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Verena

Interview NÖN

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NÖN: Was geht Dir einen Tag nach dem Abstieg durch den Kopf?

Nentwich: Es geht schon einigermaßen. Wir haben die ganzen Emotionen rausgelassen, unsere Situation genau besprochen. Je schneller man sich mit etwas abfindet, umso schneller wird es wieder bergauf gehen.

NÖN: Seit März 1997 ist der SV Ried nicht mehr auf einem Abstiegsplatz gewesen. Und nun ausgerechnet nach der 36. Runde des heurigen Spieljahres. Wenn man nach Ursachen forscht, war der Abstieg allein in der letzten Partie gegen Admira-Wacker/Mödling begründet?

Nentwich: Nein. Wenn man als Vierter – nur drei Punkte hinter dem Zweiten – überwintert, kann man sich nichts darum kaufen. Laut der Frühjahrstabelle – da haben wir nur acht Punkte gemacht – sind wir der verdiente Absteiger. Es bleibt nichts anderes übrig, als Admira und Bregenz zum Klassenerhalt zu gratulieren.

NÖN: Hast Du damit gerechnet, dass Bregenz bei der Austria gewinnt?

Nentwich: Das war für mich das Unmöglichste. Als wir in Bregenz gespielt haben, waren wir über weite Strecken klar besser, haben aber fünf Hundertprozentige vergeben. Der Austria gebe ich aber keine Schuld, die haben wir nur selber.

NÖN: Hast Du vor etwa zehn Runden noch geglaubt, dass ihr absteigen könntet?

Nentwich: Niemals! Nach meinem Tor zum 1:0-Sieg gegen die Admira habe ich vor laufenden Kameras gesagt, dass der Abstiegskampf für uns kein Thema mehr ist. Wir haben gewusst, dass man mit 40 Punkten oben bleibt – neun Runden vor Schluss hatten wir 37 …

NÖN: Nach dem 2:1-Sieg gegen Sturm am 5. April habt ihr aus neun Spielen bei einem Torverhältnis von 7:23 nur einen Punkt geholt …

Nentwich: So steigt man ab. Unter diesem Motto stand auch die 1:3-Niederlage gegen den GAK. Tormann Milan Oraze war krank. Nach 14 Minuten sind wir durch Zeljko Radovic in Führung gegangen, zwei Minuten später wurde Herwig Drechsel mit einem Knorpelschaden ausgetauscht. Auch in den anderen Partien sind wir als verdienter Verlierer vom Platz gegangen.

NÖN: Wenn jemand sagen würde, dass man mit nur einem Ausländer in der Liga nicht bestehen kann: Was würdest Du antworten?

Nentwich: Das ist nicht richtig. Im Herbst haben wir fast mit derselben Mannschaft gespielt, aber im Frühjahr auch nicht nur annähernd zu unserer Form gefunden. Dass wir soviele Österreicher haben, ist für uns in der Red-Zac-Liga sicherlich ein Vorteil.

NÖN: Was hat der Trainerwechsel – Klaus Roitinger anstelle von Gerhard Schweitzer – bewirkt?

Nentwich: Roitinger hat auf uns sicher einen positiven Einfluss gehabt.

NÖN: Bleibst Du in Ried?

Nentwich: Die dreieinhalb Jahre waren generell eine sehr schöne Zeit. Ich habe in meinem Vertrag die Klausel, dass ich bei einem Abstieg ablösefrei zu haben bin. Ich bleibe aber dennoch! Wenn sich ein Stamm bildet, der die Wackelkandidaten zum Bleiben bewegt, dann bin ich zuversichtlich, dass wir in genau einem Jahr als Aufsteiger feststehen werden. Für mich ein Wahnsinn, dass sich unmittelbar nach der 0:3-Niederlage gegen die Admira einige Spieler bereit erklärt haben, Gehaltskürzungen in größeren Dimensionen in Kauf zu nehmen! Das war aber auch schon das einzig Positive an dem Abend.

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NÖN: Bleibst Du in Ried?

Nentwich: Die dreieinhalb Jahre waren generell eine sehr schöne Zeit. Ich habe in meinem Vertrag die Klausel, dass ich bei einem Abstieg ablösefrei zu haben bin. Ich bleibe aber dennoch! Wenn sich ein Stamm bildet, der die Wackelkandidaten zum Bleiben bewegt, dann bin ich zuversichtlich, dass wir in genau einem Jahr als Aufsteiger feststehen werden. Für mich ein Wahnsinn, dass sich unmittelbar nach der 0:3-Niederlage gegen die Admira einige Spieler bereit erklärt haben, Gehaltskürzungen in größeren Dimensionen in Kauf zu nehmen! Das war aber auch schon das einzig Positive an dem Abend.

hm. da kann man nichts sagen, außer:

FORZA Thomas Nentwich!

ich hoffe, er kann in der 2. liga in die abwehrchef-rolle hineinwachsen. er ist für mich neben kührer und feichtinger eine der großen hoffnungen für die zukunft.

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wirkt wirklich äusserst sympathisch, der thomas nentwich.

Ich habe in meinem Vertrag die Klausel, dass ich bei einem Abstieg ablösefrei zu haben bin. Ich bleibe aber dennoch!

...

Für mich ein Wahnsinn, dass sich unmittelbar nach der 0:3-Niederlage gegen die Admira einige Spieler bereit erklärt haben, Gehaltskürzungen in größeren Dimensionen in Kauf zu nehmen!

auch für mich ein wahnsinn - damit hat wohl niemand gerechnet. sehr fein, sehr fein - das lässt für die zukunft hoffen!

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