GH78 Postet viiiel zu viel Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) viola74 schrieb vor 2 Stunden: So, jetzt aber leserlich: Ein internes Mail zeigt auf, wie die Wiener Violetten ihre ungeliebten Aktionäre loswerden könnten ▶ Welche Summen dabei im Raum stehen Nach dem 2:0 im Derby wird in Favoriten auch über ein 9:0 diskutiert: Mit diesem Ergebnis hat der Aufsichtsrat der FK Austria Wien AG am 16. Jänner Ernst & Young mit der forensischen Prüfung von schweren Untreue- und Schwarzgeldvorwürfen beauftragt. Im Zentrum steht Finanzvorstand Harald Zagiczek. Er soll – wie berichtet – bei Verhandlungen mit Josko Rokov, dem Mittelsmann eines US-Investors, Bar-Beteiligungen an Provisionen gefordert haben. Darüber hinaus geht es um eine mutmaßliche Schwarzgeldkassa, die durch den Verkauf von Tombola-Losen gespeist worden sein soll. Zagiczek weist die Vorwürfe „auf das Schärfste“ zurück. Gegen Rokov, der eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnet hat, habe er Privatklage eingebracht. Von der Untersuchung betroffen sind auch Investor und Ex-Sportvorstand Jürgen Werner sowie der Ex-Sportdirektor Manuel Ortlechner, die für den Transfer von Barry 20.000 Euro an Vermittlungsprovision freigegeben haben sollen. Beide dementieren jegliches Fehlverhalten vehement. „Wunschszenarien“ Finanz-Boss Zagiczek spekulierte in einem Schreiben an das Austria-Kuratorium über Intrigen seines ehemaligen Vorstandskollegen: „Bei unserer letzten Zusammenkunft hat Jürgen Werner mir persönlich gesagt, falls ich eine Handlung setze, die ihm nicht passt, dass er alles daran setzen werde, um mich bei Austria Wien zu ’zerstören’“. — „Blödsinn“, kontert Werner. Er führe keinen Rachefeldzug. Doch worum geht es im Kampf des Vereins mit den ungeliebten Investoren? Welche Summen stehen auf dem Spiel? Und wie viel Geld braucht der Klub, um die Anteile an der AG zurückzuerlangen? Aufschluss gibt ein Mail, das Zagiczek am 14. August 2025 während der Verhandlungen mit Rokov von seiner privaten Mail-Adresse verschickte. Darin skizzierte Zagiczek „Wunschszenarien“ rund um den Rückkauf der Anteile der Viola Investment GmbH, die 49,9 Prozent an der Austria Wien AG hält; die restlichen Anteile gehören dem Verein. An der Viola Invest ist auch die Gruppe um Jürgen Werner (WTF) beteiligt, die als Retter eingesprungen war, als Austria auf rund 60 Millionen Schulden saß. Zagiczek teilte Rokov im August mit, die gesamten Anteile der Viola Invest seien rund 24 Millionen Euro wert. Doch er habe „einen Verhandlungsplan“ und sei sich sicher, die Anteile um 18 bis 19 Millionen erwerben zu können. Konkret beschrieb er 2 Varianten: ▶ Im ersten Szenario sollten die US-Investoren dem Verein ein Darlehen in Höhe des Kaufpreises – rund 18 Millionen — gewähren, damit dieser 100 Prozent der Viola Invest übernehmen könne. Nach weiteren finanztechnischen Schritten sollten die US-Investoren 45 Prozent der Anteile an der AG besitzen. Zusätzlich warb Zagiczek um acht bis zehn Millionen frisches Geld: „Dann kann man gesund und solide wirtschaften.“ ▶ Abschließend skizzierte er sein bevorzugtes Modell: Der US-Investor erwirbt die Markenrechte der Austria um 20 Millionen Euro. Mit diesem Geld könnte der Verein die aktuellen Investoren auszahlen. Im Gegenzug würde der Investor 20 Jahre lang jährlich 1,3 Millionen von der Austria erhalten. Und für frisches Kapital von 10 Millionen eine Beteiligung an Transfers und Pfandrechte an Spielern. So viel steht im Raum. Zumindest auf dem Papier. Zuletzt war die Klubseite um Präsident Kurt Gollowitzer zuversichtlich, zumindest die WTF-Anteile zurückkaufen zu können: „Ideal wäre, wenn wir den Ankauf bis zum Ende des zweiten Quartals abschließen könnten.“ „Und für frisches Kapital von 10 Millionen eine Beteiligung an Transfers und Pfandrechte an Spielern.“ … Hinweis aus Linz: Das nennt man „3rd Party Ownership“ und ist schon länger verboten. Jürgen Werner hat das schon gelernt. bearbeitet vor 1 Stunde von GH78 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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