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Dannyo

Bleiberg bäckt kleinere Brötchen

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Wien - Riesengroß war die Freude bei Spielern und Trainern des SEZ Bad Bleiberg nach dem mehr als überraschenden 4:2-Auswärtserfolg bei Blau-Weiß Linz.

Vor 7000 fanatischen Besuchern machte man in der oberösterreichischen Metropole mit einem echten Youngster-Team das Wunder perfekt.

"In der zweiten Hälfte haben wir dank einer großartigen Leistung die Existenz des Klubs gesichert. Besonders erfreulich, dass mit Christian Hutter, eines unserer vielen Talente gleich zwei Tore erzielte", war Interimscoach Heinz Sitter zwei Tage nach dem Spiel im Sport1-Gespräch begeistert.

Sitter legt sich selbst einen Maulkorb auf

Weniger happy war Sitter allerdings über das Feedback seitens der Medien, die laut seinen Aussagen "lieber über Schreckensszenarien als über den Klassenerhalt berichtet hätten".

Darum habe er gemeinsam mit Vereinspräsident Egon Putzi beschlossen, sich künftig bei ungeliebten Medienvertretern einen Maulkorb aufzuerlegen.

Keine großen Sprünge möglich

In der Vorstandssitzung wurde donnerstags - im Beisein von Egon Putzi - das Konzept für die Zukunft erarbeitet. Nun gelte es mit möglichst günstigen Mitteln über die Runden zu kommen.

"Große Sprünge sind nicht möglich, allerdings möchten wir uns schon zwei bis drei junge Talente angeln, die später vielleicht auch zu Leistungsträgern werden", verrät Sitter, der in den letzten Wochen rund um die Uhr im Einsatz war, um den Klub in einer äußerst brenzligen Situation vor dem Abstieg zu bewahren.

Neuer Sponsor steht "Gewehr bei Fuß"

Für die kommende Saison wird in Villach mit einem Budget in Höhe von 1,1 Millionen Euro kalkuliert. In den nächsten Tagen werden jedoch erst die wichtigen Entscheidungen getroffen.

Ein neuer Sponsor, der noch ungenannt bleiben will, steht Gewehr bei Fuss, will sich aber erst die Pläne seitens der Stadt Villach genauer anhören. Bürgermeister Manzenreiter zeigt bereits großes Interesse an der Errichtung einer neuen Arena für 7000 Besucher.

Arminia Bielefeld an Newton Ben Kathana interessiert

Neben Goalgetter Armin Hobel (unterschrieb am Samstag bei Untersiebenbrunn) und Roland Rinnhofer (kehrt zu Leoben zurück), dürfte jetzt auch die heißeste Klubaktie Ben Katanha abwandern.

Der deutsche Bundesligist Arminia Bielefeld ist an Katanha dran, allerdings wird ihn Bleiberg-Sportchef Sitter nicht einfach so ziehen lassen: "Er hat bei uns einen längerfristigen Vertrag, wir können ihn nicht günstig herschenken, weil wir dann ja auch einen gleichwertigen Ersatz für Katanha suchen müssten. Allerdings möchte ich ihm auf den Weg in die deutsche Bundesliga auch keine Prügel vor die Füsse stellen".

Sitter kann sich Trainer-Amt vorstellen

Und in der Trainerfrage bringt Heinz Sitter eine interessante Variante ins Spiel: "Da wir den Sparstift ansetzen müssen, wäre es auch denkbar, dass ich selber auf der Trainerbank bleibe, denn ich habe in der Relegation allen gezeigt wozu ich fähig bin. Außerdem geht es mir bei meiner Tätigkeit keineswegs um das Geld, denn ich hänge mit voller Leidenschaft an diesem Job, würde nie so unverschämt hohe Gagen verlangen, wie es eigentlich viele andere Trainer tun."

Unter dem neuen Villacher Vereinsnamen wird im kommenden Spieljahr ein gesicherter Mittelfeldplatz angestrebt.

Quelle: [ http://www.sport1.at/coremedia/generator/i...id=2101044.html ]

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