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goleador2000

Borussia Dortmund setzt in Zukunft auf die Jugend

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Senesie ist Sammers neuer Sturmpfeil

Vor einem Jahr Torsten Frings (8,5 Millionen Euro). Davor Marcio Amoroso (25,6 Millionen, abzüglich der Transferrechte für Evanilson), Jan Koller (10,7 Millionen), Tomas Rosicky (14,8 Millionen) und mancher andere. Borussia Dortmund kaufte, was gut - und teuer - war. Weitere Transfers dieser Größenordnung plant der Vorjahresmeister nicht. "Das Geld", sagt Manager Michael Meier, "wächst nicht auf den Bäumen."

Was die KIubverantwortlichen stattdessen investieren, ist Vertrauen. Vertrauen in junge Fußballer. Von denen hat der Verein mit Ewerthon (21), Rosicky, Metzelder, Madouni, Weidenfeller (alle 22) sowie Kehl oder Fernandez (beide 23) schon einige unter Vertrag. Matthias Sammers "neue Stars" für die kommende Saison sind:

Sahr Senesie (18). Ein pfeilschneller, körperlich für sein Alter durchaus robuster Stürmer, der noch ein Jahr bei den A-Junioren der Borussia spielen könnte. Doch schon jetzt nimmt ihn Sammer in den Profikader. Schafft er den Sprung? "Darüber entscheidet Senesie mit seinen Leistungen selbst", meint Jugendtrainer Edwin Boekamp. Senesies Schwäche: Er vergibt noch zu viele Chancen.

Guy Demel (21). Der technisch starke Defensivmann, für den neben dem zentralen Mittelfeld auch eine Vierer-Abwehrkette mögliches Einsatzgebiet wäre, kam schon vor zwei Jahren vom FC Arsenal, schaffte den Durchbruch erst nicht und fiel in ein Loch. Inzwischen hat er begriffen, dass die Regionalligavertretung der Borussia für ihn doch ein Sprungbrett darstellen kann. Demels Aufstieg ist jetzt amtlich: Er habe sich "sehr gut entwickelt" und werde "ein voller Bestandteil des Kaders", bestätigte Sportmanager Michael Zorc. Demels Schwäche: Er trennt sich manchmal noch zu spät vom Ball.

Leandro (26). Der bisher ausgeliehene und sporadisch auch in der Bundesliga schon eingesetzte Offensivspieler (sechs Mal eingewechselt, ein Tor) soll - ausgestattet mit einem entsprechenden Vertrag - ins Profiteam aufrücken, sofern die Gespräche mit Atletico Mineiro als abgebendem Verein erfolgreich verlaufen. Die Schwäche von Dedes älterem Bruder: das Defensiv-Verhalten.

Aber dafür hat die nach dem FC Bayern (23 Gegentore) zweitstabilste Spezialabteilung (26) andere Fachleute, die in Kaiserslautern um die Verteidigung von Platz zwei kämpfen. "Eine Einstellung wie bei einem Champions-League-Spiel" erwartet Zorc deshalb auf dem Betzenberg.

www.kicker.de

bearbeitet von goleador2000

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