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[Bilder] SKN St. Pölten vs. First Vienna FC 1894, 0:2 (0:1)

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es war ein schöner abend für den vienna-anhang - wurde doch erst der zweite auswärtssieg in dieser saison errungen und der neuerlich gegen den skn st. pölten - und ein sentimentaler abschied vom "alten" voithplatz. mit beginn der neuen saison wird der skn in der neu errichteten nv-arena spielen. der urige voithplatz hat ausgedient.

bildvorschau:

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der matchbericht auf firstviennafc.at:

Voller Erfolg am Voithplatz

Die Vienna besiegt den SKN St. Pölten beim letzten Duell am Voithplatz mit 2:0.

Konstantin Kerschbaumer und Wolfgang Mair sorgten für die beiden entscheidenden Treffer einer abgebrühten Vienna-Elf.

Damit distanziert sich die Tatar-Elf zwei Runden vor Schluss wieder vom FC Lustenau und geht mit zwei Punkten Vorsprung ins Finale.

Herrn Markovics Offensiv-Aufgaben

Alter Platz, neues System: Vienna-Trainer Alfred Tatar hatte sich zum letzten Auftritt am altehrwürdigen Voithplatz des SKN St. Pölten - die Landeshauptstädter übersiedeln ja mit der neuen Saison in die 8.000 Zuschauer fassende und nigelnagelneue "NV-Arena" - ein in der Saison 2011/12 noch nie dargebotenes System zurechtgelegt.

Mit einem 4-3-1-2 System sollte Blau-Gelb die Niederösterreicher knacken und die wichtigen drei Punkte aus St. Pölten mit nach Wien nehmen. Ein offensiver Marjan Markovic sollte dabei hinter den beiden Spitzen, Mair und Djokic, für die nötigen Passes und Torvorlagen sorgen, während die bewährte defensive Dreier-Kette im Mittelfeld für Ordnung vor der blau-gelben Abwehr und vor unserer Nummer Eins im Tor Thomas Dau sorgen sollte. Marco Salvatore kehrte nach seiner Gelb-Sperre in die Döblinger Startelf zurück.

Blau-gelb stößt an

Die ersten fünf Minuten spielten sich überwiegend im gefahrlosen Mittelfeld der beiden Mannschaften ab. Dann nahm sich Konstantin Kerschbaumer als erster der 22 Akteure ein Herz und hielt einfach mal aus gut 20 Metern drauf, sein Versuch aus der Distanz stellte aber keine Gefahr für die St. Pöltner dar.

In Minute acht die erste dicke Möglichkeit, Rade Djokic fand sie nach einer idealen Flanke von der rechten Seite und Marco Salvatore vor. Sein wuchtiger Kopfball aus kurzer Distanz fiel aber zu direkt auf Tormann Riegler aus. Auf der Gegenseite deutete der St. Pöltner Fröschl seine Gefährlichkeit bei einem Kopfball erstmals an.

Kerschbaumer zur Stelle

Die Vienna hatte mittlerweile ins Spiel gefunden und auch die besseren Szenen für sich verbucht. Der vorläufige Höhepunkt dann in Minute 14. Wolfgang Mair tankte sich auf der linken Seite in den Strafraum, legte quer und ideal für Konstantin Kerschbaumer auf. Der drückte den Ball ohne zu zögern und aus vollem Lauf über die Linie und zur 1:0-Führung für Blau-Gelb ins Tor.

Perfekter Start in die Partie: Check!

Döbling am Drücker

Die Vienna hatte also vorgelegt und gab St. Pölten keine Gelegenheit nachzuziehen, die Wiener machten weiter das Spiel. Spitze Wolfgang Mair schaltete in Minute 22 den Turbo ein und alle St. Pöltner Gegenspieler aus. Allein vor Tormann Riegler ließ der Tiroler auch diesen hinter sich, kam aus zugespitztem Winkel aber nicht mehr ideal zum Abschluss und ließ die Chance auf den zweiten Treffer der Wiener aus.

Und dem SKN fiel weiter nicht viel ein. Bisheriges einziges Highlight war ein durchaus brutales, rot-verdächtiges Foul von St. Pöltens Kapitän Fallmann in Minute 33, das Vienna-Kapitän Ernst Dospel auf die Palme brachte.

Dau zeigt Fallmann den Meister

Fünf Minuten vor der Pause schienen sich beide Mannschaften bereits mit dem 1:0 als Halbzeitresultat abgefunden zu haben, nicht so Jochen Fallmann. Der Kapitän der Gastgeber - der noch zuvor Kerschbaumer so übel mitgespielt hatte - tauchte nach einem schnellen Konter allein vor Vienna-Goalie Dau auf.

Auge-in-Auge mit dem St. Pöltner Angreifer blieb der Vienna-Schlussmann aber ganz cool, fuhr einen seiner Arme aus und hielt die Führung für Blau-Gelb fest. Mit 1:0 ging es kurz danach dann in die Pause.

Hüben wie drüben

Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, zeigte sich Blau-Gelb auch schon wieder von seiner gefährlichen Seite. Erneut tankte sich Wolfgang Mair in den St. Pöltner Strafraum, seine Hereingabe fand aber leider keinen torgefährlichen Abnehmer.

Auf der Gegenseite setzte Hofbauer einen Freistoß der Niederösterreicher nur hauchdünn am blau-gelben Lattenkreuz vorbei.

Derweil, am Rande des Rasens, schickte Schiedsrichter Heiss Vienna-Trainer Alfred Tatar wegen Kritik vom Feld und auf Haupttribüne des Voithplatzes.

Vienna baut aus

Während Blau-Gelb noch kurz zuvor bei einem aufgrund einer Abseitsstellung aberkannten Treffer der Gastgeber durchatmen konnte machte es Blau-Gelb im Gegenstoß besser.

Der herausragende Kerschbaumer flankte hoch in den Strafraum und Wolfgang Mair machte sich ganz lang, so lang dass der Döblinger Angreifer noch vor Tormann Riegler den Ball spielte und ihn per Kopf zum 2:0 im Tor versenkte.

Die Führung ausbauen: Check!

In trockenen blau-gelben Tüchern

Das Bemühen war den St. Pöltnern auch in den letzten 15 Minuten nicht abzusprechen, doch die blau-gelbe Defensive gab sich keine Blöße. Mit vollem Einsatz stemmte sich die Vienna dagegen, stand gut und ließ kaum mehr Chancen zu, bis Schiedsrichter Heiss nach drei Minuten Nachspielzeit abpfiff und die Partie in trockenen blau-gelben Tüchern war.

Auswärts heute drei Punkte: Check!

Bereits am kommenden Freitag empfängt die Vienna auf der Hohen Warte den WAC/St. Andrä zum Topspiel der Runde, Anpfiff ist um 20:30 Uhr, für Spannung wird gesorgt sein!

Aufstellung First Vienna FC 1894:

Dau; Salvatore, Rathfuss, Dospel, Sturm; Kerschbaumer (84. Rotter), Hattenberger, Lackner (46. Toth); Markovic; Mair, Djokic.

Aufstellung SKN St. Pölten:

Riegler; Speiser (76. Schagerl), Rödl, Zwierschitz, Popp; Fallmann (56. Schibany), Jano, Gruberbauer, Hofbauer; Fröschl, Segovia.

Torfolge:

1:0 Kerschbaumer (14.), 2:0 Mair (75.)

so sieht es skn-stpoelten.at:

Dritte Saisonpleite gegen Angstgegner Vienna – 0:2 daheim

Zum vierten Mal in der laufenden Saison blieben den Wölfen drei Punkte gegen die Vienna verwehrt. Trotz einiger guter Chancen war man letztlich zu fehleranfällig und musste sich nach zwei Kontertoren dem Abstiegskandidaten mit 0:2 geschlagen geben.

Ohne den gesperrten Ambichl, aber sonst in Bestbesetzung wollte der SKN weitere drei Zähler im Kampf um Platz fünf einfahren, doch den besseren Start hatten die Gäste aus Wien: Zunächst ging ein Kerschbaumer-Schuss knapp daneben, nach neun Minuten musste Christoph Riegler mit einer Top-Parade einen scharfen Djokic-Kopfball entschärfen.

Die erste gute Chance der Wölfe fand Thomas Fröschl mit einem Kopfball am Fünfer vor (10.). Dann der große Schock für die Hausherren: Die Vienna brach über Kerschbaumer und Mair auf der linken Seite durch; den Stanglpass konnte Riegler noch parieren, doch den zweiten Versuch aus nächster Nähe ließ sich Kerschbaumer nicht entgehen – 0:1 nach 14 Minuten!

Die Scherb-Elf war in der Folge um den Ausgleich bemüht, aber zu fehleranfällig, und verlor zu oft in der Vorwärtsbewegung den Ball. Die Vienna war im Konter stets gefährlich: Mair und Djokic, dessen Schuss Manuel Rödl blockte, vergaben eine Doppelchance (22.), dann knallte Mair einen Schuss in Rieglers Arme (23.).

Fast im Gegenzug ließ jedoch der SKN eine Doppelchance ungenützt. Denn nach einem langen Ball von Robert Gruberbauer auf Fröschl traf dieser nicht richtig, bei der Nachschuss-Möglichkeit rutschte Dani Lucas Segovia am Fünfer weg (24.)… Dann jedoch verflachte die Partie, die letzte Gelegenheit vor der Pause hatte Dominik Hofbauer, der am 16er Dau anschoss.

Nach dem Seitenwechsel ließ zunächst Mair eine Hundertprozentige aus (53.), doch auch Hofbauer setzte einen Freistoß knapp neben das Vienna-Gehäuse (54.). Kurz darauf wurde die Vienna numerisch dezimiert – aber nur auf dem Spielfeldrand. Coach Alfred Tatar hatte sich seinen letzten Besuch auf dem Voithplatz wohl anders vorgestellt, er wurde von Schiri Heiss auf die Tribüne verbannt (60.).

Der SKN fand nun zwar immer wieder gute Chancen vor, war aber im Abschluss zu harm- und glücklos. So köpfte Fröschl nach einer Ecke in Daus Hände, Gruberbauer schoss daneben. Und als einmal der Ball im Netz zappelte (Fröschl hatte getroffen), entschied der Referee auf Abseits.

So machte die Vienna schließlich den Sack zu: Kerschbaumer leitete einen Dau-Abschlag zu Mair weiter, der sich per Kopf gegen den herausgeilten Riegler durchsetzte und das 0:2 besorgte – die Entscheidung, denn für die St. Pöltner blieb das gegnerische Tor vernagelt. Coach Martin Scherb seufzte nach Spielende: „Es ist eigentlich wieder dasselbe passiert wie in den vergangenen Spielen. Wir haben unsere Chancen erneut nicht verwertet und uns für eine gute spielerische Leistung leider nicht belohnt.“

SKN – Vienna 0:2 (0:1)

SKN: Riegler – Zwierschitz, Popp, Rödl, Speiser (75. Schagerl) – Gruberbauer, Fallmann (57. Schibany), Jano, Hofbauer – Fröschl, Segovia

Vienna: Dau – Salvatore, Hattenberger, Dospel, Rathfuss – Lackner (46. Toth), Kerschbaumer (81. Rotter), Sturm – Markovic – Djokic, Mair.

Tore: 0:1 (14.) Kerschbaumer, 0:2 (72.) Mair

Gelbe Karten: Gruberbauer, Fallmann bzw. Lackner, Hattenberger, Toth, Rotter.

Voithplatz, 1.500, SR Heiss.

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