möchte hingegen sehen, wer der Admira wirklich hilft. Meine Tür steht für jeden offen, der den Verein unterstützen will – über seriöse Vorschläge kann man mit mir immer diskutieren.

Die Admira ist vor allem für ihre gute Nachwuchsarbeit bekannt. Wie kann es dann aber sein, dass es gerade in diesem Bereich immer wieder Zahlungsprobleme bei den Trainern gibt?

Pishyar: Wenn früher Geld da war, haben das Spielervermittler unter dubiosen Gründen erhalten. Keiner hat Rücksicht auf die Spieler oder die Trainer genommen. Unser Hauptaugenmerk muss aber auf die jungen Akteure gerichtet sein. Die Akademie ist unser größtes Kapital und liegt mir sehr am Herzen. Daher kommen die Spieler bei der Bezahlung an erster Stelle, dann die Trainer und zuletzt das Management. Einige Spielervermittler gehen jetzt leer aus, wollen den Klub daher zerstören. Sie bringen die Admira bewusst in Misskredit. Über diverse Medien werden dann Unwahrheiten verbreitet, um wieder an eine Geldquelle zu kommen.

Was wollen Sie dagegen tun?

Pishyar: Wir werden unseren Weg in Ruhe weitergehen, weil wir wissen, dass wir gut unterwegs sind. Unser Restrukturierungs-Prozess wird bald abgeschlossen sein. Die Bedingungen im Fußball haben sich nun einmal geändert, sind moderner geworden. Die Admira ist aber ein sehr traditionsreicher Verein, wo lange Zeit Leute am Ruder waren, die sich neuen Dingen verschlossen haben. Anstatt neuen Methoden eine Chance zu geben, haben sie von außen Probleme kreiert und so dem Klub Schaden zugefügt. Was wir jetzt vorrangig brauchen, ist Zeit und Unterstützung.

Wenn Sie einen Wunsch für die Admira frei hätten – wie würde er lauten?

Pishyar: Das man uns unterstützt. Bis heute ist keine einzige Firma oder Organisation zu uns gekommen und hat gesagt, der Klub ist wichtig für das Land, für die Gesellschaft. Jeder fragt uns immer nur, warum wir Probleme haben? Jemand sollte diese Leute einmal fragen: Helft ihr dem Klub?

JEDER KANN SICH NUN SELBST SEINEN REIM BILDEN! :heul::heul::heul:

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