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Splinta

USB Stick (mechanisch?) reparieren

4 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

 

Ich habe eine 64 GB Transcend USB Stick, auf dem ein paar wichtige Sachen drauf sind. Beim Kopieren von etwa 12 GB, wurde er plötzlich mittendrin nicht mehr vom OS erkannt. Seitdem wird er auf verschiedenen Geräten und USB-Anschlüssen nicht mehr erkannt. Dürfte am Stick selbst liegen. Der hat eine blaue LED die leuchtet wenn er angeschlossen ist bzw. arbeitet. Wenn ich ihn jetzt einstecke, dann leuchte sie nur einen Augenblick. Es war mir bisher auch nicht möglich, genau diese Position zu hinzubekommen, wo er offenbar einen guten Kontakt hat. Hab es 30 Minuten lang bei verschiedenen Slots probiert.

 

Hab ihn nun aufgemacht und kann optisch keine Mängel festellen. Die Kontakte hab ich bereits befeuchtet, gereinigt und geblasen. Ich hab zwar ein Backup, is aber schon etwas älter.

 

Hab was von 5 Minuten in den Backofen legen gelesen (um Lötstellen wieder "frisch" zu machen) oder ein USB Kabel aufmachen und die Drähte mit dem Anschluss verlöten.

 

Bevor ich solche Dinge mach wollte ich aber fragen ob ihr eventuell Tipps habts! Danke!

 

 

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Ich nehme an in der Datenträgerverwaltung hast du schon nachgeschaut und sämtliche Software-basierte Tipps (Stick neu initialisieren, diskpart, siehe sempervideo etc.), welche du per Suchmaschine finden konntest. Zusätzlich USBDeView

Wie genau drückt sich "nicht mehr erkannt" aus?

Ein USB-Stick besteht im Wesentlichen aus dem Speicher und dem Controller, ferner dem Stecker und der Platine.

Wenn beim Anstecken zwar ein USB-Gerät erkannt wird, ohne dass aber ein Laufwerk angezeigt wird oder die Aufforderung kommt, man möge doch ein Speichermedium einlegen, dann funktioniert zwar der Controller aber der Speicher ist hinüber.

Realistisch betrachtet sind deine Daten ohnehin weg. Du kannst also gerne herumlöten und backen.

Allgemeiner Hinweis: Ein USB-Stick ist KEIN zuverlässiges Speichermedium. Wer einen verwendet, um wichtige Daten zu transportieren für den sind regelmäßige Backups ein Muss: https://www.freefilesync.org/

 

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Danke für deine Meinung. Ich hoffe, mein Backup ist nicht sooo alt.

 

Gibt's beim Auswahl eines USB Sticks die Haltbarkeit einzuschätzen? Halten die mit weniger Kapazität und größerem Gehäuse länger?

Wird auf jeden Fall wegen einem offenen Anschluss, also mit Kappe schauen.

bearbeitet von Splinta

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Der Stecker kann natürlich auch ein Schwachpunkt sein. Ein guter Schutz desselben ist auf jeden Fall von Vorteil. Abnehmbare Kappen haben halt den Nachteil, dass man sie gerne mal verliert.

Zur Haltbarkeit kann ich dir wenig sagen, eventuell hilft es Sticks von namhaften Herstellern, die selbst Speicherbausteine produzieren, zu kaufen a la Sandisk, Kingston, Corsair, Toshiba, Samsung und weniger von "Durchschnittsware" a la Intenso, Verbatim, Transcend oder gar Unbekannten, wie es bei Merchandising-Artikeln häufig vorkommt.

Was es gibt sind sogenannte "military grade" USB-Sticks. Diese sind besonders sicher (hinsichtlich Verschlüsselung) und sollten theoretisch auch ein hochwertigeres, robusteres Innenleben haben.

Siehe z. B.: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias%3Daps&field-keywords=military+grade+usb+stick

Grundsätzlich würde ich aber eine portable SSD als mobilen Datenspeicher empfehlen.

Vorteile: Schneller, größere Speicherkapazitäten, höherwertiger Speicher, dadurch langlebiger und weniger anfällig. Wenn der Anschluss (das Kabel) kaputt ist, kann es ausgetauscht werden, Im Vergleich zu portablen HDDs sind SSD stoßfester und leichter und es gibt so gut wie keine Wärmeentwicklung. In vielen portablen SSDs steckt eine "normale SSD", die man also im Fall eines Versagens des Controllers auch rausnehmen und weiterverwenden kann, ohne dass die Daten verloren gehen.

Nachteile: Nicht so praktisch wie ein USB-Stick, weil größer und es ist ein Kabel nötig. Generell teurer.

Die Preisunterschiede ergeben sich (neben dem sonstigen Lieferumfang) durch die unterschiedliche Technologie der Speicherbausteine.

Bei günstigen SSDs kommen "TLC" zum Einsatz (welches weniger lange hält*), wohingegen solche mit "MLC" teurer aber auch schneller** und haltbarer sind. Daneben gibt es noch "SLC", diese sind aber eher im Enterprise-Bereich (Server und so) im Einsatz und entsprechend teuer.

*Bezüglich Haltbarkeit ist anzumerken, dass man das relativ sehen muss, denn selbst der günstige TLC-Speicher schafft mehrere hunderte Terabyte an geschriebenen Daten, bevor mit einem Ausfall zu rechnen ist, sprich: Für den Durchschnittsbenutzer ist die Haltbarkeit kein Thema, da bewegen wir uns in Zeiträumen von mindestens einem Jahrzehnt.
Zum Vergleich: Die SSD in meinem PC wird durchaus kräftig benutzt. Sie ist derzeit 7925 Stunden gelaufen, das wäre in einem durchgehenden Betrieb also 330 Tage (tatsächlich ist sie natürlich deutlich älter) und hat dabei 9,5 Terabyte geschrieben, also ca. 9.700 Gigabyte, das wären pro Tag bei durchgehendem Betrieb mehr als 29 GB. Selbst wenn ich von einem sehr niedrigen Wert von max. 100 Terabyte an Haltbarkeit ausgehe, könnte ich die SSD zehnmal länger – also über 9 Jahre lang – mit dieser Intensität benutzen.

**Zur Geschwindigkeit ist zu sagen, dass sich diese Unterschiede in einem nicht wahrnehmbaren Bereich bewegen.

 

bearbeitet von lonelycowboy

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