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Stronach legt Leitung von Magna zurück

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Stronach legt Leitung von Magna zurück

Magna-Steyr-Chef Wolf sowie früherer Magna-CEO Walker über­nehmen Agenden des interimistischen Konzernchefs

Aurora/Wien - Der Autokonzern Magna International, zu dem auch die österreichische Magna Steyr gehört, hat an seiner Spitze Personalveränderungen vorgenommen.

Unternehmensgründer Frank Stronach legte das Amt des interimistischen Geschäftsführers (Chief Executive Officer) zurück, während der Österreicher Siegfried Wolf und der Kanadier Donald Walker gemeinsam die Firmenleitung übernehmen, teilte Magna am Montag an seinem Firmensitz Aurora (Kanada) in einer Aussendung mit.

Der gebürtige Steirer Stronach bleibt aber weiterhin Vorstandsvorsitzender (Chairman of the Board of Directors) von Magna International. Der Austrokanadier hatte im Jänner vergangenen Jahres vorübergehend die Geschäftsführung des Konzerns übernommen, nachdem seine Tochter Belinda dieses Amt wegen ihrer politischen Ambitionen aufgegeben hatte.

Karrieresprung

Während der frühere General-Motors-Mitarbeiter Walker schon von 1994 bis 2001 Magna-Geschäftsführer war, bedeutet die Ernennung zum "co-CEO" für Wolf einen Karrieresprung. Der Österreicher war bisher stellvertretender Geschäftsführer von Magna International, zuvor war er Chef von Magna Steyr und Magna Europe.

Die weiteren Führungsposten bei Magna International blieben unverändert. Der aus Stronachs Geburtsort Weiz stammende Manfred Gingl bleibt geschäftsführender Vize-Vorstandsvorsitzender (Executive Vice-Chairman) des Konzerns, Vincent Galifi Finanzvorstand sowie Mark Hogan Magna-Präsident.

Stronach begründete die Personalveränderungen mit der Notwendigkeit, der zunehmenden globalen Konkurrenz in der Automobilindustrie zu trotzen. Er zeigte sich erfreut darüber, dass Donald Walker wieder in die Geschäftsführung des Mutterkonzerns zurückgekehrt ist, nachdem am Montag die vollständige Eingliederung des von ihm geführten Tochterunternehmens Intier abgeschlossen wurde. Zu Intier gehören in Österreich auch Magna Auteca in Weiz und Eybl Intier im niederösterreichischen Ebergassing.

"Unternehmerische Kultur"

"Angesichts von Konkurrenz und immer stärkerem Preis- und Kostendruck in der globalen Automobilindustrie glaube ich, dass diese starke Managementpartnerschaft gut positioniert ist, um Magna in seiner laufenden Evolution zu führen und jene dezentralisierte und unternehmerische Kultur zu schützen, die Magna benötigt, um einer der Führer in der globalen Automobilindustrie zu bleiben", sagte Stronach.

Magna International beschäftigt insgesamt über 81.000 Menschen in 223 Produktionsstätten, 56 Entwicklungs- und Technikzentren in 22 Staaten. Magna Steyr hat 11.000 Mitarbeiter an 20 Standorten, darunter Graz, Albersdorf und St. Valentin. (APA)

quelle: derstandard.at

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