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Heffridge

[Bilder] ASKÖ Raiding - SC Unterfrauenhaid/FC Deutschkreutz II 1:1 (0:0)

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Durch Zuschauerbeschränkungen und sogar völligem Runterfahren des Amtateurfußballs in einigen Region, rücken andere Vereine und Regionen, die man eigentlich nicht sehr weit oben auf der Prioritätenliste gehabt hat, in den Fokus. Dank der Kombinationsmöglichkeit mit dem SC Eisenstadt stattete man davor dem Mittelburgenland noch einen Besuch ab. Der ASKÖ Raiding spielt hier nämlich in der 2.Klasse Mitte sein Derby gegen den SC Unterfrauenhaid. Dass dieses Derby überhaupt noch gespielt werden kann, ist dem FC Deutschkreutz zu verdanken, denn dieser rettete den SC Unterfrauenhaid vor dem Zusperren, in dem der Landesligist den Verein offiziell zu seiner zweiten Mannschaft machte.

Als wir uns vom Parkplatz auf dem Weg zum Sportplatz machen, begrüßt Flaum Martin, der gerade um die Ecke biegt. Er hätte eigentlich in Steinberg sein sollen, doch dort wurde das Spiel gegen Oberpullendorf coronabedingt kurzfristig abgesagt, sodass er eben auch diesem Derby einen Besuch abstattet. Abgesehen davon, dass wir unverhofft gemeinsam dieses Spiel schauen, schließt sich für ihn hier auch ein Kreis, weil er nun sowohl Reading als auch Raiding gesehen hat.

Das Derby steht unter dem Motto "Oktoberfest" und so werden für die Zuschauer Weißwürste, Brezn, Oktoberfestbier und Waldviertler aufgetischt. Wer es lieber traditionell haben möchte, der bleibt im Blaufränkischland bei einem weißen Spritzer.

Für die Heimfans ist die Devise heute klar, denn beim Tabellennachzügler aus der Nachbarortschaft muss ohne Wenn und Aber ein Sieg her. Ein Kiebitz wird da noch deutlicher: "Waunnst gengan de ned gwinnst, gengan wen den donn!" Seine Raidinger sind auch Spiel bestimmend und scheinen der Favoritenrolle gerecht zu werden. Als sich in der 33.Minute Gästetormann Kautz den Finger ausrenkt, ist das Dilemma bei Unterfrauenhaid perfekt. Einen Ersatzgoalie hat man nicht mit und so muss ein Feldspieler ins Tor. Ausschüsse sind zwar nicht seine Stärke, jedoch pariert er bis zur Pause einige Male unkonventionell und bewahrt damit seine Mannschaft bravourös von einem Gegentreffer.

In der 50.Minute ist aber auch er chancenlos, als Posch - im Strafraum völlig freistehend - den Ball trocken und platziert in der rechten Ecke des Tores unterbringt. Wir sind der Meinung, dass dies wohl die Entscheidung war und genießen die Herbststimmung auf dem Platz neben den Weinbergen. Raiding macht weiterhin das Spiel, doch Tore sollten keine fallen. Unterfrauenhaid kommt kaum vor das Tor der Gastgeber, aber je länger diese Begegnung dauert, desto mehr Räume ergeben sich auf beiden Seiten. Dass Harambasic in der 78.Minute dennoch für die Gäste treffen sollte, war dann doch wider den Spielverlauf.

Soferne sich die Zuschauer nicht bereits den Oktoberfestschmankerl widmen, sind sie etwas verwundert und fassungslos über diesen Spielstand. Ein Edelfan lässt seine Enttäuschung freien Lauf und wie so oft bekommt dies der Schiedsrichter ab, der nun zu hören bekommt: "Heast, Wödmasta, host kane Koatn mit?"

Den Raidingern läuft die Zeit davon. In der Schlussminute haben sie noch einen Freistoß aus aussichtsreicher Position, den sie kurz abspielen und dabei den Ball vertendeln. Dies führt zu einem Konter, bei dem der durchbrechende Unterfrauenhaider nur mittels Notbremse gestoppt werden kann. Der Schiedsrichter ist gnädig und belässt es bei einer gelben Karte. Der Freistoß bringt nichts ein und so endet dieses Derby mit einem 1:1-Unentschieden.

Spielerisch war diese Begegnung zwar nahe der Offenbarungsgrenze, aber der Unterhaltungswert war dagegen umso größer und dies ist ja schließlich das Entscheidende, wenn man auf den Sportplatz geht und ein Match der 2.Klasse besucht. Daher gibt es meinerseits die Höchstnote für diesen Nachmittag am Radinger Sportplatz.

ASKÖ Raiding - SC Unterfrauenhaid/FC Deutschkreutz II 1:1 (0:0)

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