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[Bilder] VfB Stuttgart Amateure vs. Chemnitzer FC, 0:1 (0:0)

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ich war in stuttgart, um meinen sohn zu zwei internationalen kinderturnieren zu begleiten (fotos davon findet ihr auf der facebook-seite der vienna u8). dieses spiel der 3. liga am freitagabend ging sich aus, das bundesliga-match vfb stuttgart vs. fortuna düsseldorf am samstagnachmittag nicht.

aber auch vfb 2 vs. chemnitz war interessant, da es den guten ausbildungsstand der meisten jung-stuttgarter zeigte. fast alle von ihnen hätten m.e. in einer mannschaft der österreichischen 1. liga (und einige auch in der bundesliga) ein leiberl. gefreut hätte ich mich auch über einen starken österreichischen beitrag. von den drei österreichern im kader der vfb stuttgart amateure kam allerdings nur kevin stöger zu einem einsatz. der offensive mittelfeldspieler zeigte eine gute partie. er wurde vor kurzem 19 - das ist auch seine rückennummer - und kam über ried zu den stuttgartern.

das gazi-stadion auf der waldau ist seit 1905 spielstätte der stuttgarter kickers. auch die amateure des fvb stuttgart und das american football-team stuttgart scorpions (die während der partie vfb vs. chemnitz am nebenplatz trainierten) nutzen es für ihre heimspiele. damit ist das "kickers-stadion" heimplatz zweier 3. liga-teams. es fasst rund 11.000 zuseher, fast alle auf stehplätzen. lediglich auf der all-seater-haupttribüne sind fast 1.100 einzelschalensitze montiert.

etwas mehr als ein drittel der zuseher waren chemnitzer fans. sie sorgten nahezu das gesamte spiel für den gewohnten, trommelbegleiteten ultras-support. fast alle chemnitzer fanden sich am rand der gegentribüne ein (block "d"), während vereinzelte cfc-anhänger auf der ebenfalls für auswärtsfans vorgesehenen hintertortribüne (block "f") sowie dem torjubel nach auch im für die heimfans reservierten teil (blocks "a" und "b") aufhielten. block "c" der reinen stehplatztribüne auf der gegengerade blieb als puffer frei.

recht amusant zu beobachten war ein aufgehender keim: auf der gegengerade fand sich nämlich ein kleiner trupp ultras-orientierter junger vfb-anhänger mit megaphon-vorsänger, fahnen und doppelhalter. sie waren aber nur selten zu vernehmen. beim liedgut waren sie sich nicht einig, was denn nun besser wäre und der support funktionierte eigentlich nur, wenn sich aus dem stehplatzpublikum "entwicklungshelfer" enmischten und dann punktuell auch weitere besucher mitrissen. wenn sich die jungs nicht verdrießen lassen, dann wird noch etwas daraus.

vorschaubilder:

1) blick auf das stadion vom nahe gelegenen fernsehturm.

2) ich kam etwa 15 minuten vor anpfiff an. bis zu spielbeginn kamen dann spürbar mehr zuseher auf die haupttribüne, als auf diesem foto auszumachen sind.

3) nach dem führungstreffer erkletterten bis zu zwei dutzend cfc-anhänger den zaun und kamen bis zum spielende weder durch stadionsprecher-durchsagen, noch nach polizeiliche anordnung wieder herunter. zu beginn des spiels zeigten sie eine choreo mit silbernen und hellblauen, lustig raschelnden glanzfolien-fähnchen. sie war vermutlich schön anzusehen, aber von meiner seitlichen position aus nicht gut zu erkennen.

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der matchbericht auf kicker.de:

CFC zieht mit Stuttgart nach Punkten gleich

Kegel schießt Chemnitz zum Auswärtssieg

Der Chemnitzer FC entführte durch ein Tor von Kegel drei Punkte aus Stuttgart. Erst gegen Ende einer ereignisarmen ersten Hälfte wurde der CFC gefährlich und verbuchte erste Chancen. Die Zweitvertretung des VfB tat zu wenig, um noch für eine Punkteteilung zu sorgen. Die Kramny-Elf muss nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen einen Dämpfer hinnehmen. Die Sachsen konnten dagegen erstmals seit zwei Spielen wieder einen Dreier einfahren.

Stuttgarts Trainer Jürgen Kramny musste im Vergleich zum 0:0-Unentschieden in Münster auf den Gelb-Rot-gesperrten Rüdiger verzichten. Für ihn spielte Vecchione von Beginn an. Auf weitere Wechsel verzichtete Kramny. CFC-Coach Gerd Schädlich ersetzte nach dem 1:1-Remis gegen den Halleschen FC - aufgrund seiner kontrovers diskutierten Leistung in den letzten Partien - seine Nummer Eins Pentke durch Stefan Schmidt. Außerdem debütierte Neuzugang Mrowiec für den angeschlagenen Sträßer (Knochenödem im Oberschenkel).

Beide Mannschaften ließen es im Gazi-Stadion zu Beginn ruhig angehen und tasteten sich vorerst ab. Keiner ging ein großes Risiko ein, Strafraumszenen waren Mangelware. Nach der Anfangsviertelstunde erhöhte der CFC den Druck und erspielte sich ein optisches Übergewicht, konnte allerdings weiterhin keine echte Gefahr für das Gehäuse von VfB-Keeper Weis ausstrahlen. Die Partie war zwar temporeich, doch spielte sie sich überwiegend im Mittelfeld ab. Auch im Aufbauspiel zeigten die Stuttgarter Schwierigkeiten, nicht zuletzt da die Chemnitzer Hintermannschaft eng gestaffelt stand und die Hausherren nicht zur Entfaltung kommen ließ.

Erst in den letzten Minuten der insgesamt ereignislosen ersten Hälfte, verbuchte Chemnitz erste Großchancen: Nach einem langen Zuspiel von Hörnig kam der Ball zu Fink, der aber nicht nur Weis überlupfte, sondern auch das Tor (42.). Im Anschluss vergab auch Landeka aus kurzer Distanz (43.).

Nach dem Wechsel übernahmen die "Himmelblauen" immer mehr die Kontrolle und zwangen den VfB in die eigene Hälfte. Erneut war es Fink, der eine Chemnitzer Chance nicht zur Führung verwertete und den Ball aus der Distanz nur knapp über den Querbalken setzte (50.). Der CFC drängte nun auf das 1:0. Zwar dominierte die Schädlich-Elf die Partie, doch waren weitere Großchancen in der Folge selten gesehen. In der 68. Spielminute machte sich der Druck dann doch bezahlt: Pfeffer brachte eine flache Hereingabe auf Kegel, der aus kurzer Entfernung nur noch einschieben brauchte. Weis kam zwar noch an den Ball, konnte die mittlerweile verdiente Führung der Sachsen nicht mehr verhindern (68.).

Im Anschluss nahmen die Gäste das Tempo wieder raus und ließen die Stuttgarter etwas kommen, doch fehlten ihnen die Mittel, Gefahr für die Führung der Sachsen auszustrahlen. Chemnitz machte in den letzten Minuten nicht mehr als nötig. Stuttgart schien sich seinem Schicksal zu fügen. Ein letztes Aufbäumen gegen die Niederlage fand nicht statt.

Am 10. Spieltag ist die U 23 des VfB Stuttgart samstags in Darmstadt zu Gast (14 Uhr). Chemnitz empfängt zeitgleich den VfL Osnabrück.

bearbeitet von StopGlazer

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