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Stradivari

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  1. Thema Fan seit 1990 und "ob erste oder zweite Liga" aber jetzt ist Schluss: Fansein bzw. die emotionale Verbundenheit kann man ja sowieso nicht ausschalten; ich bin sogar in der Lage, dass ich mir's nicht mal aussuchen hab können - ich meine, was weiß ein 8 jähriger schon von der Welt und wie grausam sie sein kann ... dass das, was seit der Entlassung von Reiter passierte aber für große Schmerzen und Selbstschutzreaktionen sorgt ist vermutlich nicht nur bei mir der Fall... gerade nach dem guten Frühjahr, das eine große Hoffnung geweckt hat, ist der aktuelle Zustand der Mannschaft ein Wahnsinn und ich frage mich wirklich, wie es dazu kommen kann... warum hat man so oft das Gefühl, dass die sich nicht zerreißen für die SVR... warum gibt's so viele Fehlpässe und Missverständnisse... was machen die die ganze Woche im Training? Thema Reiters flammende Reden: Was man bei Retrospektiven von Reiter zu seinen Transfers immer wieder hörte war, dass er die Spieler, bevor sie verpflichtet wurden, auch charakterlich abklopft... Resultat war, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Spieler am Feld dann auch wirklich für Einsatz und Leidenschaft zu haben waren... Ein paar faule Eier waren auch damals immer wieder darunter, aber das Gros hat gepasst... Wenn man das mit den Transfers seit Reiters Demontage vergleicht, dann halleluja... Grgic war so einer... ich war persönlich auch von Pecirep recht angetan... der Rest - biedere Mitläufer bis totale Rohrkrepierer... auch hier hat das letzte Frühjahr Hoffnungen geweckt, da Grüll und Bajic gut funktioniert haben... Zweiterer fehlt der Mannschaft aktuell sicher sehr; ebenso wie Grgic... aber, was das traurige ist: obwohl wir Transferzeit für Transferzeit so einen Haufen neuer Spieler verpflichten machen wir's uns in Summe eher noch schlechter als besser... Thema Grülls Stehpartie: Ich muss gestehen, dass mir große Teile des Spielfelds dank des dauernden Fahnengeschwenkes und der freundlichen Bitte eines Herren, mich - ob meines feschen, schwarz grünen Outfits - doch bitte in die Gruppe zu stellen, nur mit vortwährenden "Aussetzern" angesichtig wurden... jedoch hatte ich den Eindruck, dass in exorbitant hohem Ausmaß ein blonder Schopf und die Rückennummer 17 zu sehen waren, wenn ich rasche und leise Hoffnungen weckende Bewegung eines Spielers in rot wahrgenommen habe... daher meine Einschätzung, dass Grüll als einziger offensiv ordentlich gespielt hat... Zudem hat Grüll den Ball auch in IMO vernünftige Räume zu spielen versucht, die sich aber Jefte strikt weigerte, anzulaufen (daher meine Einschätzung, dass es eben auch kein Verständnis innerhalb des Teams gibt - jeder scheint "sein eigenes Spiel" zu denken und zu spielen) und sich stattdessen hinter einem Gegenspieler zu verstecken suchte... Btw.: Auch der Boateng (von dessen ungelenker Art ich meist nicht recht angetan bin) hat mir in den wenigen defensiven Szenen, als er dem lahmenden Takognardi zur Hilfe eilte, ganz gut gefallen... dann war's das aber leider - beim besten Willen - wirklich schon Nach der Zitterpartie gegen Kapfenberg und dem gestrigen Desaster gibt's zwei Dinge, die noch leise Hoffnung machen... 1. schlechter können wir wohl (auch mit diesem Personal) kaum noch spielen, 2. vielleicht checken die Herren ja jetzt, dass es so nicht (nämlich nicht einmal gegen die schwächsten Teams der Liga) geht und sie sich zu zerreißen haben, um die Ziele ihres Arbeitgebers (und somit hoffentlich irgendwie auch ihre eigenen Ziele) und die Leidenschaft der Fans nicht komplett mit den Füßen zu treten (das ist jetzt nicht doppelbödig mit Bezug auf Fußball gemeint )... andererseits: Wenn man trotz dieser Unleistungen immer noch 4 Punkte holt, könnt's vielleicht doch noch schlimmer auch werden... phu...
  2. Als statt vernünftiger Spieler ein sinnloser Heraf geholt wurde, wurde mir (wie vermutlich vielen anderen) schon Angst und Bang. Das heute gezeigte hat die schlimmsten Befürchtungen aber übertroffen... da ist keine Leidenschaft, keine Geschwindigkeit und keine Idee zu sehen (die einzige Ausnahme in allen drei Punkten ist Grüll, der mir fast schon leid tut, weil er noch bei uns ist)... das Gekicke erinnert tatsächlich an die Zeit unter Weissenböck... Was ich mich frage: wie kann es immer und immer wieder so weit kommen? Und da spricht mir onkelandis Einschätzung aus der Seele - der Fisch fängt beim Kopf zu stinken an, und seit der Daxl den Machtkampf gegen den Reiter gewonnen hat, stinkt es nur mehr... ich fürchte, schön langsam ist alles zu spät für unsere ehemals geile Sau... dieses Team, diese Spielweise, tötet bei mir jegliche positive Emotion ab - und ich bin seit 1990 (damals faszinierter 8 Jähriger) emotional mit der SV Ried verbunden... nun gehts aber einfach nicht mehr... ich habe fertig
  3. Ich bin entzückt... auch wenn ich die Baumgartner-Verpflichtung von Beginn weg für eine gute Idee hielt (und - wie hier ja schon öfter kundgetan - ihn schon als Glasner-Nachfolger gewollt hätte), hätte ich ehrlich nicht gedacht, dass wir die Kurve so schnell kriegen, wie's jetzt aussieht, dass wir sie gekriegt haben... und noch weniger hätte ich damit gerechnet, dass Wattens als Gejagter dann doch solche Probleme bekommt, die Pace zu halten... Nun müssen wir aufpassen - wie hier schon geschrieben wurde: Weiter nur auf uns und unser Spiel achten; von Spiel zu Spiel schauen und nicht an die (neue) Tabellensituation denken... wird noch schwer genug - und auch im Herbst waren wir zwischendurch ganz schön gut unterwegs, ehe dann der Einbruch (eigentlich etwas vor der FAC-Partie schon, dann aber richtig offenkundig) kam... also - Fokus halten und weiter rackern Lg, Christoph
  4. ob der Mayer wohl einen auf der Tribüne gesehen hat, den er nicht mag... oder ob die anderen noch keine Zeit gefunden haben, ihm die Idee, den Ball möglichst weit vorne zu (be)halten zu erklären?! 3 Punkte in einer weiteren wenig überzeugenden Partie... jedoch hatte ich den Eindruck, dass man (von der Grundidee her) etwas vertikaler und weniger behäbig/ängstlich agiert hat, in den offensiven Aktionen... gelungen ist freilich trotzdem herzlich wenig... gut, dass dieser Herbst vorbei ist... an einen Aufstieg glaube ich nicht mehr - Wattens scheint mir zu stabil, um noch genug Punkte abzugeben, dass wir 6 Pkt. aufholen würden... aber vielleicht schafft man es ja im Frühjahr ein Spielsystem zu erarbeiten, mit dem man's im nächsten Jahr dann etwas konstanter schafft, gegen Amateuer zu siegen...
  5. kaum wird ein Standard mal nicht von Kerhe ausgeführt...
  6. Ich sag mal so - Fränky wusste, worauf er sich einlässt. Schon als er übernahm vertraten viele die Ansicht, dass es schlauer gewesen wäre, ihn an Reiters Seite zu stellen um ihn als dessen Nachfolger aufzubauen. Reiter wurde aber davor abgesägt und das war zum Zeitpunkt als Schiemer eingestellt wurde bekannt... Trotzdem traute er sich die Sache zu (ich gehe davon aus, dass er den Job sonst nicht übernommen hätte) und konnte auf einiges an Erfahrung und Kontakte im "Fußballbusiness", in dem er zumindest 3 verschiedene "Schulen" kennen gelernt hatte, zurückgreifen. Da er den Job also -selbstbewusst, wie er halt ist - übernahm, ist es auch korrekt, dass er jetzt (ohne Welpenschutz) die Konsequenzen trägt. Ich stimme dir zu, dass Schiemer bestimmt stets sein Bestes versucht hat und für die SVR das Beste rausholen wollte. Nach Drei Transferperioden, in denen er das Ruder in der Hand hielt, muss man aber festhalten: Es ist nicht gelungen eine funktionierende Mannschaft zusammen zu stellen und/oder einen Trainer zu finden, der mit dem zusammengestellten Material einen erfolgreichen Fußball spielen lassen konnte. Da mag es letzte Saison noch an "faulen Eiern" gelegen haben, die das Mannschaftsgefüge - nachdem es ab Mitte des Herbsts eigentlich sehr gut lief und aussah - zerrüttet und das abermals katastrophale Frühjahr damit eingeläutet haben... diese "faulen Eier" hat aber Schiemer in den völlig neuen Kader geholt. Diese Saison musste er kleinere Brötchen backen und alles was irgendwie einen anderen Arbeitgeber finden konnte wurde mit Kusshand verabschiedet... die Kaderzusammenstellung erschien von der Ferne auch Sinnvoll zu sein, doch spielerisch kam überhaupt nichts zustande... Da sehe ich Schiemer zumindest insofern in der Verantwortung, dass es ihm nicht gelungen ist, schon im Sommer zur Einsicht zu gelangen, dass Weissenböck ein besserer Jugendakademieleiter als Cheftrainer wäre und einen anderen (besseren) Trainer vorzustellen. Woran es damals lag (Geldeinsparung, Sympathie, mangelnde Einsicht über fehlende spielerische Akzente im Finish der letzten Saison oder unfähigkeit unpopuläre Führungsentscheidungen zu treffen) kann man nur mutmaßen - Fakt ist aber, dass auch mit dem neuen Team (Kader + Trainer) keine spielerische Linie hinein kam und man trotz (im Vergleich zur Konkurrenz immer noch) top finanzieller und infrastruktureller Mittel spielerisch keine positive Entwicklung zu sehen war. Ich bin eigentlich recht guter Dinge, dass diese Entscheidung auch das Ende von Daxl bedeutet. Wenn ich mich recht entsinne hat er nach dem Nichtaufstieg ja gemeint, einen Rücktritt werde es von ihm nicht geben, es müsse bei der nächsten GV schon einen Gegenkandidaten geben... wenn ich mich korrekt entsinne soll ja diese GV im Herbst/Winter mal sein, und ich denke, dass es dort einen Gegenkandidaten geben wird... das einzige was ich fürchte ist, dass dieser mit transdanubischem Geld zumindest liebäugeln wird und das insgesamt den Charakter der SVR doch deutlich verändern wird... wollen wir mal hoffen, dass es am Ende dann für die SVR nicht so wie für den SKV/FC Linz bzw. den FC Superfund enden wird....
  7. Schade, dass dieser Schritt nicht vor der Saison erfolgt ist... wenn sich die handelnden Personen ehrlich sind, war schon im Finish der letzten Saison zu sehen, dass Weissenböck mit dieser Mannschaft nicht arg viel weiter brachte, was uns ja am Ende auch den erhofften Aufstieg gekostet hat... (Auch wenn Weissenböck am Verpassen des Aufstiegs letzte Saison die aller wenigste Schuld trifft)... Damals (zwischen den Saisonen) hätte es für Weissenböck halt überhaupt keinen Gesichtsverlust gegeben und er wäre als "der, der den Job FÜR DEN VEREIN machte, als ihn wirklich keiner mehr machen wollte" in die Chronik eingegangen... da er dann weiter machte, hat er sich aus meiner Sicht der Gefahr ausgesetzt im Verein und der Wahrnehmung der Öffentlichkeit an Reputation zu verlieren (was er ja auch hat, wenn alle, die ihn ja eigentlich sympathisch finden, trotzdem froh sind, dass er den Job nicht mehr länger macht)... Anyway - besser spät als nie, und somit schließe ich mich dem Grundtenor an: Danke, dass Sie eingesprungen sind, als es keiner machen wollte, Herr Weissenböck. Schade, dass es für Sie nicht geklappt hat, eine gute Mannschaft zu formen. Danke, dass Sie selbst die Konsequenzen daraus ziehen und den Job an vorderster Front zur Disposition stellen. Danke, dass Sie nicht beleidigt sind und der SVR trotzdem (in altebekannter Funktion) mit Ihrer Expertiese zur Verfügung stehen - möge Ihr Tun im Verein von größerem Erfolg getragen sein, als zuletzt!
  8. Schlimmer geht's immer... werma segn, warma sogn... gegen Blau Weiß werma wieder a 1:0 ernudeln um dann gegen die Juniors ein glorreiches 0:0 zu feiern...
  9. Ich glaube, dass kein renommierter Trainer, der frei ist, auch realistisch ist... nicht einmal der Gludo oder der Hochhauser... Ich finde aber auch, dass es nicht für uns spricht, immer nur Cheftrainer der Konkurrenz oder von der Konkurrenz gestanzte Cheftrainer in die Auswahl zu ziehen... Wenn man einen Ilzer her nimmt: Der war ein bissi bei Weiz, ein bissi Co-Trainer dort und da (Hartberg, Neustadt, WAC) und hat sich als echt fähiger Cheftrainer herausgestellt... jetzt wachsen solche Kandidaten natürlich nicht wie die Schwammerl aus dem Boden, aber in Wahrheit müssen wir jemanden, der über verschiedene kleinere Stationen ein gewisses Know-How über moderne Spielabläufe und Coaching (auch ingame) aufgebaut hat, suchen/finden. Für so jemanden ist die SVR ein "Schaufenster", über das er sein Können an die Öffentlichkeit kommunizieren will... und - wenn wir schon einen Manager mit Connections in den Bullenstall haben, der unseren Verein noch dazu wie die Bullen "durchstylen" will, und dort so Leute wie Letsch oder Rose als Trainer ausgebildet werden, finde ich es spannend, dass der Fränky-Boy noch keinem solchen Kandidaten einen Karriereschritt in Ried schmackhaft machen konnte... aber naja - wird halt auch nicht "nur" hochbegabte Trainer dort geben...
  10. Wenn ich an Heimo die Pfeife denke, dann ist der Gedanke Letsch nach einem etwaigen Aus bei der Austria in Ried begrüßen zu dürfen alles - nur nicht "sehr realistisch"... denn der würde bei der SVR wohl kaum ein Viertel von dem Gehalt bekommen, dass er bekommt, wenn er auf der Payroll der Austria bleibt, bis sein Vertrag dort endet... da können's noch so dicke Spezis sein, der Fränky-Managergott und der Letsch-Trainergott; das wird nix... Ich glaube auch mehr und mehr, dass gerade die (von mir unterstellte) Anspruchslosigkeit eines Thomas Weissenböck, was Gehaltsforderungen anbelangt, das Argument ist, welches für Fränky-Managergott am triftigsten war, um an Weissenböck (über den Sommer und trotz negativer Entwicklung der Leistungsfähigkeit der Mannschaft auch jetzt immer noch) festzuhalten... und ob sich das über den Winter tatsächlich ändert... hmmm Immerhin könnte es bei dieser Perspektive so sein, dass wir - dank der hoch gepriesenen Stabilität, die uns gegen Amateurkicker ein 0:0 nach dem anderen beschert - genug Punkte zusammen kratzen, um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten... jey
  11. Naja... damals war halt der Anspruch "nicht abzusteigen"... dafür braucht man ein paar Punkte, kann aber auch mal welche auslassen und sich denken: Mund abputzen und weiter fighten... da die ausgelassenen Punkte gegen Profi Mannschaften, die tw. Qualitativ deutlich über unserer Mannschaft anzusiedeln waren, zustande kamen, ist man auch geneigter Verständnis dafür aufzubringen... Zu dieser Dimension kommt hinzu, dass wohl jeder in Ried fix davon ausgegangen ist, dass es kein Problem sein KANN, mit diesem Verein im darauffolgenden Jahr zumindest Top 3 in der 2. Liga zu werden, und somit die Perspektive sofortiger Wiederaufstieg als Trostpflaster für die Situation in der Abstiegssaison herhalten konnte... Wenn man aber den Anspruch hat, aufzusteigen (wie die SVR letzte Saison ganz unbedingt und in dieser Saison zumindest im weiteren Sinne - aus Fansicht eigentlich aber auch in dieser Saison ganz unbedingt, wo es doch in Wahrheit nur einen "neureichen" Konkurrenten gibt) und dann gegen Amateurmannschaften reihenweise nicht über ein 0:0 hinaus kommt, und dabei noch dazu meist das ungefährlichere Team ist, stellt sich das anders dar... denn dieses Mal haben wir die Mannschaft, welche die deutlich höhere Qualität haben sollte (Unterschied Amateure-Profis + Unterschied in den Budgets) und folgerichtig auch in der Lage sein müsste, zumindest einen Großteil der Spiele dominant zu gestalten... ob man dann auch alle gewinnt ist im Fußball eh noch lange nicht gesagt... aber oben zitierter Sponsor ärgert sich ja auch über "nicht anzuschauenden den Hundskick" und nicht das 0:0... Hinzu kommt, dass unsere professionellen Vereinsstrukturen (Infrastruktur und Angestellte kosten Geld in der Erhaltung) einer steigenden Gefahr ausgesetzt sind, je länger wir in dieser Halbamateurliga sind... Fernsehgelder fehlen, Sponsorengelder fließen nicht so sehr oder bleiben aus Verärgerung über die Unfähigkeit der Vereinsführung ein schlagkräftiges Teams auf's Feld zu bringen ganz weg und für Zuschauer gilt das ähnlich... Der Verein startet mit Lizenzauflagen in die Saison... das sagt schon viel über die Situation des ehemaligen Lizenzierungsmusterschülers SV Ried. Das sind alles Dinge, die einen nervös machen können... Wenn man das in Betracht zieht, dann ist recht einfach nachvollziehbar, wenn die Unmutsäußerungen in der aktuellen Situation häufiger und lauter sind als noch in der Abstiegssaison... So seh ich das zumindest...
  12. das ist tatsächlich "oag"! zeigt aber halt, wie groß der Unmut ob der Entwicklung mittlerweile ist... der Sponsor hat wohl das Gefühl, dass sein Geld nicht effizient - vielleicht sogar nicht einmal effektiv eingesetzt wird... eine der vielen Eigenschaften, die uns über Jahre ausgezeichnet haben (aus wenig Geld viel machen), und die aktuell abhanden gekommen zu sein scheinen
  13. Wenn ich da mal ein wenig aufdröseln darf: Ich seh's leider gar nicht positiv... aber das nicht erst seit den ersten 10 Meisterschaftsrunden, denn die Entwicklung der SVR zeigt spätestens seit dem unrühmlichen und unnötigen Theater um Michi Angerschmids Vertrags(nicht)verlängerung einen ganz klaren Abwärtstrend... Damals hatten wir ein recht einfaches Konzept (Laufen, Kämpfen, Anlaufen des Gegners und bei Ballgewinn schnell abschließen) das zu ganz manierlichen Leistungen und Resultaten führte. Seither wollen wir entweder den Red Bull Fußball für uns erfinden (mit O.G. und seit Schiemer) oder haben keine Idee, wer den Verein weiterentwicklen könnte... Weder Kolvidsson noch Benbennek und schon garnicht das Comeback von Gludo stehen für große Innovationsbereitschaft - ebenso wenig wie das Kopieren der "spielerischen Identität" eines anderen Vereins... aber das geht zu weit in die Vergangenheit; wir sind da wo wir sind, und damit müssen wir umgehen... traurig finde ich aber, wie sich der Verein in die eigene Tasche lügt... man kann sagen: Was sollen sie machen, das ist ein Marketingtext, und da werden sie sich nicht selbst vernichten... trotzdem glaube ich, dass so eine Text null positive Wirkung hat, weil jeder, der die SVR näher verfolgt, sieht, dass nichts besser wird... und jeder, der sie nicht verfolgt, dem ist auch dieser Text egal... also würde eine Bilanz ohne großes "alles ist positiv" Getue reichen; oder man lässt die Bilanz ganz weg, was angesichts der sprachlichen Qualität, dieser offiziellen Aussendung - zumindest verstehe ich diese 1/3-Bilanz also solche - wohl generell die bessere, weil weniger provinziell wirkende, Variante gewesen wäre Das kann man schon so stehen lassen - sind Hardfacts... was dabei außen vor gelassen wird ist die Qualität der Gegner... Im Cup hatten wir einen Landesligisten und einen Regionalligisten... zweifelsohne Amateurmannschaften... natürlich kann da auch was passieren, aber eine große Errungenschaft sehe ich da nicht, wenn eine der wenigen Profimannschaften Österreichs das übersteht... wenn man dann auch noch in Betracht zieht, dass in derselben Runde wie Vöcklabruck vs. Ried auch Austria vs. Strum stattgefunden hat, ist es weniger Verdienst der großartigen Mannschaftsleistung als viel mehr der gnädigen Losfee, dass wir unter den letzten 16 im Cup sind. In der Liga wurden spannender Weise just gegen die Teams, die man auch als "auf Augenhöhe befindlich" betrachten kann die besten Leistungen/Ergebnisse geliefert... Wattens und Liefering zu schlagen ist in Ordnung... Wenn man aber sieht, dass die Punktverluste gegen Steyr, Amstetten, FAC, Austria Amateure (und jetzt Lafnitz) zustande kamen (und man diese Spiele noch dazu gesehen hat) dann erkennt man, dass die Mannschaft ein kämpferisches Defizit und ein Problem mit der Kreativität hat. Das ist insbesondere dann übel, wenn man in einer Liga spielt, in der VOR ALLEM solche destruktiven Mannschaften zu bespielen sind. Ich will an dieser Stelle nicht verheimlichen, dass ich schon auch verstehe, dass es "leichter" ist, als Underdog (wie wir in der 1. Liga) aufzutreten und dem großen mal ein Haxl zu stellen - aber auch das müssen wir annehmen und unsere Spielidee dementsprechend gestalten können. Können wir aber offenbar nicht, was meinem Empfinden nach negativ zu bewerten ist. Zweifelsohne gab es auch dieses Jahr wieder einen (finanziell bedingten) Umbruch. Trotzdem ist der Wiedererkennungsfaktor bei den Gesichtern, die da in schwarz und grün auflaufen, erheblich höher als letzte Saison. Man darf also annehmen, dass die Spieler in diesem ersten Saisondrittel besser eingespielt sind als im letztjährigen ersten Saisondrittel, was sich wohl auf die angesprochene Stabilität positiv auswirkt. Aber auch hier darf man die Qualität der zu bespielenden Gegner in der Argumentationskette nicht ignorieren, denn wenn da ein Amateurspieler auf's Tor zu läuft, dann wird seine Quote nicht der eines Profis entsprechen - sonst wär's ja eh umsonst (aber nicht gratis), dass der eine Profi ist und der andere nicht. Gerade die Stabilität erachte ich sogar als mangelhaft, wenn man bedenkt, dass wir in Steyr und Amstetten geführt haben, uns aber von den jeweiligen "Nudeltruppen" den Ausgleich machen haben lassen. Da rede ich noch gar nicht davon, wie wir in Floridsdorf den Gegner so lange gebettelt haben, bis selbst dieser (über weite Strecken auf ein 0:0 bedachte) gecheckt hat, dass die SVR keine Gefahr für's eigene Tor ausstrahlt und man somit sogar auf Sieg spielen kann. Inhaltlich ist da wieder alles korrekt. Dass ein Stadion aber eine Heimmacht ist, halte ich sprachlich zumindest für abenteuerlich. Gängig ist eher das Stadion als Festung und die Heimmannschaft als Macht zu bezeichnen, wenn diese Festung häufig erfolgreich "verteidigt" wird. Die Punktausbeute ist erfreulich; dass aber die Niederlage aus dem Spiel gegen die Austria Amateure herrührt zumindest verunsichernd, was sich auch im - meiner Ansicht nach - nicht zufriedenstellenden Zuschauerzuspruch wiederspiegelt. Jeder - und gerade die Innviertler sind ja so drauf - gewinnt doch gerne um am Ende sich und seine Entscheidung, dabei gewesen zu sein, feiern zu können. Von hauptsächlich erfreulichen Erlebnissen/Ergebnissen gingen im Vorjahr wohl viele in Ried (ich eingeschlossen) aus, was sich im Saisonkartenverkauf und im Zuschauerzuspruch - insbesondere in den ersten Spielen - widerspiegelte. Sogar über die ganze Saison, die sich sehr enttäuschend entwickelte, konnte ein Zuschauerschnitt von über 3.500 gehalten werden. Dass in einer Situation, in der es eigentlich "fast sicher" sein müsste, dass man die Heimspiele gewinnt, und noch dazu die Wettersituation sehr einladend war, um sich ins Stadion zu begeben, nicht mehr kommen, zeugt eher von einer beunruhigenden Entwicklung und einem schwindenden Glauben der Bevölkerung an diese Mannschaft/diesen Verein. Keine Einwände und eine schöne Sache - wenn sie dann auch noch gut kicken würden, fände ich es noch schöner Ich verfolge die "Jungen Wikinger" nicht, weshalb ich die Quintessenz dieser Nachricht durchaus als positiv erachte (vlt. dasselbe Phänomen, wie es jemand ganz gut finden muss, wenn er die Einschätzung des Vereins zu den Gebaren der ersten Mannschaft liest, sofern derjenige die Spiele der Truppe nicht gesehen hat). Sprachlich halte ich den "Kampf um den Abstieg" aber doch für "ausbaufähig". Wobei - vielleicht ist der Hund im Verein ja genau da begraben. Vielleicht haben wir 16/17 um den Abstieg gekämpft und 17/18 gegen den Aufstieg. Wenn dem so ist, dann "Shampoo" (wie man neuerdings ja sagen darf und dafür auch noch gefeiert wird ): Beide Ziele mit Bravour erreicht! Das ist am Ende dann doch beruhigend, wenn keiner der "Oberen" der Meinung ist, dass wir aktuell am Plafond des Machbaren agieren. Die Lernwilligkeit kann man sogar im (mit Bezug auf Haraldjuk7s Aussage aus dem Lafnitz-Thread) gefühlt 5%igen Leistungsabbau pro Spiel gut erkennen... Vielleicht braucht's also am Ende doch einmal einen fähigen Lehrmeister, der diese "leeren Vasen" mit zumindest einer guten Ideen füllt In diesem Sinne - nur nicht unterkriegen lassen... wir schaffen den Kampf gegen den Aufstieg bestimmt wieder!
  14. Wann reicht's denn nun wohl endlich, mit der offensiven Konzeptlosigkeit?
  15. Das ist freilich eine gute Frage... was mir - seit dem der Reiter geschasst und damit der Benbennek zum "lame duck" gemacht wurde - halt extrem auffällt ist, dass wir 1. selten bis gar nicht die Mannschaft zu sein scheinen (da ich ja nicht in alle 22 Spieler hinein schauen und einen Zahlenwert addieren kann, kann ich das nur so relativ behaupten), die den größeren Einsatz und den größeren Willen an den Tag legt. Dbzgl. kann ich mich an einen der ersten Sätze vom Schilfschneider beim Comeback erinnern, der ungefähr so ging "Meine Mannschaften haben in der Regel mehr zu laufen als der Gegner." ==> den Eindruck, dass wir das tun, habe ich seit langem nicht mehr. 2. am Ende eines Spiels nienienie (gut, fast nie - der irrereguläre Eckball vom Kerhe) in der Lage sind, noch eine Schippe drauf zu geben um noch einen Punkt/Dreier herauszuholen sondern - im Gegenteil - uns extrem oft Tore einfangen, die uns Punkte kosten. Ob das nun an einem braunen Stricherl in der Hose, mangelndem System oder den Köpfen der Spieler liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Wenn ich dann die bereits angesprochenen beiden "Spieler der Saisonen in denen sie noch nicht/nicht mehr bei Ried waren" (Zulj bzw. Wießmeier), dann scheint definitiv etwas mit der Mannschaft/dem Verein im Argen zu liegen. Was ich - in meiner unendlichen Unwissenheit - bspw. vermisse, ist ein Mentalitätsmonsert, dass die Mannschaft mitreißt, anstachelt, motiviert... im Herbst 2017 schien mir der Grgic das zu können - hat er aber offenbar recht rasch verlernt... Stattdessen nehme ich wahr, dass die jenigen, die unsere Führungsspieler/Integrationsfiguren sein sollten (Reifi, Ziegl) eher wenig bis keine so geartete Ausstrahlung haben... Ein Reifi - bei aller Liebe - hatte eine wirklich starke Saison (11/12) an deren Ende er angeblich ein Angebot von Sturm Graz ausgeschlagen hatte... zugegeben, das ist mehr als ich und vermutlich wir alle im Profifußball vorweisen können, aber seither ist er leistungsmäßig ein biederer Mitläufer, der im Team aber den Rang eines "Stars" zu verkörpern scheint... braucht man ja nur darauf schauen, wie super es der Verein findet, einen so "tollen" Spieler verlängert zu haben... Ein Gedankenexperiment... Wenn der ORF einen neuen Sportkommentator einstellt, und der lernt, dass der Pariasek so super ist, wird das vermutlich ein Sportkommentator der ca. wie der Polzer oder der Jirka drauf ist... ähnlich könnte es sich auch bei neuen Spielern der SV Ried verhalten, wenn sie erfahren, dass der Reifi so super ist... Bei Ziegl vermag ich nicht so hart im Urteil zu sein, weil er halt tatsächlich mehrere gute Saisonen gespielt hat und sicherlich noch immer nicht bei 100% ist, nach seinem elendigen Kreuzbandriss... Trotz allem finde ich, taugt er als Führungsfigur rein garnicht, weil er halt ein recht ruhiger (bestimmt angenehmer) Zeitgenosse ist... So, und dann sind wir bei der Führungsetage, die es nicht schafft, einen "Typen" (wie man so schön sagt) zu engagieren, der der Mannschaft einheizt... ich mag sie ja nicht, und deshalb gehen mir die Namen so schwer über die Lippen - aber, als der Maierhofer zu Mattersburg kam, hat sich dort echt was getan, mentalitätsmäßig... und ähnliches geschah auch in Pölten, als der Didi letzte Saison sein Werk begann... Zweiteres geschah ungefähr im selben Zeitfenster, als sich die SVR mit dem Showman Stinkels und dem lieben Heimo befasste um am Ende den braven Thomas als neuen Trainer vorzustellen... Da fehlt also das Gespür für ein Mannschaftsgefüge, in dem genug Energie steckt und/oder der Riecher, solche "Typen" zu erkennen und ins Boot zu holen, weshalb ich auch den Schiemer ernsthaft hinterfragen muss und will... Wer ein entsprechender Sportdirektor/Manager-Kandidat sein könnte, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich den Markt nicht genug kenne... ein Umstand, der mir aber wohl nicht exklusiv zustehen dürfte, wenn man die Entscheidungsebene des Vereins, die offenkundig eben keine Ahnung hatte, wen sie statt Reiter nehmen sollten, und - damit halt einer da sitzt - den Lehrbuam Fränkie einsetzten... Ich glaube schon, dass der Fränkie Potenzial hat; er muss halt noch viel lernen (und hat sicher schon viel gelernt), und das geht auf Kosten der SV Ried... und - damit schließt sich ein wenig der Kreis zum (für mich für immer und ewig) Unaussprechlichen (da steh ich einfach nicht drüber; sowas macht und macht und macht man einfach nicht, wenn man gerade noch als irgendwas mit "Jahrhundert" ausgezeichnet wurde) - wenn der Fränkie dann "ausgelernt" hat wird es vermutlich eher nicht die SV Ried sein, die davon profitiert, denn dann kann ihn die Austria oder Sturm oder Rapid oder vielleicht gar Salzburg auch irgendwie ganz gut brauchen - so viel ist sicher... Kurzum - mein Wunsch wäre (abstrakt und mit - recht unreflektiertem Namedropping versehen, da ich mich natürlich in meiner [Frei-]Zeit nicht nur damit befasse, was für die SVR alles möglich/sinnvoll wäre; dafür gibt's ja Leute, die dafür bezahlt werden): - einen erfahrenen Mann an den Hebel für die sportlichen Belange/Kaderzusammenstellung; tolle Namen (die am Markt und leistbar + kompetent wären) fallen mir wenige ein... Zellhofer, Kraf, Hochhauser und natürlich Reiter kommen einem schnell mal in den Sinn; wie realistisch/sinnvoll diese Namen wären, sei dahin gestellt. ==> Schiemer darf ihn dabei unterstützen und lernen, worauf man bei der Kaderzusammenstellung alles achten kann... - einen Leithammel für den Kader, der nicht im Tor steht - am liebsten was im def. zent. Mittelfeld... wie fertig er mit seiner Schulter ist, weiß man ja nicht so wirklich, aber ein Kavlak wäre frei; Ivanschitz ist vermutlich auch zu ruhig dafür, aber andererseits ein Spieler der zumindest sehr viel erlebt und auch so manch beeindruckendes geleistet hat... - ein "Zurechtstutzen" der "Maden im Speck", insb. der Entzug der Kapitänsbinde für Reifi... laufen, kämpfen, beißen und mit außerordentlichem Eifer voran gehen um den "Rang" zu rechtfertigen, den man inne hat, oder ab auf die Tribüne... - einen Trainer, der einer Mannschaft eine Spielidee einbrennen kann und der den einsatzfaulen Burschen Beine macht... damals, als der Unaussprechliche den Abflug macht, hätte ich auf der Stelle den Baumgartner engagiert - derselbe wäre jetzt wieder frei/zu haben... Gefühlsmäßig würde ich mir zwar noch etwas "kämpferischeres" wünschen (hat vielleicht einer der Feichtis einen entsprechenden Trainerschein?! ), aber da meine Idee mit Schiemer ins zweite Glied wohl eh unrealistisch ist bzw. es schwer realisierbar scheint, einen "sicher" besseren zu finden, der nicht schon zig mal da war, könnte Baumgartner (der ja auch schon mal was von Pressing gehört haben dürfte, was der Fränkie sicher gut findet) eine gar nicht so abwegige Idee sein. Naja - werma segn, werma sogn... auf jeden Fall bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden und vermisse nicht nur eine spielerische Linie sondern vor allem auch (und das schon sehr lange) ein Aufbäumen in der Mannschaft...
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