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Seppo Dramac

Reichweite von WLAN erweitern

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Ein Freund von mir nascht am WLAN seines Vaters, der im Nachbarhaus wohnt, mit. Das Signal reicht gerade aus dass er Surfen kann wenn der PC am Fenster steht, in seinem Home Office hat er keine Chance.

Was tun? Habe den Begriff Wireless Bridge aufgeschnappt, sieht so aus als könnte man manche Wireless Router so konfigurieren dass sie sich nicht auf ein ADSL Modem hängen sondern auf ein bestehendes WLAN.

Hat jemand Erfahrungen damit bzw. kann ein Gerät empfehlen? Unmengen soll es natürlich auch nicht kosten, 80 Euro wären ok.

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WDS Bridging und Repeating [bearbeiten]Manche Access Points (APs) bieten die Möglichkeit, in einen „Bridging-/Repeating-Modus“ zu wechseln. Hierbei können zwei oder mehrere APs zu einem Verbund zusammengeschaltet werden. Diese Verschaltung findet auf der Ebene der MAC-Adresse (Schicht 2 im OSI-Modell) statt. Im Betrieb als Bridge (Brücke), bei dem zwei APs zusammengeschlossen werden, ohne dass weitere Clients Zugang erhalten, dienen die APs sozusagen als Ersatz eines Ethernetkabels (Point-to-Point-Verbindung). Im Repeating-Modus (Point-to-Multi-Point) werden mehrere Access Points miteinander verbunden, und zusätzlich können sich Clients wie Laptops verbinden. Damit kann man die Reichweite eines einzelnen WLAN-Netzes erhöhen. Diese Funktionalität wird Wireless Distribution System (WDS) genannt. Es handelt sich jedoch nicht um eine Hersteller-übergreifende Norm, so dass nicht gewährleistet ist, dass zwei Geräte unterschiedlicher Hersteller sich verständigen können. Wobei beachtet werden muss, dass im Bridging-Betrieb an beiden Access-Points im Regelfall ein Client oder ein Switch angeschlossen ist. Beim Repeating-Modus ist der Anschluss eines Clients an der RJ45-Buchse nicht mehr möglich. Einige Hersteller z. B. Cisco bieten dafür zusätzlich die Modi: Root Bridge with Wireless Clients und Non-Root Bridge with Wireless Clients.

Nachteile:

Für jeden zusätzlichen AP im Bridging-Mode halbiert sich die Übertragungsleistung, da die Daten über den gleichen Kanal geschickt werden und für jeden AP erneut geschickt werden müssen. Bei Geräten, die mehrere Standards unterstützen (zum Beispiel IEEE 802.11b und g), kann die WDS-Bridge auf 802.11g laufen und die Clients auf IEEE 802.11b. Somit reduziert sich die Datenrate für die Clients an einem AP nicht und zwischen Clients von verschiedenen APs nur minimal.

Als Verschlüsselung ist nur WEP möglich, da keine dynamisch verteilten Schlüssel vergeben werden können. Seit kurzem ist auch WPA2 möglich, dies allerdings nur bei wenigen Herstellern und auch dort nur mit exakt derselben Hardware und bestimmten Firmwareversionen.

wikipedia.org

also, so wie sich das für mich anhört, ist es das "repeating" das du suchst...

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es gibt manche anleitungen für den selbstbau von effektiveren sendeantennen, durch deren ausrichtung und eventuell auch durch eine alternative firmware, die die sendeleistung steigern lässt, ist vielleicht mit dem bestehenden gerät mehr möglich.

ansonsten viel spaß. kann mir kaum vorstellen, dass mit einem eigenen ap in der wohnung deines freundes und bei gleichem wlan netz plötzlich besser hin und her gesendet wird... vielleicht außenantenne...

lässig wäre eine ethernet luftbrücke :D (nur interessehalber: wie weit sind die wohnungen auseinander)

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Im Betrieb als Bridge (Brücke), bei dem zwei APs zusammengeschlossen werden, ohne dass weitere Clients Zugang erhalten, dienen die APs sozusagen als Ersatz eines Ethernetkabels (Point-to-Point-Verbindung)
lässig wäre eine ethernet luftbrücke

denke mal, darum nennt man das auch "bridge" ;)

wenn man an dem ort, an dem das signal noch vorhanden ist (in diesem fall fensterplatz) einen repeat-fähigen AP aufbaut, ergibt sich dadurch eine erhöhung der reichweite. immerhin kann ich dann rund um diesen AP wieder meine clients ins WLAN bringen. das sollte dann auch bis zum "home-office" reichen, ausser er wohnt in einem schloss. Voraussetzung ist natürlich, der Inhaber des WLANs ist auch damit einverstanden.

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denke mal, darum nennt man das auch "bridge" ;)

wenn man an dem ort, an dem das signal noch vorhanden ist (in diesem fall fensterplatz) einen repeat-fähigen AP aufbaut, ergibt sich dadurch eine erhöhung der reichweite. immerhin kann ich dann rund um diesen AP wieder meine clients ins WLAN bringen. das sollte dann auch bis zum "home-office" reichen, ausser er wohnt in einem schloss. Voraussetzung ist natürlich, der Inhaber des WLANs ist auch damit einverstanden.

Genau darum geht es. Einverstanden ist der Besitzer, außerdem hab ich seinerzeit den Netzwerkschlüssel eingegeben ;)

Mir geht es nur darum ein Gerät zu finden das eben Repeat (oder Bridge-) fähig ist. Netgear WPN802 hätte ich gefunden, ich werd aber nicht ganz schlau aus dem Gerät.

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denke mal, darum nennt man das auch "bridge" ;)

ähm, ja. meinte das auch scherzhaft. ich denke nicht, dass jemand ein ethernet-kabel von einem wohnhaus zum anderen schießt. aber wie gesagt, lässig würde es schon aussehen. internet ostblock-like.

dass sich die reichweite erhöht, ist mir klar. nur wenn seppo schreibt, dass beim fenster maximal surfen möglich ist, dann gehe ich davon aus, dass das ganze nicht mehr viel mit einer highspeed connection zu tun haben wird. aber gut, wenn das nicht der fall ist...

eine überlegung wäre vielleicht auch, den ap oder gleich den wlan-router in der "quellwohnung" am fenster zu installieren und sehen ob dann im homeoffice empfang ist. ansonsten halt im fensterbereich der "zielwohnung" und hoffen bzw. je ein ap an beiden fenstern.

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je ein ap an beiden fenstern wäre wohl die ideallösung. kommt halt drauf an, wieviel geld man ausgeben will. man könnte auch den bereits vorhandenen ap durch einen dieser "rangeMax" modelle tauschen. das wäre halt zu probieren und fraglich, ob es den gewünschten effekt erzielen würde.

immer gut macht sich auch das tauschen der original-antenne durch eine antenne mit besseren abstrahlwerten.

was im endeffekt nun gemacht wird, ist ja zum glück seppos problem, und nicht meines.... ;-)

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