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ASB - Science

8 Beiträge in diesem Thema

Hab mir gedacht, dass es vielleicht ganz interessant ist gewisse Neuigkeiten der Forschung (hauptsächlich Life Science) ins ASB zu bringen, da solche Meldungen oftmals auch in den Medien ziemlich untergehen, obwohl sie oftmals durchaus interessant sind!

Ebenso dient es vielleicht dazu einige Vorurteile und Ängste gegenüber gewissen Forschungszweigen abzubauen, die mM ohne Zweifel in der breiten Öffentlichkeit vertreten sind!

Also ich hätte vor langfristig zumindest 1-2 Artikel / Woche hereinzustellen!

Weitere Artikel sind äußerst erwünscht!

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Genforschung

Durchbruch bei Forschung mit adulten Stammzellen

28. Mai 2004 Aus der Bauchspeicheldrüse lassen sich Stammzellen gewinnen, die möglicherweise eines Tages medizinisch genutzt werden können. Zu diesem Ergebnis sind Forscher um Charli Kruse von der Universität Lübeck und der dortigen Arbeitsgruppe des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik gekommen. Obwohl es sich um adulte Stammzellen handelt, verfügen sie über ein Entwicklungspotential, das demjenigen embryonaler Stammzellen nahekommt. Das geht jedenfalls aus der aktuellen Publikation der Forscher hervor, die nicht in einer biomedizinischen, sondern in einer physikalischen Fachzeitschrift ("Applied Physics A") erschienen ist. Am Freitag sind die Ergebnisse zudem in Berlin präsentiert worden.

Die Union wertete die Forschungsergebnisse als "großen Durchbruch". Die ethisch unbedenkliche Forschung an Stammzellen von Erwachsenen sei in Deutschland "weit vorangeschritten", sagte die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Maria Böhmer (CDU), in Berlin. Die Lübecker Ergebnisse stärkten die Zuversicht darauf, daß kein menschliches Leben bei verbrauchender Embryonenforschung geopfert werden müsse, um Krankheiten zu heilen. Daß die Bauchspeicheldrüse Stammzellen enthält, ist lange bekannt. Die Lübecker Forscher haben aber das Spektrum der Entwicklungsrichtungen stark erweitert.

Als Ausgangsmaterial dienten ihnen Zellen aus den sogenannten Acini der Bauchspeicheldrüse, gewonnen von Patienten mit einer Erkrankung dieses Organs. Kultiviert wurden die Zellen dann in frei an einer Oberfläche hängenden Tröpfchen. Das erleichtert offenbar die weitere Entwicklung und erspart die Anwendung von Wachstumsfaktoren. Es bildeten sich Aggregate, die ihrerseits wieder vermehrt werden konnten. Das Ergebnis waren Zellen mit Merkmalen von Muskel-, Nerven-, Glia-, Epithel- und Knorpelzellen. Manche konnten auch Insulin bilden. Stammzellen aus der Bauchspeicheldrüse erweitern somit den bereits bekannten Fundus an adulten Stammzellen, vor allem solchen aus dem Knochenmark.

quelle: faz.net

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Scientists Produce Cow Immune to Mad Cow Disease

TOKYO (Reuters) - Kirin Brewery Co, Japan's number-two beer maker, has succeeded in producing a cow that is immune to mad cow disease, but experts said it was too early for livestock producers to celebrate.

Kirin officials said on Monday the company had produced jointly with a U.S. company a cow that carried none of the "prion" proteins that cause the brain-wasting disease, also known as bovine spongiform encephalopathy (BSE).

BSE is passed on by an infectious protein particle called a prion. Neither a living organism nor a virus, it is a misshapen protein that can convert other proteins to the deadly form by touching them.

The animal, produced through genetic engineering, is still in its mother's womb and expected to be born early next year, Kirin officials said.

Kirin, which has previously branched out into pharmaceuticals, produced the cow after conducting joint research with U.S. biotechnology firm Hemateck LLC in Connecticut.

The two firms plan to use the cow to develop medicines for diseases such as hepatitis C, pneumonia and rheumatism, a Kirin spokeswoman said.

Although cows that are not immune to BSE could be used to produce antibodies for medical or pharmaceutical products, the firms feared that doing so would cause worries among consumers, the Kirin officials said.

Kirin had no plans to disclose the medical technology to any third parties including livestock producers, they added.

"Because there are ethical issues involving gene recombination, we have no intention of disclosing the technology," said a Kirin official. "We never do any gene recombination to produce anything that can be eaten."

A livestock industry official said it would probably be a long time before the technology would be used for mass production.

"This appears to be good news for livestock producers, but I think it will take a long time before cows immune to BSE can be produced on a large scale," said Soichi Kagawa, managing director of the Japan Livestock Industry Association.

"I think there will be a patent issue that could make it difficult for livestock producers to use that technology," he added.

BSE swept through British cattle herds in the 1980s, forcing the destruction of millions of cattle. Some people who ate contaminated beef have developed the human version of the disease, called variant Creutzfeldt-Jakob disease (vCJD).

The World Health Organization says 139 people have been diagnosed with vCJD and virtually all have died of it.

Japan has also had several BSE incidents, and has suspended all beef imports from its top supplier, the United States, since a case was discovered there in December.

www.reuters.com

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Hoffnung bei Tuberöser Sklerose: Ursache geklärt

Weltweit hat eines von 6.000 Neugeborenen eine Tuberöse Sklerose, bei der ständig neue Tumoren auftreten. Wiener Forscher haben jetzt die eigentliche Ursache für die Krankheit entdeckt. 

   

Wie die Wissenschaftler um den Genetiker Markus Hengstschläger von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am AKH berichten, führen Gen-Mutationen zu einer Zerstörung der wichtigsten Bremse, welche Zellen an der Teilung hindert.

 

 

Unheilbare Krankheit 

 

"Wir arbeiten daran schon seit einigen Jahren. Das ist eine fürchterliche Erkrankung. Die Kinder bekommen Tumoren im Gehirn, in den Augen, in der Leber und an anderen Körperstellen. Das einzige was man tun kann, sind ständige Operationen - so weit sie möglich sind", sagte Hengstschläer am Donnerstag gegenüber der APA. (Mehr dazu  unter tuberoesesklerose.de)

 

Mutationen lösen Krankheitsbild aus 

 

Die angeborene genetische Erkrankung entsteht durch Mutationen in den Genen TSC1 oder TSC2. Tuberöse Sklerose-Patienten bekommen durch unkontrollierte Zellteilung immer wieder unzählige Tumore in fast allen Organen.

Besonders häufig betroffen sind Auge, Haut, Herz, Nieren und das Gehirn. Letztere verursachen bei 90 Prozent der Patienten Epilepsie und bei mehr als 50 Prozent der Betroffenen psychische Auffälligkeiten - hauptsächlich Autismus.

Damit stellen Mutationen in den beiden Tuberöse-Sklerose-Genen die häufigsten heute bekannten genetischen Ursachen für Epilepsie und Autismus dar. Beim Vollbild der Krankheit tritt der Tod oft bereits im Kindesalter ein.

 

Molekularer Mechanismus geklärt 

 

Während man die mutierten Gene bereits kannte, war ihr Effekt aber bisher nicht klar. Die Wiener Arbeitsgruppe fand nun den für die Krankheit verantwortlichen molekularen Mechanismus.

Hengstschläger: "Mutationen in den Tuberöse-Sklerose-Genen aktivieren die Zerstörung der wichtigsten molekularen 'Bremse' der Zellteilung, ein Protein mit dem Namen p27. Dadurch beginnt bei den Patienten an den verschiedensten Stellen des Körpers unkontrollierte Zellteilung und die Tumore entstehen."

 

Hoffnung für neue Therapiekonzepte 

 

Diese Erkenntnisse bildeten die Basis für jetzt folgende neue Therapiekonzepte. Nun könne man nach Substanzen suchen, welche diese Vorgänge blockieren, so Hengstschläger.

Dass bei der Krankheit die Blockierung der Zellteilung aufgehoben wird, könnte auch Auswirkungen auf die zukünftige Erforschung von Krebs haben.

www.orf.at

bearbeitet von +[Jogi]+

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' date='+10 Sep 2004 - 01:30'] Hoffnung bei Tuberöser Sklerose: Ursache geklärt

Weltweit hat eines von 6.000 Neugeborenen eine Tuberöse Sklerose, bei der ständig neue Tumoren auftreten. Wiener Forscher haben jetzt die eigentliche Ursache für die Krankheit entdeckt.  

   

Wie die Wissenschaftler um den Genetiker Markus Hengstschläger von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am AKH berichten, führen Gen-Mutationen zu einer Zerstörung der wichtigsten Bremse, welche Zellen an der Teilung hindert.

  

 

Unheilbare Krankheit 

  

"Wir arbeiten daran schon seit einigen Jahren. Das ist eine fürchterliche Erkrankung. Die Kinder bekommen Tumoren im Gehirn, in den Augen, in der Leber und an anderen Körperstellen. Das einzige was man tun kann, sind ständige Operationen - so weit sie möglich sind", sagte Hengstschläer am Donnerstag gegenüber der APA. (Mehr dazu  unter tuberoesesklerose.de)

  

Mutationen lösen Krankheitsbild aus 

 

Die angeborene genetische Erkrankung entsteht durch Mutationen in den Genen TSC1 oder TSC2. Tuberöse Sklerose-Patienten bekommen durch unkontrollierte Zellteilung immer wieder unzählige Tumore in fast allen Organen.

Besonders häufig betroffen sind Auge, Haut, Herz, Nieren und das Gehirn. Letztere verursachen bei 90 Prozent der Patienten Epilepsie und bei mehr als 50 Prozent der Betroffenen psychische Auffälligkeiten - hauptsächlich Autismus.

Damit stellen Mutationen in den beiden Tuberöse-Sklerose-Genen die häufigsten heute bekannten genetischen Ursachen für Epilepsie und Autismus dar. Beim Vollbild der Krankheit tritt der Tod oft bereits im Kindesalter ein.

  

Molekularer Mechanismus geklärt 

 

Während man die mutierten Gene bereits kannte, war ihr Effekt aber bisher nicht klar. Die Wiener Arbeitsgruppe fand nun den für die Krankheit verantwortlichen molekularen Mechanismus.

Hengstschläger: "Mutationen in den Tuberöse-Sklerose-Genen aktivieren die Zerstörung der wichtigsten molekularen 'Bremse' der Zellteilung, ein Protein mit dem Namen p27. Dadurch beginnt bei den Patienten an den verschiedensten Stellen des Körpers unkontrollierte Zellteilung und die Tumore entstehen."

  

Hoffnung für neue Therapiekonzepte 

 

Diese Erkenntnisse bildeten die Basis für jetzt folgende neue Therapiekonzepte. Nun könne man nach Substanzen suchen, welche diese Vorgänge blockieren, so Hengstschläger.

Dass bei der Krankheit die Blockierung der Zellteilung aufgehoben wird, könnte auch Auswirkungen auf die zukünftige Erforschung von Krebs haben.

www.orf.at

das problem bei sochlchen meldungen ist immer, dass sich patienten mit der jeweiligen erkrankung hoffnung machen, doch dauert es viele jahre bis solche erkenntnisse in die "alltagsmedizin" übergehen.

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Auweia, Papaya!

Der Aids-Entdecker Luc Montagnier will die Menschen vom Altern »heilen« und verordnet exotische Fruchtextrakte gegen den Stoffwechselstress

[...]

Im vergangenen April hatte der Aids-Entdecker auf dem französischen Medizinerkongress Medec in Paris von seiner neuen Therapie berichtet. »Es ist keine Wundermedizin«, erklärte Montagnier unter dem Beifall der Zuhörer, »sondern ein ideales Mittel zur Prävention wie zur Unterstützung von Behandlungen, das uns zwanzig Jahre an zusätzlicher Lebenserwartung schenken kann.« Montagniers Kur besteht im Wesentlichen aus der Einnahme von fermentiertem Extrakt der Papaya-Frucht, erfunden vor Urzeiten auf den Philippinen und morgen vielleicht verabreicht der Segen der Menschheit. Scharlatanerie? Die Zeitung Libération höhnte: »Hat Montagnier den Verstand verloren, oder braucht er nur dringend Geld?«

[...]

Rund 50 Euro kostet eine Monatsration mit 30 Beutelchen, die man vor dem Schlafengehen unter der Zunge zergehen lassen soll – Geschmacksrichtung Brausepulver. Doch blinde Selbstmedikation mit Papaya sei, im Gegensatz zur oft riskanten Einnahme von Vitaminpräparaten, zwar unschädlich, aber nur bedingt wirksam, warnt Montagnier. Nötig sei ein umfangreicher Bluttest, um den Vitaminspiegel und den oxidativen Stress für die richtige Dosierung zu messen.

Dafür hat Montagnier die passende Firma gegründet. Sie heißt Probiox, sitzt in Lüttich und führt mit sechs Wissenschaftlern bislang jährlich etwa 400 Tests durch. Der Weg nach Lüttich führt über die Champs-Elysées. Dort hat sich Montagniers Kollege Michel Brack, 52, in einer edlen Arztpraxis auf Ernährungsberatung und Altersvorsorge spezialisiert. In den tiefen Fauteuils seines in Crème-Farben und dunkles Holz getauchten Wartezimmers warten einige müde Damen der Pariser Gesellschaft, und der Doktor wirkt mit seinem Lockenkopf und dem lässig über die Schultern geworfenen Pulli wie ein Sportsegler auf Landurlaub. Weil das Vitamin C im Blut sehr schnell abgebaut werde, erklärt Brack, müsse die erste Analyse in seiner Praxis sehr rasch vorgenommen und die Probe per Eilboten nach Lüttich gebracht werden. Bei der nächsten Sitzung nach acht Tagen entwirft Brack das individuelle Korrekturprogramm aus Ernährungsvorschriften, Vitaminzusätzen und Papaya-Dosierungen. Alle sechs Monate müssen die Blutuntersuchungen wiederholt werden, was jedes Mal 200 bis 500 Euro kostet.

[...]

Luc Montagnier stieß Anfang 1983 bei der routinemäßigen Überprüfung von Blutkonserven auf ein Retrovirus vom Typ HIV. Doch erst seit Mai 1991, nachdem der Streit mit dem US-Virologen Robert Gallo über die Entdeckung des Aids-Virus beendet worden war, gilt der Franzose als dessen alleiniger Entdecker.

ganzer Artikel zu finden auf: Die Zeit

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das problem bei sochlchen meldungen ist immer, dass sich patienten mit der jeweiligen erkrankung hoffnung machen, doch dauert es viele jahre bis solche erkenntnisse in die "alltagsmedizin" übergehen.

wobei ich nicht als problem bezeichnen würde, wenn man kranken menschen hoffnung macht (auch wenn diese unberechtigt sein sollte)

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wobei ich nicht als problem bezeichnen würde, wenn man kranken menschen hoffnung macht (auch wenn diese unberechtigt sein sollte)

problem unter anführungszeichen, denn wenn man merkt dass es leere hoffnungen sind, hat's wohl den gegenteiligen effekt. das z.b. nur ein paar ausgewählte diese therapiemethode "testen"

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