Stradivari

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  1. ob der Mayer wohl einen auf der Tribüne gesehen hat, den er nicht mag... oder ob die anderen noch keine Zeit gefunden haben, ihm die Idee, den Ball möglichst weit vorne zu (be)halten zu erklären?! 3 Punkte in einer weiteren wenig überzeugenden Partie... jedoch hatte ich den Eindruck, dass man (von der Grundidee her) etwas vertikaler und weniger behäbig/ängstlich agiert hat, in den offensiven Aktionen... gelungen ist freilich trotzdem herzlich wenig... gut, dass dieser Herbst vorbei ist... an einen Aufstieg glaube ich nicht mehr - Wattens scheint mir zu stabil, um noch genug Punkte abzugeben, dass wir 6 Pkt. aufholen würden... aber vielleicht schafft man es ja im Frühjahr ein Spielsystem zu erarbeiten, mit dem man's im nächsten Jahr dann etwas konstanter schafft, gegen Amateuer zu siegen...
  2. kaum wird ein Standard mal nicht von Kerhe ausgeführt...
  3. Ich sag mal so - Fränky wusste, worauf er sich einlässt. Schon als er übernahm vertraten viele die Ansicht, dass es schlauer gewesen wäre, ihn an Reiters Seite zu stellen um ihn als dessen Nachfolger aufzubauen. Reiter wurde aber davor abgesägt und das war zum Zeitpunkt als Schiemer eingestellt wurde bekannt... Trotzdem traute er sich die Sache zu (ich gehe davon aus, dass er den Job sonst nicht übernommen hätte) und konnte auf einiges an Erfahrung und Kontakte im "Fußballbusiness", in dem er zumindest 3 verschiedene "Schulen" kennen gelernt hatte, zurückgreifen. Da er den Job also -selbstbewusst, wie er halt ist - übernahm, ist es auch korrekt, dass er jetzt (ohne Welpenschutz) die Konsequenzen trägt. Ich stimme dir zu, dass Schiemer bestimmt stets sein Bestes versucht hat und für die SVR das Beste rausholen wollte. Nach Drei Transferperioden, in denen er das Ruder in der Hand hielt, muss man aber festhalten: Es ist nicht gelungen eine funktionierende Mannschaft zusammen zu stellen und/oder einen Trainer zu finden, der mit dem zusammengestellten Material einen erfolgreichen Fußball spielen lassen konnte. Da mag es letzte Saison noch an "faulen Eiern" gelegen haben, die das Mannschaftsgefüge - nachdem es ab Mitte des Herbsts eigentlich sehr gut lief und aussah - zerrüttet und das abermals katastrophale Frühjahr damit eingeläutet haben... diese "faulen Eier" hat aber Schiemer in den völlig neuen Kader geholt. Diese Saison musste er kleinere Brötchen backen und alles was irgendwie einen anderen Arbeitgeber finden konnte wurde mit Kusshand verabschiedet... die Kaderzusammenstellung erschien von der Ferne auch Sinnvoll zu sein, doch spielerisch kam überhaupt nichts zustande... Da sehe ich Schiemer zumindest insofern in der Verantwortung, dass es ihm nicht gelungen ist, schon im Sommer zur Einsicht zu gelangen, dass Weissenböck ein besserer Jugendakademieleiter als Cheftrainer wäre und einen anderen (besseren) Trainer vorzustellen. Woran es damals lag (Geldeinsparung, Sympathie, mangelnde Einsicht über fehlende spielerische Akzente im Finish der letzten Saison oder unfähigkeit unpopuläre Führungsentscheidungen zu treffen) kann man nur mutmaßen - Fakt ist aber, dass auch mit dem neuen Team (Kader + Trainer) keine spielerische Linie hinein kam und man trotz (im Vergleich zur Konkurrenz immer noch) top finanzieller und infrastruktureller Mittel spielerisch keine positive Entwicklung zu sehen war. Ich bin eigentlich recht guter Dinge, dass diese Entscheidung auch das Ende von Daxl bedeutet. Wenn ich mich recht entsinne hat er nach dem Nichtaufstieg ja gemeint, einen Rücktritt werde es von ihm nicht geben, es müsse bei der nächsten GV schon einen Gegenkandidaten geben... wenn ich mich korrekt entsinne soll ja diese GV im Herbst/Winter mal sein, und ich denke, dass es dort einen Gegenkandidaten geben wird... das einzige was ich fürchte ist, dass dieser mit transdanubischem Geld zumindest liebäugeln wird und das insgesamt den Charakter der SVR doch deutlich verändern wird... wollen wir mal hoffen, dass es am Ende dann für die SVR nicht so wie für den SKV/FC Linz bzw. den FC Superfund enden wird....
  4. Schade, dass dieser Schritt nicht vor der Saison erfolgt ist... wenn sich die handelnden Personen ehrlich sind, war schon im Finish der letzten Saison zu sehen, dass Weissenböck mit dieser Mannschaft nicht arg viel weiter brachte, was uns ja am Ende auch den erhofften Aufstieg gekostet hat... (Auch wenn Weissenböck am Verpassen des Aufstiegs letzte Saison die aller wenigste Schuld trifft)... Damals (zwischen den Saisonen) hätte es für Weissenböck halt überhaupt keinen Gesichtsverlust gegeben und er wäre als "der, der den Job FÜR DEN VEREIN machte, als ihn wirklich keiner mehr machen wollte" in die Chronik eingegangen... da er dann weiter machte, hat er sich aus meiner Sicht der Gefahr ausgesetzt im Verein und der Wahrnehmung der Öffentlichkeit an Reputation zu verlieren (was er ja auch hat, wenn alle, die ihn ja eigentlich sympathisch finden, trotzdem froh sind, dass er den Job nicht mehr länger macht)... Anyway - besser spät als nie, und somit schließe ich mich dem Grundtenor an: Danke, dass Sie eingesprungen sind, als es keiner machen wollte, Herr Weissenböck. Schade, dass es für Sie nicht geklappt hat, eine gute Mannschaft zu formen. Danke, dass Sie selbst die Konsequenzen daraus ziehen und den Job an vorderster Front zur Disposition stellen. Danke, dass Sie nicht beleidigt sind und der SVR trotzdem (in altebekannter Funktion) mit Ihrer Expertiese zur Verfügung stehen - möge Ihr Tun im Verein von größerem Erfolg getragen sein, als zuletzt!
  5. Schlimmer geht's immer... werma segn, warma sogn... gegen Blau Weiß werma wieder a 1:0 ernudeln um dann gegen die Juniors ein glorreiches 0:0 zu feiern...
  6. Ich glaube, dass kein renommierter Trainer, der frei ist, auch realistisch ist... nicht einmal der Gludo oder der Hochhauser... Ich finde aber auch, dass es nicht für uns spricht, immer nur Cheftrainer der Konkurrenz oder von der Konkurrenz gestanzte Cheftrainer in die Auswahl zu ziehen... Wenn man einen Ilzer her nimmt: Der war ein bissi bei Weiz, ein bissi Co-Trainer dort und da (Hartberg, Neustadt, WAC) und hat sich als echt fähiger Cheftrainer herausgestellt... jetzt wachsen solche Kandidaten natürlich nicht wie die Schwammerl aus dem Boden, aber in Wahrheit müssen wir jemanden, der über verschiedene kleinere Stationen ein gewisses Know-How über moderne Spielabläufe und Coaching (auch ingame) aufgebaut hat, suchen/finden. Für so jemanden ist die SVR ein "Schaufenster", über das er sein Können an die Öffentlichkeit kommunizieren will... und - wenn wir schon einen Manager mit Connections in den Bullenstall haben, der unseren Verein noch dazu wie die Bullen "durchstylen" will, und dort so Leute wie Letsch oder Rose als Trainer ausgebildet werden, finde ich es spannend, dass der Fränky-Boy noch keinem solchen Kandidaten einen Karriereschritt in Ried schmackhaft machen konnte... aber naja - wird halt auch nicht "nur" hochbegabte Trainer dort geben...
  7. Wenn ich an Heimo die Pfeife denke, dann ist der Gedanke Letsch nach einem etwaigen Aus bei der Austria in Ried begrüßen zu dürfen alles - nur nicht "sehr realistisch"... denn der würde bei der SVR wohl kaum ein Viertel von dem Gehalt bekommen, dass er bekommt, wenn er auf der Payroll der Austria bleibt, bis sein Vertrag dort endet... da können's noch so dicke Spezis sein, der Fränky-Managergott und der Letsch-Trainergott; das wird nix... Ich glaube auch mehr und mehr, dass gerade die (von mir unterstellte) Anspruchslosigkeit eines Thomas Weissenböck, was Gehaltsforderungen anbelangt, das Argument ist, welches für Fränky-Managergott am triftigsten war, um an Weissenböck (über den Sommer und trotz negativer Entwicklung der Leistungsfähigkeit der Mannschaft auch jetzt immer noch) festzuhalten... und ob sich das über den Winter tatsächlich ändert... hmmm Immerhin könnte es bei dieser Perspektive so sein, dass wir - dank der hoch gepriesenen Stabilität, die uns gegen Amateurkicker ein 0:0 nach dem anderen beschert - genug Punkte zusammen kratzen, um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten... jey
  8. Naja... damals war halt der Anspruch "nicht abzusteigen"... dafür braucht man ein paar Punkte, kann aber auch mal welche auslassen und sich denken: Mund abputzen und weiter fighten... da die ausgelassenen Punkte gegen Profi Mannschaften, die tw. Qualitativ deutlich über unserer Mannschaft anzusiedeln waren, zustande kamen, ist man auch geneigter Verständnis dafür aufzubringen... Zu dieser Dimension kommt hinzu, dass wohl jeder in Ried fix davon ausgegangen ist, dass es kein Problem sein KANN, mit diesem Verein im darauffolgenden Jahr zumindest Top 3 in der 2. Liga zu werden, und somit die Perspektive sofortiger Wiederaufstieg als Trostpflaster für die Situation in der Abstiegssaison herhalten konnte... Wenn man aber den Anspruch hat, aufzusteigen (wie die SVR letzte Saison ganz unbedingt und in dieser Saison zumindest im weiteren Sinne - aus Fansicht eigentlich aber auch in dieser Saison ganz unbedingt, wo es doch in Wahrheit nur einen "neureichen" Konkurrenten gibt) und dann gegen Amateurmannschaften reihenweise nicht über ein 0:0 hinaus kommt, und dabei noch dazu meist das ungefährlichere Team ist, stellt sich das anders dar... denn dieses Mal haben wir die Mannschaft, welche die deutlich höhere Qualität haben sollte (Unterschied Amateure-Profis + Unterschied in den Budgets) und folgerichtig auch in der Lage sein müsste, zumindest einen Großteil der Spiele dominant zu gestalten... ob man dann auch alle gewinnt ist im Fußball eh noch lange nicht gesagt... aber oben zitierter Sponsor ärgert sich ja auch über "nicht anzuschauenden den Hundskick" und nicht das 0:0... Hinzu kommt, dass unsere professionellen Vereinsstrukturen (Infrastruktur und Angestellte kosten Geld in der Erhaltung) einer steigenden Gefahr ausgesetzt sind, je länger wir in dieser Halbamateurliga sind... Fernsehgelder fehlen, Sponsorengelder fließen nicht so sehr oder bleiben aus Verärgerung über die Unfähigkeit der Vereinsführung ein schlagkräftiges Teams auf's Feld zu bringen ganz weg und für Zuschauer gilt das ähnlich... Der Verein startet mit Lizenzauflagen in die Saison... das sagt schon viel über die Situation des ehemaligen Lizenzierungsmusterschülers SV Ried. Das sind alles Dinge, die einen nervös machen können... Wenn man das in Betracht zieht, dann ist recht einfach nachvollziehbar, wenn die Unmutsäußerungen in der aktuellen Situation häufiger und lauter sind als noch in der Abstiegssaison... So seh ich das zumindest...
  9. das ist tatsächlich "oag"! zeigt aber halt, wie groß der Unmut ob der Entwicklung mittlerweile ist... der Sponsor hat wohl das Gefühl, dass sein Geld nicht effizient - vielleicht sogar nicht einmal effektiv eingesetzt wird... eine der vielen Eigenschaften, die uns über Jahre ausgezeichnet haben (aus wenig Geld viel machen), und die aktuell abhanden gekommen zu sein scheinen
  10. Wenn ich da mal ein wenig aufdröseln darf: Ich seh's leider gar nicht positiv... aber das nicht erst seit den ersten 10 Meisterschaftsrunden, denn die Entwicklung der SVR zeigt spätestens seit dem unrühmlichen und unnötigen Theater um Michi Angerschmids Vertrags(nicht)verlängerung einen ganz klaren Abwärtstrend... Damals hatten wir ein recht einfaches Konzept (Laufen, Kämpfen, Anlaufen des Gegners und bei Ballgewinn schnell abschließen) das zu ganz manierlichen Leistungen und Resultaten führte. Seither wollen wir entweder den Red Bull Fußball für uns erfinden (mit O.G. und seit Schiemer) oder haben keine Idee, wer den Verein weiterentwicklen könnte... Weder Kolvidsson noch Benbennek und schon garnicht das Comeback von Gludo stehen für große Innovationsbereitschaft - ebenso wenig wie das Kopieren der "spielerischen Identität" eines anderen Vereins... aber das geht zu weit in die Vergangenheit; wir sind da wo wir sind, und damit müssen wir umgehen... traurig finde ich aber, wie sich der Verein in die eigene Tasche lügt... man kann sagen: Was sollen sie machen, das ist ein Marketingtext, und da werden sie sich nicht selbst vernichten... trotzdem glaube ich, dass so eine Text null positive Wirkung hat, weil jeder, der die SVR näher verfolgt, sieht, dass nichts besser wird... und jeder, der sie nicht verfolgt, dem ist auch dieser Text egal... also würde eine Bilanz ohne großes "alles ist positiv" Getue reichen; oder man lässt die Bilanz ganz weg, was angesichts der sprachlichen Qualität, dieser offiziellen Aussendung - zumindest verstehe ich diese 1/3-Bilanz also solche - wohl generell die bessere, weil weniger provinziell wirkende, Variante gewesen wäre Das kann man schon so stehen lassen - sind Hardfacts... was dabei außen vor gelassen wird ist die Qualität der Gegner... Im Cup hatten wir einen Landesligisten und einen Regionalligisten... zweifelsohne Amateurmannschaften... natürlich kann da auch was passieren, aber eine große Errungenschaft sehe ich da nicht, wenn eine der wenigen Profimannschaften Österreichs das übersteht... wenn man dann auch noch in Betracht zieht, dass in derselben Runde wie Vöcklabruck vs. Ried auch Austria vs. Strum stattgefunden hat, ist es weniger Verdienst der großartigen Mannschaftsleistung als viel mehr der gnädigen Losfee, dass wir unter den letzten 16 im Cup sind. In der Liga wurden spannender Weise just gegen die Teams, die man auch als "auf Augenhöhe befindlich" betrachten kann die besten Leistungen/Ergebnisse geliefert... Wattens und Liefering zu schlagen ist in Ordnung... Wenn man aber sieht, dass die Punktverluste gegen Steyr, Amstetten, FAC, Austria Amateure (und jetzt Lafnitz) zustande kamen (und man diese Spiele noch dazu gesehen hat) dann erkennt man, dass die Mannschaft ein kämpferisches Defizit und ein Problem mit der Kreativität hat. Das ist insbesondere dann übel, wenn man in einer Liga spielt, in der VOR ALLEM solche destruktiven Mannschaften zu bespielen sind. Ich will an dieser Stelle nicht verheimlichen, dass ich schon auch verstehe, dass es "leichter" ist, als Underdog (wie wir in der 1. Liga) aufzutreten und dem großen mal ein Haxl zu stellen - aber auch das müssen wir annehmen und unsere Spielidee dementsprechend gestalten können. Können wir aber offenbar nicht, was meinem Empfinden nach negativ zu bewerten ist. Zweifelsohne gab es auch dieses Jahr wieder einen (finanziell bedingten) Umbruch. Trotzdem ist der Wiedererkennungsfaktor bei den Gesichtern, die da in schwarz und grün auflaufen, erheblich höher als letzte Saison. Man darf also annehmen, dass die Spieler in diesem ersten Saisondrittel besser eingespielt sind als im letztjährigen ersten Saisondrittel, was sich wohl auf die angesprochene Stabilität positiv auswirkt. Aber auch hier darf man die Qualität der zu bespielenden Gegner in der Argumentationskette nicht ignorieren, denn wenn da ein Amateurspieler auf's Tor zu läuft, dann wird seine Quote nicht der eines Profis entsprechen - sonst wär's ja eh umsonst (aber nicht gratis), dass der eine Profi ist und der andere nicht. Gerade die Stabilität erachte ich sogar als mangelhaft, wenn man bedenkt, dass wir in Steyr und Amstetten geführt haben, uns aber von den jeweiligen "Nudeltruppen" den Ausgleich machen haben lassen. Da rede ich noch gar nicht davon, wie wir in Floridsdorf den Gegner so lange gebettelt haben, bis selbst dieser (über weite Strecken auf ein 0:0 bedachte) gecheckt hat, dass die SVR keine Gefahr für's eigene Tor ausstrahlt und man somit sogar auf Sieg spielen kann. Inhaltlich ist da wieder alles korrekt. Dass ein Stadion aber eine Heimmacht ist, halte ich sprachlich zumindest für abenteuerlich. Gängig ist eher das Stadion als Festung und die Heimmannschaft als Macht zu bezeichnen, wenn diese Festung häufig erfolgreich "verteidigt" wird. Die Punktausbeute ist erfreulich; dass aber die Niederlage aus dem Spiel gegen die Austria Amateure herrührt zumindest verunsichernd, was sich auch im - meiner Ansicht nach - nicht zufriedenstellenden Zuschauerzuspruch wiederspiegelt. Jeder - und gerade die Innviertler sind ja so drauf - gewinnt doch gerne um am Ende sich und seine Entscheidung, dabei gewesen zu sein, feiern zu können. Von hauptsächlich erfreulichen Erlebnissen/Ergebnissen gingen im Vorjahr wohl viele in Ried (ich eingeschlossen) aus, was sich im Saisonkartenverkauf und im Zuschauerzuspruch - insbesondere in den ersten Spielen - widerspiegelte. Sogar über die ganze Saison, die sich sehr enttäuschend entwickelte, konnte ein Zuschauerschnitt von über 3.500 gehalten werden. Dass in einer Situation, in der es eigentlich "fast sicher" sein müsste, dass man die Heimspiele gewinnt, und noch dazu die Wettersituation sehr einladend war, um sich ins Stadion zu begeben, nicht mehr kommen, zeugt eher von einer beunruhigenden Entwicklung und einem schwindenden Glauben der Bevölkerung an diese Mannschaft/diesen Verein. Keine Einwände und eine schöne Sache - wenn sie dann auch noch gut kicken würden, fände ich es noch schöner Ich verfolge die "Jungen Wikinger" nicht, weshalb ich die Quintessenz dieser Nachricht durchaus als positiv erachte (vlt. dasselbe Phänomen, wie es jemand ganz gut finden muss, wenn er die Einschätzung des Vereins zu den Gebaren der ersten Mannschaft liest, sofern derjenige die Spiele der Truppe nicht gesehen hat). Sprachlich halte ich den "Kampf um den Abstieg" aber doch für "ausbaufähig". Wobei - vielleicht ist der Hund im Verein ja genau da begraben. Vielleicht haben wir 16/17 um den Abstieg gekämpft und 17/18 gegen den Aufstieg. Wenn dem so ist, dann "Shampoo" (wie man neuerdings ja sagen darf und dafür auch noch gefeiert wird ): Beide Ziele mit Bravour erreicht! Das ist am Ende dann doch beruhigend, wenn keiner der "Oberen" der Meinung ist, dass wir aktuell am Plafond des Machbaren agieren. Die Lernwilligkeit kann man sogar im (mit Bezug auf Haraldjuk7s Aussage aus dem Lafnitz-Thread) gefühlt 5%igen Leistungsabbau pro Spiel gut erkennen... Vielleicht braucht's also am Ende doch einmal einen fähigen Lehrmeister, der diese "leeren Vasen" mit zumindest einer guten Ideen füllt In diesem Sinne - nur nicht unterkriegen lassen... wir schaffen den Kampf gegen den Aufstieg bestimmt wieder!
  11. Wann reicht's denn nun wohl endlich, mit der offensiven Konzeptlosigkeit?
  12. Das ist freilich eine gute Frage... was mir - seit dem der Reiter geschasst und damit der Benbennek zum "lame duck" gemacht wurde - halt extrem auffällt ist, dass wir 1. selten bis gar nicht die Mannschaft zu sein scheinen (da ich ja nicht in alle 22 Spieler hinein schauen und einen Zahlenwert addieren kann, kann ich das nur so relativ behaupten), die den größeren Einsatz und den größeren Willen an den Tag legt. Dbzgl. kann ich mich an einen der ersten Sätze vom Schilfschneider beim Comeback erinnern, der ungefähr so ging "Meine Mannschaften haben in der Regel mehr zu laufen als der Gegner." ==> den Eindruck, dass wir das tun, habe ich seit langem nicht mehr. 2. am Ende eines Spiels nienienie (gut, fast nie - der irrereguläre Eckball vom Kerhe) in der Lage sind, noch eine Schippe drauf zu geben um noch einen Punkt/Dreier herauszuholen sondern - im Gegenteil - uns extrem oft Tore einfangen, die uns Punkte kosten. Ob das nun an einem braunen Stricherl in der Hose, mangelndem System oder den Köpfen der Spieler liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Wenn ich dann die bereits angesprochenen beiden "Spieler der Saisonen in denen sie noch nicht/nicht mehr bei Ried waren" (Zulj bzw. Wießmeier), dann scheint definitiv etwas mit der Mannschaft/dem Verein im Argen zu liegen. Was ich - in meiner unendlichen Unwissenheit - bspw. vermisse, ist ein Mentalitätsmonsert, dass die Mannschaft mitreißt, anstachelt, motiviert... im Herbst 2017 schien mir der Grgic das zu können - hat er aber offenbar recht rasch verlernt... Stattdessen nehme ich wahr, dass die jenigen, die unsere Führungsspieler/Integrationsfiguren sein sollten (Reifi, Ziegl) eher wenig bis keine so geartete Ausstrahlung haben... Ein Reifi - bei aller Liebe - hatte eine wirklich starke Saison (11/12) an deren Ende er angeblich ein Angebot von Sturm Graz ausgeschlagen hatte... zugegeben, das ist mehr als ich und vermutlich wir alle im Profifußball vorweisen können, aber seither ist er leistungsmäßig ein biederer Mitläufer, der im Team aber den Rang eines "Stars" zu verkörpern scheint... braucht man ja nur darauf schauen, wie super es der Verein findet, einen so "tollen" Spieler verlängert zu haben... Ein Gedankenexperiment... Wenn der ORF einen neuen Sportkommentator einstellt, und der lernt, dass der Pariasek so super ist, wird das vermutlich ein Sportkommentator der ca. wie der Polzer oder der Jirka drauf ist... ähnlich könnte es sich auch bei neuen Spielern der SV Ried verhalten, wenn sie erfahren, dass der Reifi so super ist... Bei Ziegl vermag ich nicht so hart im Urteil zu sein, weil er halt tatsächlich mehrere gute Saisonen gespielt hat und sicherlich noch immer nicht bei 100% ist, nach seinem elendigen Kreuzbandriss... Trotz allem finde ich, taugt er als Führungsfigur rein garnicht, weil er halt ein recht ruhiger (bestimmt angenehmer) Zeitgenosse ist... So, und dann sind wir bei der Führungsetage, die es nicht schafft, einen "Typen" (wie man so schön sagt) zu engagieren, der der Mannschaft einheizt... ich mag sie ja nicht, und deshalb gehen mir die Namen so schwer über die Lippen - aber, als der Maierhofer zu Mattersburg kam, hat sich dort echt was getan, mentalitätsmäßig... und ähnliches geschah auch in Pölten, als der Didi letzte Saison sein Werk begann... Zweiteres geschah ungefähr im selben Zeitfenster, als sich die SVR mit dem Showman Stinkels und dem lieben Heimo befasste um am Ende den braven Thomas als neuen Trainer vorzustellen... Da fehlt also das Gespür für ein Mannschaftsgefüge, in dem genug Energie steckt und/oder der Riecher, solche "Typen" zu erkennen und ins Boot zu holen, weshalb ich auch den Schiemer ernsthaft hinterfragen muss und will... Wer ein entsprechender Sportdirektor/Manager-Kandidat sein könnte, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich den Markt nicht genug kenne... ein Umstand, der mir aber wohl nicht exklusiv zustehen dürfte, wenn man die Entscheidungsebene des Vereins, die offenkundig eben keine Ahnung hatte, wen sie statt Reiter nehmen sollten, und - damit halt einer da sitzt - den Lehrbuam Fränkie einsetzten... Ich glaube schon, dass der Fränkie Potenzial hat; er muss halt noch viel lernen (und hat sicher schon viel gelernt), und das geht auf Kosten der SV Ried... und - damit schließt sich ein wenig der Kreis zum (für mich für immer und ewig) Unaussprechlichen (da steh ich einfach nicht drüber; sowas macht und macht und macht man einfach nicht, wenn man gerade noch als irgendwas mit "Jahrhundert" ausgezeichnet wurde) - wenn der Fränkie dann "ausgelernt" hat wird es vermutlich eher nicht die SV Ried sein, die davon profitiert, denn dann kann ihn die Austria oder Sturm oder Rapid oder vielleicht gar Salzburg auch irgendwie ganz gut brauchen - so viel ist sicher... Kurzum - mein Wunsch wäre (abstrakt und mit - recht unreflektiertem Namedropping versehen, da ich mich natürlich in meiner [Frei-]Zeit nicht nur damit befasse, was für die SVR alles möglich/sinnvoll wäre; dafür gibt's ja Leute, die dafür bezahlt werden): - einen erfahrenen Mann an den Hebel für die sportlichen Belange/Kaderzusammenstellung; tolle Namen (die am Markt und leistbar + kompetent wären) fallen mir wenige ein... Zellhofer, Kraf, Hochhauser und natürlich Reiter kommen einem schnell mal in den Sinn; wie realistisch/sinnvoll diese Namen wären, sei dahin gestellt. ==> Schiemer darf ihn dabei unterstützen und lernen, worauf man bei der Kaderzusammenstellung alles achten kann... - einen Leithammel für den Kader, der nicht im Tor steht - am liebsten was im def. zent. Mittelfeld... wie fertig er mit seiner Schulter ist, weiß man ja nicht so wirklich, aber ein Kavlak wäre frei; Ivanschitz ist vermutlich auch zu ruhig dafür, aber andererseits ein Spieler der zumindest sehr viel erlebt und auch so manch beeindruckendes geleistet hat... - ein "Zurechtstutzen" der "Maden im Speck", insb. der Entzug der Kapitänsbinde für Reifi... laufen, kämpfen, beißen und mit außerordentlichem Eifer voran gehen um den "Rang" zu rechtfertigen, den man inne hat, oder ab auf die Tribüne... - einen Trainer, der einer Mannschaft eine Spielidee einbrennen kann und der den einsatzfaulen Burschen Beine macht... damals, als der Unaussprechliche den Abflug macht, hätte ich auf der Stelle den Baumgartner engagiert - derselbe wäre jetzt wieder frei/zu haben... Gefühlsmäßig würde ich mir zwar noch etwas "kämpferischeres" wünschen (hat vielleicht einer der Feichtis einen entsprechenden Trainerschein?! ), aber da meine Idee mit Schiemer ins zweite Glied wohl eh unrealistisch ist bzw. es schwer realisierbar scheint, einen "sicher" besseren zu finden, der nicht schon zig mal da war, könnte Baumgartner (der ja auch schon mal was von Pressing gehört haben dürfte, was der Fränkie sicher gut findet) eine gar nicht so abwegige Idee sein. Naja - werma segn, werma sogn... auf jeden Fall bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden und vermisse nicht nur eine spielerische Linie sondern vor allem auch (und das schon sehr lange) ein Aufbäumen in der Mannschaft...
  13. Auch ich bin desillusioniert und bitter enttäuscht von meiner SV Ried, aber - wie irgendwo schon mal angedeutet wurde - nicht das Spiel gegen die Austria Amas ist so sensationell schlecht, sondern, dass wir - obwohl wir keinen Spielaufbau zusammen bringen - schon so viele Punkte haben erscheint mir überraschend. Ich war kein großer Fan des Engagements von Weissenböck als Cheftrainer und hätte im Sommer fix mit einem neuen Mann gerechnet, denn dass Weissenböck keine großen Würfe zustande bringt konnte man schon letzte Saison auch sehen; damals wäre der Schritt zurück in die Akademie (den ich für gut halten würde) easy machbar gewesen, ohne dass jemand irgendwas komisch gefunden hätte... wurde aber nicht gemacht, und da ist für mich der Hund begraben... nicht in DIESER EINEN Trainerentscheidung, sondern in ALLEN Trainerentscheidungen, seit dem der Angerschmid so unsanft und mit viel Theater abserviert wurde. Danach folgte der Unaussprechliche Jahrhundert-Oasch, dem man trotz durchwachsener Performance die Stange hielt, dem man aber offenkundig keinen bindenden Vertrag gab, was für einen Bundesliga-Verein tatsächlich befremdlich ist. Der Unaussprechliche war allerdings immer noch der jenige Trainer, bei dem man zumindest eine moderne Spielweise erkennen konnte. Auf das antiquierte, flache 4-4-2 des Helgi Kolvidsson fiel der Klubführung nichts besseres ein als der Schritt zurück in eine glorreiche Vergangenheit unter Gludo/Schweizer. Benbenek wurde ob seiner eher abwartenden Spielweise (Achtung - vielleicht ein Konzept, dass erkennbar war ) auch nicht gerade geschätzt... Chabbis markige Ansagen kamen so lange gut an, so lange der Misserfolg zumindest nicht offensichtlich wurde (Abstieg verziehen, weil zu spät gekommen; Herbstmeister und Winterkönig in der 2. Liga - wie erwartet; dann das Frühjahr...) und dann Schiemer bzw. Weissenböck als Notlösungen... Was ich über all diese Trainer sehen konnte ist - kein Konzept - keine Spieler die sich weiter entwickelten bzw. "aufkamen" - das Gegenteil war der Fall... P.Zulj bei uns war gar nix, geht zu Sturm und wird Spieler der Saison... Wießmeier mag zwar mittlerweile der Einäugige unter den Blinden sein, aber als Spieler der 2. Liga zu uns gekommen, hatte man auch deutlich mehr von ihm erwartet als er (speziell) letzte Saison abgeliefert hat... D.h. in unserem Umfeld können Spieler nicht mehr das abrufen, was sie drauf haben während früher das Gegenteil der Fall war, sich Spieler einen Karriereknick ausbügeln konnten oder die SVR als Sprungbrett nutzten und dem Verein damit Geld in die Kassen spülten. Diese Entwicklung ist - wie weiter oben auch deutlich ersichtlich wird - nicht an EINEM Trainer festzumachen sondern hat schon unter Reiter begonnen (war das vielleicht auch mit der Auslagerung in die GmbH zusammenhängend?) und setzt sich unter Schiemer nur noch schlechter fort... Ein neuer Trainer wird dieses strukturelle Problem nicht lösen, wie ich glaube... der ganze Verein gehört ordentlich ausgemistet/durchgeputzt... von Daxl (mein persönliches Gesicht des Untergangs) über Schiemer bis Reifi und Surdanovic muss jeder analysiert werden und jeder "Apfel", der auch nur ansatzweise "faule Stellen" aufweist, gehört entsorgt (und von denen gibt's mittlerweile vermutlich außerordentlich viele)... Ried war lang genug eine Wohlfühloase für halbseidene - nun sind wir an einem Punkt angelangt, wo zwei Wege gibt - langsames Dahinsiechen, wie aktuell - dazwischen hauen und etwas riskieren (wo es dann auch zwei mögliche Outcomes gibt; nämlich krachen gehen oder auferstehen)... Ich kann das langsame Dahinsiechen aber kaum noch ertragen und merke, dass die SVR, die ich ca. seit meinem 8. Lebensjahr (oder - das war doch 90/91, als wir Relegation um den Verbleib in der 2. Division gespielt haben) oft sehr leidenschaftlich, immer aber sehr intensiv verfolgt habe, mich in den letzten Jahren so derart permanent enttäuscht hat, dass ich innerlich schon (auch wenn's mir immer noch einen Stich im Herzen gibt, wenn sowas wie in den letzten Wochen passiert) abgeschlossen habe, damit... und das tut eigentlich am meisten weh
  14. seelische Grausamkeit...
  15. Was ich mich frag - was machen die im Training... mit Fußball dürfte das nichts zu tun haben... Die nächste unterirdische (Auswärts)Leistung, die einen völlig ratlos zurück lässt...