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[Bilder] First Vienna FC 1894 vs. TSV Hartberg, 2:0 (1:0)

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es war zwar der dritte vienna-sieg in dieser saison, allerdings erst der erste überzeugende. auch diesmal wurde der blau-gelbe kader mit spielern des amateurteams aufgefüllt, um wenigstens elf mann am platz und eine besetzte ersatzbank aufbieten zu können. in einer hart geführten partie setzte sich die vienna verdient durch. das 1:0 fiel früh (12.), das 2:0 in der nachspielzeit (93.).

die bildvorschau ist diesmal jubelnden vienna-anhängern gewidmet. so oft gibt's die ja (leider!) nicht zu sehen:

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der matchbericht auf firstviennafc.at:

Wegweisender Heimsieg gegen Hartberg

Wie wichtig war das!? Die Vienna schlägt den TSV Hartberg auf der Hohen Warte völlig verdient und mit 2:0 (1:0)!

Die Treffer in einer spannenden Partie erzielten Andrej Lebedev in der 12. und Dominik Rotter in der 93. Minute.

Blau-Gelb hellwach

In das richtungsweisende – so der Vorabtenor auf beiden Seiten – Spiel zwischen der Vienna und Hartberg erwischten die Blau-Gelben den besseren Start und wurden sofort gefährlich.

Die erste Chance eröffnete sich dem heute als Außenverteidiger fungierenden Richard Czar, der in Minute vier aus spitzem Winkel nur knapp verzog. Die Gäste versuchten es in erster Linie mit langen Bällen auf ihre Solospitze Juvhel Tsoumou, den sogenannten target man, blieben aber ungefährlich.

Die Vienna hingegen nützte ihre zweite Chance zur frühen Führung. Andrej Lebedev schraubte sich in der zwölften Minute hinauf Richtung eines Eckballs, den Hakan Gökcek mit einem 60 Meter-Sprint herausgeholt hatte, und versenkte den Ball zum 1:0 für Blau-Gelb.

Aus dem Nichts entspringt die Stange

Die Gäste blieben, von einem Adilovic-Freistoß abgesehen, weiter ungefährlich. Auf der Gegenseite versuchte es Mirnes Becirovic in Minute 20 aus ähnlicher Position wie zuvor schon Czar, aber auch er verzog.

Mehr oder weniger aus dem Nichts entsprung kurze Zeit später die beste Chance der Hartberger in Hälfte eins. Einem Freistoß folgte ein Kopfball der an der Stange und von dort in den Armen des bereits geschlagen gewesenen Thomas Mandl zurück. Glück gehabt!

Harte Flaute, Teil 1

Die Partie flaute etwas ab, die Vienna blieb die spielbestimmende Mannschaft und Hartberg maximal bei Standards einigermaßen gefährlich.

Etwas gefährlich wurde es auch Kickerbeine. Die Intensität des Spiels verschärfte sich und Schiedsrichter Robert Schörgenhofer bekam einiges zu tun, blieb aber souverän.

Nach einer Minute Nachspielzeit und einer guten ersten blau-gelben Hälfte ging es ab in die Kabine zum Pausentee.

Harte Flaute, Teil 2

Beidseitig chancenlos verliefen die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit, für den ersten Höhepunkt, es war ein unschöner, sorgte Hartberg-Stürmer Tsoumou.

Schörgenhofer übersah einen Tritt des Steirers gegen Andreas Dober – eine klare Tätlichkeit.

Zuvor hatten eben dieser Dober und Jochen Fallmann für mindere Vergehen Gelb gesehen.

Moriggl stellt um

Das half den Hartbergern allerdings nur bedingt, denn Tore schießt man durch Foulspiele selten. Also stellte ihr Coach Moriggl um, brachte den angeschlagenen Goalgetter Joachim Parapatits für den harmlosen Tieber und stellte von 4-1-1 auf 4-3-3 um.

Das war zwar nicht der Grund für die beste Hartberger Chance in Halbzeit zwei, die unmittelbar folgte, Tsoumous Stocherer aus kurzer Distanz ging trotzdem daneben.

Ende nur mit einem Schrecken

Überhaupt blieb das Hartberger Aufwärmen über weite Strecken aus. Zwar zeichneten sich die Gäste weiterhin durch einige brutale Attacken aus, Mirnes Becirovic musste verletzungsbedingt sogar ausscheiden, aber die Blau-Gelben ließen sich nicht aus dem Konzept bringen.

Im Gegenteil. In der Nachspielzeit erzielte Dominik Rotter noch das 2:0, endgültig den Sieg sowie den tabellarischen Sprung auf Platz 8 bedeutet, womit man nur noch einen Punkt hinter den heutigen Gästen rangiert.

Aufstellung First Vienna FC 1894:

Mandl; Dober, Lebedev, Speiser, Czar; Hinterseer, Fallmann, Berisha (90. Rotter), Becirovic (80.) Strohmayer; Slavov, Gökcek

Aufstellung TSV Hartberg:

Rindler; Vukajlovic, Stornig, Tauschmann, Ismaili; Rossmann, Foda (46. Gremsl), Hopfer, Tieber (57. Parapatits); Adilovic; Tsoumou (78.) Helly

Torfolge:

1:0 Lebedev (12.), 2:0 Rotter (93.)

so liest es sich auf tsv-hartberg-fussball.at (dort auch viele profifotos):

Bittere 0:2-Auswärtsniederlage bei der Vienna!

Der TSV Lopocasport Hartberg musste sich den aggressiv spielenden Döblingern geschlagen geben...

Mit einem Sieg bei der Vienna hätte man sich ein bisschen absetzen können, aber es sollte anders kommen. Trainer Andi Moriggl musste neben den langzeitverletzten Huber und Gamperl auf die defensiven Krisch und Miljatovic (saß als Notfall auf der Bank) verzichten. Auch der angeschlagene Goalgetter Parapatits nahm auf der Bank platz. Die erste Offensivaktion gehört der Vienna. Nach fünf Minuten kam Czar zu einem Volleyschuss im Strafraum, der nur knapp sein Ziel verfehlte.

Unsere Truppe versuchte es immer wieder mit hohen Bällen auf Speerspitze Tsoumou, der damit aber an diesem Abend so seine Probleme hatte. Doch Michi Tieber kam mit dem Ball vors Tor, sein Schuss ging aber genau in die Hände von Vienna-Schlussmann Thomas Mandl. In der 12. Minute fiel die Führung für die Hausherren. Nach einem Eckball stieg Lebedew am höchsten und bezwang mit seinem wuchtigen Kopfball Rindler und Sandro Foda, dessen Rettungsversuch an der Linie erfolgos blieb.

Danach geschah nicht viel. Fehlpässe und Fouls beherrschten die Partie. Die beste Chance des Spiels hatten unsere Hartberger in Minute 27. Nach einem perfekt getretenen Adilovic-Freistoß löste sich der aufgerückte Innenverteidiger Tauschmann ebenso stark in den freien Raum und köpfte den Ball in Richtung Tor, jedoch war unser TSV an diesem Abend nicht vom Glück verfolgt. Der Ball sprang von der Innenstange genau in die Hände von Mandl. Riensenpech für die Moriggl-Elf.

Das Spiel flachte weiter ab. Es kam kein Spielfluss zu Stande. Die Vienna wirkte, als hätten sie Angst die Führung zu verlieren. Doch unserer Mannschaft gelang nach vorne ebenfalls wenig. In der Folge erhitzten sich die Gemüter bei einigen Fouls. SR Schörgenhofer ließ in der 37. Minute Gnade walten. Nach einem brutalen Check von Hinterseer an Sandro Foda, sah der Vienna-Angreifer nur Gelb. Für diese Tätlichkeit hätte er eigentlich vom Platz fliegen müssen.

Zur Pause brachte Moriggl unseren Flügelflitzer Dani Gremsl ins Spiel, der mehr Schwung in die Hartberger Offensivabteilung bringen soll. Die Vienna zog sich zurück, Hartberg schickte mit Parapatits den nächsten Offensiven in die Schlacht. In der 61. Minute die nächste Ausgleichschance! Nach einer Adilovic-Eckballl kam Juvhel Tsoumou durch ein Gestocher zum Ball. Er kickte ihn aber denkbar knapp am Tor vorbei. Mandl wäre wohl chancenlos gewesen.

Vier Minuten später versuchte es Parapatits, doch sein zu unplatzierter Schuss bereitete Vienna-Goalie Mandl wenig Probleme. Nach einer kurz abgespielten Fallmann-Ecke riss dem Routinier die Flanke bis zur Mittellinie ab. Eine tolle Konterchance, doch Ismaili spielte die Kugel genau vor die Füße eines Wieners ('75). In der Schlussphase machte Hinterseer nun auch sportlich auf sich aufmerksam. Nach einem Sololauf über das halbe Spielfeld überspielte er zwei Hartberger, scheiterte aber schlußendlich an Jürgen Rindler.

Der TSV versuchte noch eine Schlussoffensive zu starten, doch erfolglos. In der vierten Minute der Nachspielzeit machte Dominik Rotter nach einem Freistoß alles klar. Die Vienna, darunter auch Ex-Hartberg-Coach Garger (neuer Sportdirektor der Döblinger) jubelte über den 2:0 Erfolg. Für unsere Burschen war es eine vergebene Chance sich abzusetzen.

Jetzt steht eine Länderspielpause auf dem Programm (Testspiel gegen Wr. Neustadt). Am 19. Oktober wartet das nächste wichtige Spiel. Der FC Lustenau gastiert in der Oststeiermark.

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