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Thalhammer Interview

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"Man kann uns erst nach der Winterpause messen"

Dominik Thalhammer will mit seiner Admira nach der Winterpause voll durchstarten

Wien - Dominik Thalhammer ist mit 34 Jahren der jüngste Trainer der Bundesliga. Die Admira übernahm der ehemalige Nachwuchs-Coach der Südstädter am 22. September 2004.

Knapp zwei Monate später zieht Thalhammer im Sport1-Interview Bilanz, plaudert über das kommende "Spiel des Jahres" gegen Rapid und verrät, warum man die wahre Stärke der Admira erst nach der Winterpause sehen wird.

Sport1: Herr Thalhammer, Sie sind jetzt fast zwei Monate der starke Mann bei der Admria. Wie bilanzieren Sie bis jetzt ihre Zeit?

Dominik Thalhammer: Die Situation bevor ich die Mannschaft übernommen habe war im Grunde so, dass die Admira eine Niederlagenserie von drei Spielen gehabt hat. Das Team hat gegen Rapid, Parndorf im Cup und zu Hause gegen Wacker verloren. Bei meinen Debüt auf der Trainerbank haben wir in Tirol gewonnen. Danach ist eine schwierige Zeit angebrochen, da meine Mannschaft in den restlichen Partien nur drei Unentschieden erreicht hat..

Sport1: Warum ist es schlecht gelaufen?

Thalhammer: Die Gründe dafür haben wir intern analysiert. Die wissen wir. Ich sag einmal so, unter der Meisterschaft ist es sehr schwer etwas zu verändern. Ich bin der Meinung, dass man uns erst nach der Vorbereitung messen kann.

Sport1: Dabei hat die Admira auswärts immer eine bessere Figur gemacht, als daheim. Gibt es irgendwelche Gründe, warum es zu Hause einfach nicht nach Wunsch läuft.

Thalhammer: Ich würde da nichts großes hineininterpretieren. Von der Spielstärke bzw. vom Spielerischen tun wir uns auswärts einfach leichter. In der jetzigen Situation spielen wir einfach in der Fremde besser.

Sport1: Spielen da vielleicht die wenigen Zuschauer in der Südstadt eine Rolle?

Tahlhammer: Nein, dass glaube ich nicht.

Sport1: Wie kann man mehr Leute ins Stadion locken?

Thalhammer: Man darf das nicht als einen kurzfristigen Prozess sehen. Sondern man muss langfristige Akzente setzen. Wir müssen jetzt einmal kontinuierlich eine Mannschaft mit vielen jungen Spielern aufbauen, so wie wir uns dies alle vorstellen. Dann werden auch wieder mehr Zuschauer kommen.

Sport1: Am Wochenende werden die Ränge aber wieder gut gefüllt sein. Schließlich kommt mit Rapid der Tabellenführer nach Maria Enzersdorf.

Thalhammer: Für uns ist es das Spiel des Jahres. Es gibt momentan einfach nichts schöneres als gegen Rapid zu spielen. Es ist genau wie letzte Woche gegen den GAK das beste, was uns passieren kann. Es ist eine riesen Herausforderung und eine Standortbestimmung.

Sport1: Thema Standortbestimmung. Nach dem Rapid-Match spielt Admira vor der Winterpause noch gegen Wacker, Bregenz und GAK. Aufgrund der Dichte im unteren Tabellendrittel muss man unbedingt punkten. Haben Sie Angst dieses Jahr gegen den Abstieg zu kämpfen?

Tahllhammer: Wir haben sehr viel Ruhe. Wir wissen, dass wenn wir in der Winterpause endlich mit dem Team in Ruhe arbeiten können, wir sicherlich stärker werden. Es ist sehr wichtig, dass die Spieler, die während der Meisterschaft dazu gekommen sind, eine ordentliche Vorbereitung machen. Man darf nicht vergessen, dass wir im Frühjahr wieder mit Tomasz Iwan, einem der wichtigsten Spieler bei der Admira, rechnen können. Erst dann soll man uns messen und die Leute werden sehen, dass sich die Admira völlig neu präsentieren wird.

Sport1: Sind unter anderem auch Verstärkungen im Winter geplant?

Thalhammer: Ich schließe es aus, dass im Winter große Veränderungen am Kader vorgenommen werden.

Sport1: Auch wenn es sich dabei um einen Spieler mit dem Namen Krysztof Ratajczyk handelt?

Tallhammer: Über diese Thema habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Das Gespräch führte Martin Wechtl

Quelle: sport1.at

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