Partisanen auf den Pfaden der RLO


Kafka

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Alles für Amstetten!

Quelle: www.wienersportklub.at

Niederlagen regen an. Manche zum Schimpfen, andere zum Nachdenken. Nico Kuhn ist Sportklub-Fan - und ihn hat das St.Pölten-Match zum Nachdenken angeregt.

Rückblende letzter Sonntag

Die Spieler, der Trainer und der restliche Betreuerstab bilden einen Kreis. Sie hängen sich ein, hüpfen und jubeln im Sportklub-Stadion. Gerade haben sie eine Partie - wahrscheinlich sogar verdient - mit 2:1 gewonnen. Die Rede ist natürlich vom SKN St. Pölten. Die Spieler des Wiener Sportklub befinden sich bereits in der Kabine. Sie oder besser wir haben gerade zum zweiten Mal daheim verloren. Damit steht die Heimbilanz nun bei vier Siegen und zwei Niederlagen.

Das so oft zitierte Umfeld

Für einen ganz normal Außenstehenden ist oft nicht klar ersichtlich, was sich genau im Verein abspielt. Trainingsbedingungen, Probleme einzelner Spieler oder finanzielle Hintergründe dringen selten an die Öffentlichkeit oder die Tribünen diverser Fußballvereine. Präsidenten, Vorstandsmitglieder hört man meist nur nach großen Erfolgen oder in schwierigen Situationen. In Wahrheit ist es aber häufig deren (oft ehrenamtliches) Geschick, gerade in solchen Zeiten die Basis für den möglichen Erfolg zu legen. Wobei dieser Erfolg auch bei guter Arbeit nicht immer eintreffen muss.

Beim Wiener Sportklub wurde, so glaubt man zumindest, eine äußerst ordentliche Basis für diese Saison geschaffen. Es wurden elf Red Zac Spieler gehalten, davon sogar einige Stützen der letzten Saison. Dazu kamen zwei weitere bundesligaerfahrene Spieler und auch einige junge Talente. Vorne Mitspielen war das erklärte Saisonziel, die Top 5 wurden oft genannt. Vielleicht sogar mit einem Lächeln, dass man mit dieser Mannschaft eigentlich auch um den Titel spielen kann. Nur nimmt man das als Absteiger besser nicht in den Mund, da haben sich andere schon

verbrannt.

Realität

Nach elf Spielen, also nach knapp über einem Drittel der Saison, sieht die Wirklichkeit allerdings etwas anders aus. Nur selten blitzte bisher das spielerische Potenzial der Mannschaft, ebenso wenig stellten sich die großen Erfolge ein. Nicht nur, dass sich der Sportklub in der unteren Tabellenhälfte befindet, nein, der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt auch nur drei Punkte. Und in den letzten vier Herbstpartien warten mit Vienna, Parndorf und Schwechat drei der wohl stärksten Teams dieser Liga. Sicherlich keine Gegner, die man nicht schlagen könnte, aber auch keine, die es einem wirklich leicht machen werden. Und dass es sich im Tabellenkeller auch für die stärksten Teams nicht leicht spielen lässt, ist ja auch kein neues Geheimnis.

Allerdings ist jetzt sowohl Krisenstimmung, das Kritisieren einzelner Spieler wie auch Schulterklopfen á la "Sie haben ja eh brav gespielt" unangebracht. Sinnloses Nach-vorn-dreschen wird bei einem Sechs-Mann-Mittelfeld und nur einer echten Spitze wohl auch in Zukunft kaum zum Erfolg führen. Das ist auch dem Trainer nicht entgangen, wie er selbst in den Fragen durchklingen ließ. Wichtig ist jetzt, dass alle an einem Strang ziehen. Die Fans sollten gerade aufgrund der Niederlagen noch zahlreicher als bisher erscheinen. Die Mannschaft sollte sich selbst fragen, was sie ändern könnte. Das bereits erwähnte Umfeld muss das ihm entgegengebrachte Vertrauen nutzen, muss reagieren, muss kreativ sein und sich Gedanken machen, wie man wieder auf die Straße des Erfolgs findet.

Und ganz wichtig, um kein falsches Bild entstehen zu lassen: Hier geht es nicht um eine Weltuntergangsstimmung, um Fehlereruierung oder sich zu fragen, wie man einen Karren aus dem Dreck zieht. Es geht darum, wie wir verhindern können, je in den Dreck hinein zu kommen und wie wir mit sauberen schwarz-weißen Trikots Erfolge feiern können. Hierbei wünsche ich den Verantwortlichen viel Glück, denn das ist nicht unbedingt eine leichte Sache. Es wird so und so hunderttausend Weltmeister-Europtrainer-Vorstandschefs geben, die eh alles immer besser wissen werden.

Und für Samstag: Come on, Sportklub, eat the rich!

Text: Nico Kuhn

Ein sehr guter Beitrag, wie ich finde, der auch meine derzeitige Stimmung gut veranschaulicht.

bearbeitet von Kafka

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Wir sind M&N. Gibt es sonst noch Fragen?

Nachdem ich gestern schon persönlich mim Nico geredet habe finde ich den Bericht sogar ein bisschen zu unkritisch.

Vorallem fehlen da Sachen wie der fehlende Teamgeist und Zusammenhalt.

Wenn sich daran was ändert kann dieses Team, und mit dieser Meinung bin ich nicht allein, so einiges reissen!

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allerdings find ichs scheisse von sich selebr in der dritten person zu sprechen...

Macht er das? Hab den Text jetzt noch einmal überflogen, wäre mir aber nicht aufgefallen (ich denke die Einleitung hat nicht er geschrieben). Aber der Text ist wirklich gut. Ich hoffe, dass auf der K-Seite auch weiterhin so gute Kommentare zu lesen sind, wie es derzeit der Fall ist. Weiter so! Auch die plötzliche Offenheit des Vereins auf der HP gefällt mir sehr gut (im Gegensatz zur letzten Saison).

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:laugh: Nico Kuhn

Hättest doch nicht Rapid den Rücken zukehren sollen :D

Entschuligung, das hab ich mir nicht verkneifen können.

Und warum hätte er das nicht tun sollen?

Danke für deinen Einwurf, aber nächstes Mal könntest du es ja versuchen, dass du es dir verkneifst, denn interessiert hat das jetzt niemanden.

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