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Stocker will Budget für 2005/2006 verdoppeln

8 Beiträge in diesem Thema

"Kein Minus - ein Glück"

Wacker-Obmann Gerhard Stocker fehlen zum angestrebten Budget für 2005/06 vier Millionen Euro. Über die bisherige Bilanz zeigt er sich zufrieden.

Von TOM STRICKNER

Die NEUE: Das neue Jahr ist angebrochen, neue Herausforderungen stellen sich. Auf was hoffen Sie?

Stocker: Ich habe früher den Fehler gemacht, am Jahresende in mich zu kehren und zu bilanzieren, was alles nicht erledigt wurde. Jetzt überlege ich mir, was alles passiert ist. Wir haben etwas Tolles aufgebaut. Langsam kommen die Signale, dass das erkannt wird. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Die NEUE: Alles positiv?

Stocker: Natürlich gibt es Dinge, die liegen blieben. Die Mitgliederverwaltung oder die Sponsorenbetreuung sind ausbaufähig. Wir mussten aber Prioritäten setzen, und ich glaube nicht, dass es die falschen waren.

Die NEUE: Apropos Sponsoren: Große werden immer noch gesucht, kleine stellen sich nur im überschaubaren Rahmen ein.

Stocker: Gott sei Dank bekomme ich Signale, dass alle an Bord bleiben. Bis zur Lizenzierung müssen wir abchecken, ob bestehende vielleicht noch mehr leisten können. Die eine oder andere neue Unterstützung dazu, dann bin ich optimistisch.

Die NEUE: Wie hoch soll das Budget sein?

Stocker: Für ein Gesamtkonzept mit zwei Vereinen plus Nachwuchs, das mir vorschwebt, rechne ich mit acht Millionen Euro. Zirka vier davon haben wir.

Die NEUE: Und wo sollen die fehlenden herkommen?

Stocker: Wir müssen weiterarbeiten und einen Sog entstehen lassen.

Die NEUE: Und auf die Tiroler Wasserkraft hoffen?

Stocker: Nicht nur, aber auch.

Die NEUE: Im kommenden Jahr verringert sich das Budget um 250.000 Euro, da Altlasten zu decken sind.

Stocker: Wir wollen damit sicherstellen, dass ein Drittel des verbleibenden Minus, maximal aber 250.000 Euro, im Budget verankert sind. Bevor also ein finanzieller Überschuss an Spieler ausgeschüttet wird, muss diese Summe getilgt sein.

Die NEUE: Man hat eine Viertelmillion weniger zum Arbeiten, das Fernsehgeld nimmt um 70.000 Euro ab - schaut nach einem Abenteuer aus.

Stocker: Der neue Fernsehvertrag mit Premiere brachte uns mehr Geld. Dass wir heuer kein Minus machen, hat deshalb nichts mit Managementqualitäten zu tun, das war Glück. Es ist uns nämlich nicht gelungen die budgetierten Sponsorengelder aufzutreiben.

Die NEUE: Die zu verlängernden Spielerverträge dürften auch nicht billiger werden?

Stocker: Wacker Tirol wird auch im kommenden Jahr die Mannschaft haben, die man sich leisten kann. Wenn es einem Spieler zu wenig Geld ist, dann muss er eben gehen. Das ist so. Nicht, dass ich jetzt falsch verstanden werde: Mir ist es nicht wurscht, aber was soll ich machen? Ich lasse mich trotzdem auf keine weiteren finanziellen Abenteuer ein.

Quelle: www.tirol.com

ganz interessantes interview, meines erachtens. statt der panikmachenden, plakativen formulierung 'für nächste saison fehlen noch 4 mio. euro' find ichs eher bemerkenswert, dass Stocker für nächste saison ein gesamtbudget von 8 (!) mio. euro will. glaube, dass wir diese saison ungefähr eins von 4 mio. euro hatten.

frage mich, wie das jemals zustande kommen soll. weiss auch nicht genau, wie er das mit den "2 vereinen" meint. wird der FC Wacker nächstes jahr eine amateur-mannschaft haben? eine spielgemeinschaft WSG Wattens/FC Wacker Tirol Amateure vielleicht? läuft alles dann unter einem gesamtbudget des FC Wacker?

klar ist, dass die bestehenden sponsoren mehr zahlen müssen. wir haben uns in der bundesliga (bis jetzt) gut etabliert, und mit dieser jungen mannschaft mit potential verläuft die kurve prinzipiell immer noch nach oben. das verhältnis der höhe der sponsorengelder der TIWAG für den HCI und den FCW stimmt nicht, hier müsste man eigentlich noch um einiges mehr herausschlagen können (auch wenn Schwejk protestiert).

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sind ja hohe ziele des herrn stocker

hoffe nur, daß sie nicht von den steuerzahlern und stromkunden finanziert werden müssen

und andi schrott wird wohl weg sein

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naja hört sich eigentlich sehr vernünftig an. Dei 8Mille sind vielleicht etwas hochgesteckt, aber Stocker befindet sich keinesfalls im Größenwahn. Spricht auch selbst von Fehlern die es zu verbessern gilt. Soviel Größe gibt es bei anderen Leuten weiter im Osten wohl nicht ;)

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Aber weißt eh wo einmal was schief gegangen ist ,dort schaut man halt genau auf die Finger

wenn du die letzten 2 1/2 jahre nichts mitbekommen hast und jetzt auf grund eines zeitungsartikels ein "nicht schon wieder der selbe unfug" loslässt, dann schaust wohl eher durch die finger

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