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Interview mit Weiss

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Weiss setzt auf die Fans

VEREINTE KRÄFTE / Admira-Präsident Hans Werner Weiss hat nur einen einzigen Wunsch für die kommende Saison – „das uns die Niederösterreicher als ihren Verein sehen und voll hinter uns stehen“.

NÖN: Die Admira hat eine turbulente, am Ende aber erfolgreiche Saison hinter sich – was erwartet die Fans nun in der nächsten Spielzeit?

Weiss: Die extreme Achterbahnfahrt, die der Klub auf Grund der Fusion hinter sich hat, ist zu Ende. Wir können uns nun voll und ganz auf die Saisonziele konzentrieren. Da Mattersburg aufgestiegen ist, freuen wir uns auf die Länderspiel-Atmosphäre, die herrschen wird, wenn wir Niederösterreicher gegen die Burgenländer um Punkte kämpfen.

NÖN: Ein neues Logo, verstärkt die Identifikation mit Niederösterreich – ein noch stärkeres Bekenntnis zum Land?

Weiss: Ja. Die Landeshauptstadt ist St. Pölten aber Mödling-Südstadt ist die Fußballhauptstadt. Hier ist auch seit Jahrzehnten der Spitzenfußball zu Hause. Wir spielen für Niederösterreich und brauchen Niederösterreich. Bis zur Heim-EM 2008 wird vor allem unser Nachwuchs eine große Rolle spielen. Um die Identifikation mit dem Land noch stärker auszudrücken, sind wir mit unserem Nachwuchs aus dem Wiener Verband ausgestiegen und spielen in Zukunft in der nö. Nachwuchsliga mit.

NÖN: Apropos Nachwuchs – werden die Amateure in die Erste Liga durchmarschieren?

Weiss: Wir haben uns entschieden, dass es für Spieler dieses Alters – sie sind ja durchschnittlich 18 Jahre jung – wichtiger ist, ausgebildet zu werden als einen Mannschaftserfolg zu erzielen. Unser Team besteht überwiegend aus ÖFB Nachwuchsteamspieler, und da ist es für ihre Entwicklung besser, wenn sie in der Regionalliga Ost spielen.

NÖN: Welche Pläne möchten Sie in der kommenden Saison mit Herold Admira realisieren?

Weiss: Die Kampfmannschaft ist das Wichtigste, von dieser Einnahmequelle lebt der gesamte Verein. Mit ihr können wir Projekte wie die Akademie und die Nachwuchsarbeit finanzieren, daher ist es unser primäres Ziel, eine erfolgreiche Kampfmannschaft zu bilden, auch wenn dies bedeutet, dass man Nicht-Österreicher verpflichten wird.

NÖN: Und wie sieht die Zielsetzung im Konkreten aus?

Weiss: Die vergangenen Jahre waren schwierig und ein richtiger Kampf. Es ging um das Überleben und den Wiederaufbau. Heuer sind wir so weit, dass wir von der Phase des Reagierens in die Phase des Agierens übergehen können. Ich wünsche mir für die kommende Saison, dass die Niederösterreicher Herold Admira als ihren Verein sehen und hinter uns stehen.

-RE-

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