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gerhard79

[Bilder] ATV Joiner Irdning - SC Knauf Liezen

3 Beiträge in diesem Thema

ATV Irdning - SC Liezen 2:0

Landesliga Steiermark

Remax Arena, 650 Zuschauer

Ein besseres Spiel kann man sich für den Besuch in der Irdninger REMAX Arena nicht wünschen. Das

Ennstal-Derby zwischen dem ATV Irdning und dem SC Liezen erweist sich jedes Jahr als Zuschauermagnet, unabhängig von der jeweiligen Tabellensituation. In dieser Saison spielt der SC Liezen bis dato eine Nebenrolle im Rennen um den Meistertitel, wobei hingegen der ATV Irdning gegen den Abstieg kämpfen muss. Leider spielt das Wetter an diesem Mittwochabend nicht ganz mit und überrascht den ein oder anderen leicht Bekleideten mit Temperaturen, die Mitte Mai nicht würdig sind. Und dennoch finden bei 5 Grad und Nieselregen mehr als 600 Zuschauer den Weg zu diesem Schmuckstück eines Sportgeländes, von den Einheimischen liebevoll Ennsfieldroad genannt. Der ATV ist ja auch bekannt dafür, regelmäßig internationale Spitzenteams zur Saison-Vorbereitung im Juli auf seinen Trainingsplätzen beherbergen zu dürfen.

Mit den Fans im Rücken können die Gastgeber die Partie offen gestalten. Nach 30 Minuten dann die überraschende Führung zum 1:0 aus einem Freistoß. Bereits früh in Halbzeit 2 die Vorentscheidung, den nach dem 2:0 in der 52. Minute kann der SC Liezen kaum Gefahr auf den gegnerischen Strafraum ausüben, verliert dieses Spiel überraschend klar und ist damit aus dem Rennen um den Meistertitel in der steirischen Landesliga.

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Bericht auf der Homepage des ATV Irdning:

Bei winterlichen Temperaturen fand am Mittwochabend das große Ennstalderby zwischen dem ATV Joiner Irdning und dem SC Knauf Liezen statt. Dennoch fanden über 600 Zuseher den Weg in die Ennsfieldroad nach Irdning um dem Spiel Dreizehnter gegen Dritter beizuwohnen. Am Ende gewann wie so oft bei diesem Aufeinandertreffen jenes Team, das in der Tabelle eigentlich klar hinter dem Konkurrenten zu finden ist. Die Treffer beim 2:0 (1:0) Sieg der Irdninger erzielten Michi Schwaiger per Freistoß und Andre Lemmerer per Kopf.

Für Spannung war schon vor der Partie gesorgt. Während die Gastgeber dringend einen Sieg benötigen um sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen, wäre ein voller Erfolg für die Gäste aus Liezen die letzte Chance doch noch an Tabellenführer Kalsdorf ran zu kommen. Aufgrund der Tabellensituation würde man glauben, die Favoritenrolle sei klar verteilt in diesem Ennstalderby. Doch der ATV Irdning hat alle vier (!) Frühjahrsheimspiele gewinnen können und hat natürlich kein Interesse daran diese Serie gerade gegen den Lokalrivalen reißen zu lassen. Beide Teams starten sichtlich bedacht darauf keinen frühen Gegentreffer zu erhalten. Nach einer eher gemächlichen Anfangsphase nimmt das Spiel nach etwa 20 Minuten so richtig Fahrt auf.

Führungstor aus Standardsituation

Die erste Riesenchance dieses Spiels gehört den Liezenern und resultiert aus dem ersten Eckball dieser Partie. Dumitru Pirvu steigt am Höchsten und sein Kopfball kann auf der Linie geradenoch von einem Feldspieler geklärt werden. Der Ball fällt ihm daraufhin nochmal vor die Füße, aber ihm gelingt das Kunststück den Ball aus fünf Metern über das Tor zu schießen. In den darauffolgenden Minuten finden auch David Pötsch (Irdning), Martin Neuper (Liezen) und Jakob Schnabl (Irdning) gute Möglichkeiten vor, können diese aber nicht zu Toren ummünzen. Nach 30 Minuten ist es dann soweit. Freistoß von der Strafraumgrenze für Irdning Jürgen Waldenhofer spekuliert auf einen Heber über die Mauer. Aber Michi Schwaiger überlauert das und trifft flach und scharf ins Tormanneck. In der Folge haben die Irdninger noch die Chance vor der Pause auf 2:0 zu stellen. Nach einer Traumkombination über mehrere Stationen bleibt der Abschluss von Jakob Schnabl an der Verteidigung hängen. Auch Liezen hat vor der Pause nochmals die Chance wieder auszugleichen. Aber der Kopfball des freistehenden Daniel Haynie aus ausichtsreicher Position ging zu sehr in Richtung Irdning Schlussmann Pastucha.

Irdning legt nach

Kurz nach der Pause können die Irdninger nachlegen. Die Entstehung des 2:0 in der 52. Minute: Eine weite Flanke auf Andre Lemmerer und der köpft vom langen Eck via einer Liezener Schulter in hohem Bogen über Jürgen Waldenhofer. Keine Chance für den Keeper. Nach dem zweiten Treffer flacht die Partie ab. Irdning macht die Räume sehr gut eng und selbst immer wieder durch Konter gefährlich. Die Liezener kommen in Hälfte zwei nicht über einige Fernschüsse hinaus und warten nun schon bereits seit zwei Jahren auf einen Derbyerfolg.

Stefan Knapp (Trainer ATV Irdning): „Das war eine Machtdemonstration meiner jungen Mannschaft gegen einen solchen Gegner. Ich bin stolz. Man sieht wieder einmal was man erreichen kann, wenn man mit Herz spielt und wir haben heute eindeutig mehr Herz gezeigt.“

Gernot Stradner (Trainer SC Liezen): „Ein Derby hat eigene Gesetze. Wir haben gut angefangen, dann aber ein Tor aus einer Standardsituation bekommen. Zweite Hälfte ist Irdning dann tief gestanden und hat gut auf Konter gespielt. Uns haben hingegen die Mittel gefehlt.“

bearbeitet von Gerhard79

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Echt eine tolle Anlage in Irdning, da war ich schon viel zu lang nicht mehr. Als ich das erste Mal auf dem Platz war, stand da nur ein einsames Kassahäuschen mit den alten Sitzbänken, die du auch fotografiert hast. Da sind wir oft hingefahren, um uns diverse Profimannschaften anzusehen. Leider wurde das dann ab ca. 2006 schon so gehypt, dass es fast keinen Spaß mehr gemacht hat, weil so viele Leute da waren. Aber in den Anfängen bei Real oder der Roma, als noch kein Beckham, bei Madrid spielte, konnte man sogar noch das ein oder andere Foto mit einem Spieler machen. 2005 war das dann schon unvorstellbar.

Aber dürft ein ganz gutes Geschäft sein, wenn man sich die Tribüne ansieht.

bearbeitet von Evilken

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Ja ich denke, auf der Anlage finden internationale Vereine perfekte Trainingsbedingungen vor. Allerdings hast du Recht damit, dass bei solchen Testspielen dann heutzutage Ausnahmezustand herrscht. Das war ja nicht anders, als z.B. vor 2 Jahren Columbia gegen Arsenal spielte. Für solche Menschenansammlungen sind diese Plätze einfach nicht ausgerichtet. Ein Regionalderby hingegen ist ideal, weil da gerade so viele Leute kommen, dass die Tribüne voll wird und noch genug Platz zum Bewegen vorhanden ist.

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