Stadtligaturnier 2007


Tom-UF
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Montag, 8. Jänner 2007, Wien Hopsagasse, am Abend:

Das legendäre Wiener Stadtligaturnier – heuer zum 30. Mal ausgetragen – fand in der Hopsagasse statt und ein gutes Dutzend ULTRAS FAVAC machten sich auf, die rotschwarzen Spieler zu supporten. Die Fahrt dorthin war eher ereignislos, wenn man davon absah, dass einer der UF mit dem Obmann des Erzfeindes IC Favoriten im Automobil mitgenommen wurde, - Danke dafür – und die Halle war sofort fest in unserer Hand. Nur die ULTRAS STADLAU machten uns mit ihrem schicken neuen Transparent und einem guten Support Konkurrenz, leider lief es für sie nicht optimal, ihre Mannschaft verlor ihr erstes Spiel mit 1-3. Danach kamen wir dran, mit viel Support wurde die Mannschaft lautstark begrüsst und erfüllte auch ihre Pflicht, Helfort wurde mit 4-1 besiegt, sehr zur Freude der gesanglich sehr gut aufgelegten Fans, die die Halle mit ihren Gesängen erfreuten. Vor allem die Neuerwerbung William „Willy“ Owopebijo wurde sofort zum Publikumsliebling, er kommt vom Prater SV zum FAVAC und wird hoffentlich eine Bereicherung werden. Auch Krakowitsch war blendend disponiert, er schoss gleich mal zwei Tore und liess uns begeistert aufjubeln. So macht das Ganze Lust auf mehr. Nach dem Spiel ging es per U-Bahn ins heimatliche Sankt Favoriten.

Mittwoch, 10. Jänner 2007, Wien Hopsagasse, am Abend:

Dritter Tag, zwotes Spiel. Acht ULTRAS FAVAC wollten sich das Spiel ihrer Mannschaft gegen den LAC angucken, der sein erstes Spiel gegen Donaufeld mit 4-7 verloren hatte. Vorher gab man sich noch die anderen Spiel des Tages, machte ein bisserle Blödsinn und vertrieb sich die Zeit mit Plaudern und anderem. Man sah auch das beeindruckende 8-0 von Donaufeld gegen Helfort, wobei einem die Blaugelben schon ziemlich leid tun mussten, wurden sie doch auf eine ziemlich drastische Weise vorgeführt. Auch das Spiel von Wienerberg gegen FAC war sehr nett, die Partien für mich an diesem Tage überhaupt besser als am Montag, kann aber auch damit zusammenhängen, dass die Mannschaften mittlerweile eingespielt waren. Danach kam unsere Partie dran, wir begrüssten LAC Tormann Kaydi („Goalie du bist nervös“) ehe das Spiel begann. Der FAVAC ging nach 15 Sekunden in Führung und alles schien so zu laufen, wie wir uns das vorstellten. Nur – der LAC machte da leider nicht mit und fightete zurück, glich aus und ging bis zur Pause mit 3-1 in Front, vor allem Tormann Kaydi hielt wie die Hölle, das hat er bei uns nie getan, da war wohl der Ehrgeiz wieder erwacht. Wie auch immer, zur Pause lagen wir mit 1-3 hinten und wunderten uns, wie eine Truppe, die nicht eingespielt ist, dies überhaupt schaffen konnte. Nach Seitenwechsel gings dann voll zur Sache, der FAVAC hatte eine Chance nach der anderen, konnte Mitte der zwoten Halbzeit auf 2-3 verkürzen, danach verteidigte LAC mit Mann und Maus den Vorsprung, unsere konnten ihre Chancen nicht nutzen – da sieht man wieder den Vorteil eines massigen Goalies – und so wurde das Unfassbare Realität: Wir verloren gegen das Tabellenschlusslicht der Wiener Liga mit 2-3. Damit sind wir gegen Donaufeld zum Siegen verdammt. Der Nachhauseweg war dann wieder lustig, allerhand dumme Spielchen wurden getrieben ehe ein jeder in seinem Bettchen lag.

Donnerstag, 11. Jänner 2007, Wien Hopsagasse am Abend:

Das Entscheidungsspiel des FAVAC gegen den SR Donaufeld stand an, man musste unbedingt gewinnen, um noch ins Viertelfinale zu kommen. Dementsprechend waren die ULTRAS FAVAC auch motiviert und feuerten die Mannschaft bedingungslos an. Die jungen Wilden liessen von Anfang an keinen Zweifel daran, aufsteigen zu wollen, sie spielten die allerdings nicht mehr richtig motivierten Donaufelder an die Wand, erzielten ein schönes Tor nach dem anderen und gewannen folgerichtig mit 5-2 dieses Spiel. Nun musste der LAC am Tag darauf mit bereits sieben Toren Unterschied gewinnen, um noch den FAVAC von Platz zwo zu verdrängen. An diesem Abend gab es danach noch die erste und einzige Schlägerei zwischen Spielern des SV Donau und IC Favoriten. Auch einige Zuseher waren so motiviert, dass sie gleich mal mitmachten. Immerhin eine Möglichkeit, das Parkett der Halle mit Strassenschuhen betreten zu dürfen. Für die Zuschauer war es sehr lustig anzusehen. Emotion pur. Vor dieser Partie vergeigte der FC Stadlau endgültig jede Chance auf das Viertelfinale, der Anhang der ULTRAS STADLAU kam an diesem Tag gar nicht in die Halle, da die Spieler ihrer Meinung nach den Support nicht gebührend würdigten und es nicht für nötig befanden, sich von ihren Anhängern zu verabschieden. Ist ja auch ganz normal, dass man in der Wiener Stadtliga einen solchen Anhang hat.

Freitag, 12. Jänner 2007, Wien Hopsagasse am Abend:

Der FAVAC war spielfrei, trotzdem gaben sich zwei ULTRAS FAVAC diesen Spieltag, da heute die Entscheidung fallen sollte, ob der FAVAC oder doch noch der LAC ins Viertelfinale aufsteigen würde. Und die Partie wurde legendär. Erstens deshalb, weil sie grottenschlecht war, und zweitens weil der LAC bis zwei Minuten vor Schluss der Partie mit 7-0 führe, ehe die Helfort-Spieler sich doch noch auf den Sinn eines Fussballspieles besannene und zwei Tore erzielten. Damit war der FAVAC ganz knapp im Viertelfinale, der LAC nach heldenhaftem Kampf draussen. Vor allem Tormann Kaydi hielt wie die Hölle. Nach dieser Partie machte Wienerberg dann den Aufstieg klar, Horsti Mayer profilierte sich dabei als Goalgetter, der drei Tore erzielte.

Samstag, 13. Jänner 2007, Wien Hopsagasse, am Nachmittag:

Ein gutes Dutzend rotschwarzer Supporter hatte sich nach lustiger und interessanter Fahrt in der Halle versammelt, um den FAVAC ins Semifinale zu schreien. Der Gegner war der FAC, der heute erstmals durch drei Fans unterstützt wurde – so was nenne ich echte Vereinstreue – die aber erst dann auffielen, als sie auf der Siegerstrasse zu sein schienen. Daneben nervten uns halblustige Kamerateams, die uns unbedingt „groß rausbringen“ wollten und ein NEIN unsererseits nicht akzeptierten, erst eine etwas harsche, vielleicht auch überzogene Reaktion meinerseits anerkannten. Zum Spiel. Die Rotschwarzen versuchten gleich zu Beginn, den FAC die Schneid abzukaufen, sie waren eigentlich die ganze Zeit über spielbestimmend, einzig das Toreschiessen machte uns Mühe und so versemmelten wir nach dem Führungstreffer ein halbes Dutzend „Tausendprozentiger Chancen“, was schlussendlich vom FAC bestraft wurde, die uns noch zwei Treffer einschenkten, damit der Traum vom Hallensieg zu Ende geträumt. Unterstützt wurden die 15 ULTRAS FAVAC noch durch zwei ULTRAS STADLAU, bei denen ich mich noch herzlich bedanken will. Ein Wort noch zu der Auseinandersetzung mit dem Team von Tipp3: Wir haben in den letzten Jahren wiederholt gebeten, dass man ein wenig auf die (wenigen) Fangruppen in der Liga eingehen möge, sei es durch Fotos oder kurze Filmsequenzen, wir haben heuer gebeten, dass Topspiel FAVAC – FC STADLAU aufzunehmen und auszustrahlen, dies alles wurde bis dato von den Verantwortlichen ignoriert – es mag ja Gründe gegeben haben, aber die dürften eher nicht sachlich gewesen sein – daher haben wir schon Mitte letzter Saison beschlossen, dass wir uns – soweit möglich – den Medien zu verweigern und haben dies deponiert. Es „spricht“ für die Medienvertreter, dass sie immer wieder versuchen, dies zu unterwandern. Daher unsere (meine) heftige Reaktion an diesem Tag. Vielleicht sollte man sich in einer ruhigen Stunde mal an einen Tisch setzen und das Ganze ausdiskutieren, derzeit sehen wir allerdings keinen Grund, den Status Quo zu ändern.

Zurück zum Turnier: Gewonnen haben die laufenden Postkastln vom Post SV (jetzt wissen wir wenigstens, wo die ganzen Briefkästen hingekommen sind), Gratulation an die Adresse des Post SV !

Ebenfalls Gratulation an die Mannen der ULTRAS STADLAU, die guten Support ablieferten und gemeinsam mit uns dafür sorgten, daß die Pensionisten in der Halle nicht allzuviel schlafen konnten......

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