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[Legenden Schweiz]

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Schweiz

Das Team von Jakob Kuhn hat sich in den beiden "Skandal-Entscheidungsspielen" gegen die Türkei knapp durchsetzen können. Kuhn, der früher U21 Trainer der Schweiz war, setzt schon seit jeher auf hungrige junge Spieler und ist bisher mit dieser Taktik auch ganz gut gefahren. Die Gruppenphase könnten die Schweizer ohne weiteres überstehen

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Die folgende Auflistung von ehemaligen und aktuellen Legenden ist nicht vollständig. Bei Interesse würde ich mich freuen, wenn jemand Lust und Zeit hat sie zu erweitern.

Jakob Kuhn

Jakob Kuhn, derzeit Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, war schon als aktiver Spieler äußerst erfolgreich. Er spielte praktisch während seiner gesamten Karriere nur beim FC Zürich und gewann sechsmal die Meisterschaft und holte fünfmal den Cup. Für viele gilt er bis heute als der beste Mittelfeldregisseur der Schweiz, dennoch blieb er trotz seiner Spielstärke relativ unbekannt, da er stets alle Auslandsangebote ablehnte, damit er bei seinem FC Zürich bleiben konnte. Auch die Schweizer Nationalmannschaft konnte damals keine Bäume ausreißen, immerhin konnte er sich zwei Mal hintereinander für die Weltmeisterschaft qualifizieren, nämlich 1962 und 1966. Anekdote am Rande: 1966 ging das Gruppenspiel gegen Deitschland mit 0:5 verloren, Kuhn war aber nicht dabei, da er für dieses Spiel suspendiert worden war, da er mit ein paar Kollegen am Abend davor ein wenig über den Durst hinaus trank. Nach seiner aktiven Karriere wurde er Trainer der U21 Nationalmannschaft, da er besonders junge Spieler stets gut motivieren kann und gerne und erfolgreich mit ihnen zusammenarbeitet. Nachdem er Nationaltrainer wurde, setzte er weiter auf die junge Welle, trennte sich von ein paar älteren Spielern (etwa Ciriaco Sforza) und hatte jungen Spielern wie Senderos und Barnetta durchaus schöne Erfolge. Dank der knapp für sich entschiedenen Spiele gegen die Türkei Ende 2005 qualifizierte er sich mit seinem Team für die WM 2006. Als Dank wurde er danach zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt.

Karl Odermatt

Die Macher von Sensible Soccer hatten zum Teil wohl Karl Odermatt zum Vorbild, denn kaum ein anderer Spieler auf der Welt brachte solche Bananenschüsse zustande wie die Basler Fußball Legende. Während seiner Jugend spielte Odermatt beim FC Concordia, wechselte später aber zum FC Basel und erzielte gleich in seinem ersten Meisterschaftsspiel gegen den FC Lugano zwei Tore. Insgesamt holte er mit diesem Klub fünf Meistertitel und Odermatt gilt wohl auch heute noch als der populärste Sportler in Basel. Unlängst erschien eine Lesenswerte Biographie über Odermatts leben von den Autoren Susanne Haller und René Matti.

Josef Hügi

Hügi durchlief seit er 12 Jahre alt war alle Nachwuchsmannschaften des FC Basels bis er mit 19 Jahren in der Kampfmannschaft debütieren konnte. Dort schoss er bereits in seiner ersten Saison in 18 Spielen 8 Tore und war danach aus der Stammelf nicht mehr wegzudenken. Zwischen 1950 und 1956 erzielte er 162 Tore und kam somit auf einen Schnitt von 23 Toren pro Saison. Höhepunkt war die Meistersaison 1952/53, in der er in 26 Spielen 32 Mal ins Schwarze traf und somit auch Torschützenkönig wurde. Insgesamt erzielte er in 332 Meisterschaftsspielen 244 Tore – ein mehr als beachtlicher Schnitt. Höhepunkt seiner Karriere war die WM 1954. Hügi konnte sechs Tore erzielen und landete gemeinsam mit Probst und Morlock auf dem 2. Platz der Torschützenliste. Alleine der Ungar Sandor Kocsis hängte alle anderen mit 11 Toren locker ab. Nach seiner aktiven Zeit war Hügi noch einige Zeit als Trainer tätig – 1995 verstarb das Goldfüsschen, wie er von seinen Fans genannt wurde, in Basel.

Alain Sutter

Alain Sutter wurde 1968 geboren und startete seine Fussballkariere mit 17 Jahren bei den Grashoppers bei welchen er 7 Jahre, mit einem einjährigen Zwischenstopp bei BSC Young Boys, spielte. Er wurde 4 mal Meister und 2 mal Cupsieger. Danach ging es 1993 in die Deutsche Bundesliga zum 1. FC Nürnberg ehe er einen Vertrag bei Bayern München unterschrieb bei welchem er noch 18 Monate spielte. Die nächsten 1 1/2 Jahre verbrachte er beim SC Freiburg; danach ließ er seine Karriere bei den Dallas Burn in den USA ausklingen. Sutter spielte 62 mal für die Schweizer Nationalmannschaft und war dabei als sich die Schweiz nach 28 Jahren wieder einmal für eine Weltmeisterschaft qualifizierte. Die WM 1994 bezeichnet Sutter als Höhepunkt seiner Karriere.

Stephane Chapuisat

Stephane Chapuisat wurde am 28. Juni 1969 geboren und begann seine Karriere bei Lausanne Sport, wo er gleich einmal Torschützenkönig wurde. Angebote aus dem Ausland blieben so natürlich nicht aus und Chapuisat entschied sich nach Deutschland zu Bayer Uerdingen zu wechseln. Da er dort weiter traf, holte ihn Ottmar Hitzfeld nach Dortmund, wo er gleich zum Publikumsliebling wurde. Der Schweizer kam gleich in seiner ersten Saison auf 20 Tore und wurde zweiter der Torschützenliste. 1995 zog er sich einen Kreuzbandriss im Training zu, aber Chapuisat kämpfte sich zurück und erlebte 1997 seinen zweiten Frühling, als er mit Dortmund die Champions League gewann. Bis heute ist er nach Elber der zweiterfolgreichste Torschütze in der deutschen Bundesliga, in seinen 228 Partien erzielte er 106 Tore. 1999 wechselte er zurück in die Schweiz zu den Grasshoppers, 2002 wechselte er zu Young Boys Bern, mit denen er ein Jahr später noch Vizemeister wurde. Chapuisat brachte es in seiner Karriere auf 103 Länderspiele, in denen er immerhin 21 Tore erzielen konnte.

Ciriaco Sforza

Sforza wurde als Sohn italienischer Eltern in Wohlen im Kanton Aargau geboren, seit 1990 ist er Schweizer Staatsbürger. Zwischen 1986 und 1993 spielte er in der Schweizer Liga und in diesem Zeitraum konnte er einmal den Cup gewinnen (FC Wohlen) und einmal die Meisterschaft (FC Zürich). 1993 wechselte er zum 1.FC Kaiserslautern und dank seiner starken Leistungen wurde er 1995 von bayern Münschen abgeworben. 1996 holte er mit den Bayern den UEFA Cup, und schon ein Jahr später stand er mit seinem neuen Verein Inter Mailand wieder im Finale, das aber gegen Schalke 04 im Elfmeterschießen verloren wurde. Er wechselte wieder zu Kaiserslautern und war maßgeblich am Meistertitel 1997/98 beteiligt. Sein Comeback bei Bayern München von 2000 bis 2002 kann als nicht gelungen betrachtet werden, denn er konnte sich nicht in dauerhaft in die erste Mannschaft spielen. Sforza ging wieder zu Lautern, verletzte sich schwer und wurde, nachdem er wieder fit war wegen unüberbrückbare Differenzen mit dem Trainer Michael Henke gefeuert. Im August 1991 spielte er erstmals für die Schweizer Fussballnationalmannschaft. Er nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA und an der Fußball-Europameisterschaft 1996 in England teil. Sforza absolvierte bisher 79 Länderspiele für die Schweiz.

Alexander Frei

Frei spielte zunächst beim FC Basel, da er sich aber nicht durchsetzen konnte, wechselte er 1998 zum FC Thun in die zweite Liga. Sein Trainer Egli wechselte zu Luzern und nahm Alexander. 2001 wechselte Frei zu Servette Genf, wo ihm der Durchbruch gelang, sodass ihn Stade Rennais verpflichtete. Dort kam er aber zunächst kaum zum Zug, bis Laszlo Bölöni neuer Trainer wurde, der Frei sein Vertrauen aussprach. Der Schweizer bedankte sich prompt mit 20 Toren und wurde 2. der Torschützenliste. Ein Jahr später stand er auf dieser List ganz oben und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, wann Frei, dessen Vertrag noch bis 2007 läuft bei einem echten Topklub spielen wird. Auch in der Nationalmannschaft läuft es gut für den Stürmer, in bisher 42 Länderspielen erzielte er 23 Tore. Einmal gingen dem jungen Schweizer aber die Nerven durch, als er Gerrard nach einem Foul bei der EM 2004 in den Nacken spuckte. Zwar leugnete Frei dies zunächst hartnäckig und wurde mangels klarer Beweise von der UEFA auch freigesprochen, doch tauchten am 20. Juni Fernsehaufnahmen auf, die die Unsportlichkeit eindeutig belegten. Daraufhin wurde Frei am 21. Juni von der UEFA für 15 Tage von allen Spielen der Nationalmannschaft gesperrt und äußerte sich in der Öffentlichkeit nicht mehr zu diesem Fall. Bei der Wiederaufnahme des Verfahrens durch die UEFA am 14. Juli 2004 in Nyon behauptete Frei, er habe dem Schweizerischen Fussballverband gegenüber von Anfang an die Wahrheit zugegeben, sei jedoch von diesem zur Lüge angehalten worden. In der Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland schoss er 7 Tore und die Schweiz qualifizierte sich für das Turnier

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