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Segrt arbeitet mit Rumpftruppe...

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Wien - Ein Spiel dauert 90 Minuten und die Meisterschaft 36 Runden. Eine alte Binsenweisheit, die in der Vorsaison Ried schmerzlich am eigenen Leib erfahren musste.

Riesen-Enttschäuschung

Nach dem Herbst noch mit Anschluss an die Europacup-Plätze stürtzten die Innviertler in der letzten Runde aus der T-Mobile Bundesliga. "Die Enttäuschung bei Spielern, Verein und vor allem den Fans war immens", beschreibt Neo-Trainer Petar Segrt die Lage.

Er übernahm die Oberösterreicher nach dem Abstieg und soll den direkten Wiederaufstieg bewerkstelligen. Immerhin bauen die Rieder ein neues Stadion, das natürlich mit einem Spitzenspiel eingeweiht werden soll.

Steiniger Weg

Bis dahin ist der Weg aber noch weit und steinig. Darasz, Laimer, Radovic, Kauz, Feichtinger und Stockinger haben den Verein verlassen, Angerschmid und Steininger noch nicht wieder unterschreiben. Dazu ist Drechsel ebenso verletzt wie Bammer und Schiemer.

"Das Problem zur Zeit ist, alle Spieler, die auf unterschiedlichem körperlichen Niveau sind, auf einen gemeinsamen Level zu bringen, damit alle dasselbe Tempo spielen können." Dennoch verfällt Segrt nicht in Jammerei und Schuldzuweisungen.

"Ich lebe mich von Tag zu Tag besser ein, die Herausforderung ist groß, aber das macht die Arbeit spannend." Außerdem ziehen die Spieler mit, fighten vor allem die Verletzten um die Rückkehr in den Kader.

"Rechne erst im Frühjahr mit uns"

Bis alle fit sind wird es aber noch eine Zeit dauern. "Ehrlich gesagt rechne ich erst im Frühjahr mit uns", stapelt der Trainer wie gewohnt ein bisschen tief. "Denn bis alle gesund sind, die Neuen integriert sind wird es noch dauern." Im Herbst gehe es vorrangig einmal darum an der Spitze dran zu bleiben und die Fans zurück zu gewinnen.

In den Tests bis zum Start wird vor allem probiert, Ergebnisse sind für den gebürtigen Kroaten mit deutschem Pass zweitrangig. Und auch da spielt nur, wer auch voll trainiert.

"Klar, sind jetzt alle müde, aber darauf kann ich jetzt keine Rücksicht nehmen", sagt einer, der einen guten Draht zu den Spieler hat, und in der Anfangsphase vor allem zu jedem Training mit einer große Tube Balsam für die Seele kommen musste.

"Nochmal. Die Enttäuschung über den Abstieg ist riesengroß und das werden die Spieler erst überwunden haben, wenn wir allen gezeigt haben, dass wir ehrliche Arbeit liefern und uns voll engagieren." Und wer in Ried nicht bereit ist an seine Leistungsgrenzen zu gehen, spielt nicht.

Bleibt Aka? Geht Aka?

Darum beginnt auch Akagündüz, der nach einem Problem mit der Kniekehle sechs Tage pausieren musste auf der Bank. "Ich nehm ihn in den Kader. Ob er spielt ist noch nicht fix."

Wohl auch, weil sich der Stürmer mit Rapid einig ist, nur mehr auf das Okay aus Ried wartet. Im worst case könnte sich der Transfer aber bis Ende August hinziehen. "Das macht die Sache natürlich nicht einfacher."

Quelle: sport1.at

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