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StopGlazer

[Bilder] 1. Simmeringer SC vs. SC Neusiedl 1919, 0:2 (0:1)

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für neusiedl endete die verpatzte saison mit einem sieg auf der simmeringer had. da die seestädter aber auf fremde hilfe angewiesen waren - sieg der mattersburg amateure in amstetten (niete: 3:0) oder columbias bei den admira amateuren (niete: 8:0) sowie aufstieg horns in die erste liga (relegation noch nicht gespielt) - wurde mit dieser partie gleichzeitig der abstieg in die burganlandliga besiegelt.

dabei war neusiedl die viertbeste frühjahrsmannschaft, aber der schwache herbst wog letztlich zu schwer. dennoch hatten sie bis zur vorletzten runde noch das heft in der hand. die burgenländer trauern dabei insbesondere den beiden punkten nach, die vor drei runden zu hause gegen schwechat liegen gelassen wurden und zum ligaverbleib gereicht hätten. da führte der nsc zur halbzeit mit 3:0, hatte einen mann mehr am feld und fuhr dann doch nur ein 3:3 ein. ostliga.at titelte damals: "der fußballgott kann kein neusiedler sein". ich wünsche den sympatischen neusiedlern jedenfalls die baldige rückkehr in die ostliga.

das spiel selbst ist schnell erzählt:

simmering fehlten zwei stammspieler, wirkte lustlos und war letztlich auch glücklos. neusiedl spielte hingegen trotz früher führung furchtsam. es war offensichtlich, dass im spiel der letzten chance die nerven flatterten. keiner (gegenteiliger wille war am ehesten bei majo tomčak erkennbar, der aber schon in der pause angeschlagen vom platz musste) wollte die verantwortung übernehmen und die dabei möglichen fehler machen, einige schienen sich gar am platz zu verstecken und verzogen sich in nicht gut anspielbaren positionen.

im spielaufbau nutzen die außenverteidiger den raum nur selten, sondern spielten allzu oft den ball ins zentrum, in dem vielfach gegenspieler bedient wurden oder aus dem die bälle oft postwendend wieder zurückkamen. symptomatisch daher der treffer zum 0:2. da wollte ivan marković einen neusiedler pass im strafraum unterbinden, stattdessen fälschte er den ball ins eigene tor ab.

vorschaubilder:

1 und 2) die had wird an zwei seiten von wohnbauten eingerahmt. insbesondere auf der längsseite eine wenig gelungene lösung (etwa im vergleich zur gegengerade am favac-platz oder der blauen tribüne am sportclub-platz)

3) niedergeschlagene neusiedler (co-trainer thomas gumatz mit christoph kienzl)

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der spielbericht auf regionalliga.at:

Neusiedl siegt und steigt ab!

Der SC Neusiedl am See 1919 feiert zum Abschluss der Saison einen 2:0 Auswärtserfolg in Simmering, muss aber trotzdem den bitteren Gang in die Burgenlandliga antreten.

Tomcak mit der Gästeführung

Der 1. Simmeringer SC erwischte vor 250 Zuschauern den besseren Start in die Partie. Die Wiener vergaßen dabei aber auf das Wesentliche – sie erzielten keinen Treffer. So wurden die Gäste nach knapp zehn Minuten stärker und drückten nun auf den Führungstreffer. Dieser sollte auch nicht lange auf sich warten lassen. Der Slowake traf nach einer Viertelstunde – keine Chance für Keeper Dietmar Kapper, der Rene Swete ersetzte. Mit der Führung im Rücken zogen sich die Burgenländer ein wenig zurück und lauerte auf Konter. Die Prosenik-Truppe wusste aber mit dem Ballbesitz nicht viel anzufangen, der letzte, entscheidende Pass wollte nicht gelingen. Bis auf eine Freistoß-Chance durch Kujtim Limani wurde es für Gäste-Schlussmann Rene Summer nicht wirklich gefährlich. Schiedsrichter Senad Cerimagic schickte die beiden Teams nach einer eher ereignislosen ersten Halbzeit mit der knappen Führung für den SC Neusiedl am See 1919 in die Kabinen zum Pausentee.

Eigentor besiegelt Auswärtssieg

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Toth-Truppe kontrollierte das Geschehen am Platz, von Verunsicherung nach zuletzt drei Niederlagen in Serie, war bei Daniel Seper und Co. nichts zu sehen. Nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff brachte dann ein Eigentor die Vorentscheidung. Andreas Bauer setzte sich auf der Seite durch und brachte den Ball scharf in die Mitte, dort fälschte Ivan Markovic das Leder unglücklich ins eigene Tor ab. Von diesem Schock sollten sich die Hausherren nicht mehr erholen. In weiterer Folge hätte der Sieg für die Gäste sogar noch höher ausfallen können, ein weiterer Treffer sollte aber nicht mehr gelingen. In der Schlussphase musste der Unglücksrabe der Partie, Ivan Markovic, nach einem Handspiel auch noch mit der Ampelkarte vom Platz.

Fazit

Der SC Neusiedl am See steigt damit nach sieben Jahren in der Regionalliga Ost in die Burgenlandliga ab.

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bearbeitet von StopGlazer

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