[Spielerinfo] Ronald Gercaliu


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Name: Ronald Gercaliu

geboren am: 12.02.1986

geboren in: Tirana, _Albanien_

Nationalität: _Österreich_

Größe: 181 cm

Gewicht: 76 kg

Hauptposition: Linker Verteidiger

Nebenpositionen: Innenverteidiger, Linkes Mittelfeld

aktueller Verein: Austria Wien

bisherige Vereine: Sturm Graz, Red Bull Sbg.

Ronald Gercaliu, ein Spieler der schon so manchem Stadionsprecher erhebliche Probleme bereitet hat, sei es Gerlaciu in Mattersburg oder Gercalik in Wien. Außer durch seinen ungewöhnlichen Nachnamen ist Gercaliu aber lange Zeit keinem selbsternannten Fußballexperten aufgefallen, außer dieser war zufällig auch noch Sturm Graz Fan, denn im Profikader tauchte er bereits 2002 im Alter von gerade einmal 16 Jahren das erste Mal auf.

Der Beginn

Der gebürtige Albaner Gercaliu kam im Alter von zehn Jahren nach Österreich und spielte seit ungefähr dem selben Zeitpunkt in den diversen Jugendabteilungen bei Sturm Graz. Eben 2002 wurde dann auch die Profiabteilung auf ihn aufmerksam, als er sich mit couragierten Einsätzen auf der linken Abwehrseite einen Stammplatz im Amateurteam erkämpft hatte. Und als dann bei Sturm die Luft immer dünner wurde, die Personaldecke schwand und man regelmäßig um den Abstieg spielte, fand sich Gercaliu des öfteren als Auswechselspieler auf der Bank wieder.

Das Debüt

Sein Bundesligadebüt feierte er dann am 7.3.2004 in Graz, als er im Spiel gegen Mattersburg in der 83. Minute für Thomas Krammer eingewechselt wurde. Zum damaligen Zeitpunkt stand es bereits 4:0 für Sturm, so konnte man ihn in lauwarmes Wasser werfen. Bereits in seinem ersten Spiel auffallend: trotz einer Größe von „nur“ 181cm wirkte sein Spielstil extrem schlaksig und unbeweglich, was aber nur der erste Eindruck war. Ebenfalls wie sein damaliger Mannschaftskollege und Konkurrent um die Position des linken Verteidigers Boban Dmitrovic wurde Ronald sehr schnell bekannt für risikoreiche Sololäufe, die weit entfernt jeglicher Ästhetik waren, allerdings um Klassen wirkungsvoller zu sein schienen, als die Standard-Links-Alibi-Haken von Dmitrovic.

Der Werdegang

In der folgenden Saison 2004/05 gehörte er dann bereits zum Inventar der Sturmmannschaft. Er machte 24 Partien (22 von Beginn an) und konnte sich so kontinuierlich weiterentwickeln. Defensiv wurde er immer souveräner, auch wenn man immer wieder mit diversen Unsicherheiten rechnen musste. Aber bei einem damals 17jährigen konnte man das noch gemütlich auf die mangelnde Erfahrung zurückführen. So kam es auch, dass Ronald in dieser Saison zwei Eigentore erzielte (in Wien gegen Rapid und in Graz gegen Salzburg). Doch trotz seiner markanten Sololäufe und der mittlerweile gut geprägten Fähigkeit, schöne Flanken zu schlagen, war er selbst in der Offensive wenig vorhanden und konnte so bis zum heutigen Tag kein einziges Tor erzielen (in mittlerweile 60 Bundesligaspielen).

Der erste Schritt zurück

In der Saison 2005/06 konnte Gercaliu weiterhin die Erwartungen erfüllen. In der neuen Viererkette mit Silvestre, Neukirchner und Verlaat gab es bereits am ersten Spieltag einen überraschenden 3-2 Auswärtserfolg beim amtierenden Meister Rapid. In weiterer Folge machte er in der Herbstrunde alle 21 Spiele von Beginn an mit und wurde dadurch auch ein Kandidat für die Nationalmannschaft. Sein Länderspieldebüt konnte er am 17.8.2005 in Graz beim 2:2 gegen Schottland feiern – Gercaliu spielte von Beginn an die vollen 90 Minuten durch. Auch in der Bundesliga wurde der nun bekannte Jungstar fleißig gejagt – vor allem Ligafinanzprimus Red Bull wollte ihn unbedingt nach Salzburg lotsen. Doch ein Wechsel zu Saisonbeginn scheiterte an den zu hohen Ablöseforderungen vom damaligen Sturm-Präsidenten Hannes Kartnig.

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Doch als die finanzielle Luft für Sturm in Folge dessen immer enger wurde, konnte man sich in der Winterpause über eine Ablösesumme und den damit verbundenen Notverkauf einigen. Doch für Gercaliu selbst war dieses Unternehmen eher ein Rückschritt. Von Verletzungen geplagt, konnte er sich in der „Startruppe“ keinen Platz erspielen und machte so in der Rückrunde nur zwei Kurzeinsätze mit.

Ausweg gesucht

Zu Beginn der aktuellen Saison 2006/07 schien es so als wäre Gercaliu von vornherein am Abstellgleis vom neuen Trainerduo Trappatoni/Matthäus gelandet. Er wurde auch zum „Aufbau“ ins Amateurteam gesteckt, was allerdings gründlich schief ging. In seiner ersten Partie dort, verschuldete er zwei Gegentore und wurde bereits vor der Pause ausgewechselt. So konnte die Situation für einen der Hoffnungsträger für Österreichs Heim-EM natürlich nicht weitergehen. Also wurde ein Ausweg gesucht und Wechselgespräche mit dem englischen Championship-Team Leeds United geführt. Nach absolvierten Probetraining wurde Gercaliu damals erst am Flughafen informiert, dass man sich bei Leeds für einen anderen Verteidiger entschieden habe und dass er nun gemeinsam mit Teamkollege Pöllhuber zu seinem Stammklub Sturm verliehen würde. Der Leihvertrag war vorerst nur für die Hinrunde gültig, da Sturm in einem Konkursverfahren steckt(e).

Bei Sturm galt es sich nun gegen den Aufsteiger Prettenthaler durchzubeisen – doch diese Arbeit nahm ihm eine Verletzung ab und eine katastrophale Formschwäche von Sarac. So stand Gercaliu ab September 2006 wieder in der Sturm-Startaufstellung. Seine zwölf Partien absolvierte er ohne besondere Höhe- oder Tiefpunkte, allerdings mit besonderer Verbissenheit, die ihm auch zwei gelb-rote Karten einbrachte.

Auf zu neuen Ufern

Für Gercaliu selbst schien die Situation bei Sturm eine wunderbare Aufbaumöglichkeit zu sein. Der Klub kämpft ums überleben, die Spieler um das Gehalt – ihn brauchte das nicht zu tangieren und er konnte sich voll und ganz auf den sportlichen Weg konzentrieren. Dieser endete bei Sturm auch mit der Winterpause, als mal wieder ein Auslandsangebot hereinflatterte. Interessent: der deutsche Bundesligaclub Energie Cottbus. Doch auch aus diesem Wechsel wurde nicht, da ihm die FIFA einen Strich durch die Rechnung machte. Laut Reglement darf man seinen Verein international nicht dreimal wechseln, da Gercaliu 35 Minuten für die Red Bull Amateure im Einsatz war, griff diese Regelung. Doch eine Rückkehr zu Red Bull wollte er auch nicht unbedingt wahrnehmen und so ließ er sich (innerhalb Österreichs) zur Austria nach Wien transferieren. Dort könnte er nun in der Viererkette auf seinen alten Sturm-Spezi Ertl treffen, aber ob Gercaliu seine Leistung auch in Wien abrufen kann, bleibt abzuwarten.

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