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Hurricane schrieb vor 3 Stunden:

Mich haben mal ein paar Rapidler in der U Bahn als Judenschwein beschimpft weil ich einen Austriaschal hatte. Dann noch der Spruch "Adolf Hitler war Rapidler!".

Da hab ich  noch mehr gewusst die richtige Vereinswahl getroffen zu haben. Ist schon ewig her aber war halt ein irritierendes und unangenehmes Ereignis als 12 jähriger. 

Genau gleiches erlebt und zusätzlich ist noch mein Schal verbrannt worden. War Allerdings schon 13 damals :glubsch:

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ASB-Legende
Phisch1981 schrieb vor 14 Stunden:

Nochmals, der SK Rapid hat als erster österreichischer Klub unter dem Präsidenten Edlinger, bekanntlich ein Sozialdemokrat, seine Geschichte unter Hakenkreuz wissenschaftlich in Begleitung des DÖW (!!!) aufarbeiten lassen: Rapid war weder Profiteur noch Opfer des Regimes.

Jmd hat in dem Thread behauptet Rapid wäre „Hitlers Lieblingsklub“ gewesen und ich finde es beschämend eine solche Behauptung aufzustellen. 
 

Und auf eurer Seite gibt es eben die fragwürdige Person Sindelar. Und die Austria galt nicht als Judenverein, die Austria hat ganz eindeutig jüdische Wurzel - und das ist jetzt kein Vorwurf sondern Tatsache. Gerade deswegen finde ich euren Freispruch für Sindelar irritierend/spannend …aber gut, ihr habt ja auch Fangruppen wie Unsterblich Wien 😂😂😂😂

 

Auch hier nur ein paar Richtigstellungen. Zunächst einmal, Hitler war kein Fußballfan, daher auch kein Fan von Rapid. Doch für viele Fußballanhänger war Rapid (auch unter Beteiligung von Juden gegründet) halt das Gegenstück zur Austria als "Judenverein". Nicht von ungefähr wurde er 1938 vorübergehend aufgelöst. Klar wurde der als bürgerliche Klub geltende Verein von Juden gegründet. Wie sehr viele große Klubs in Europa. Für die meisten Anhänger galt er halt dann als "Judenverein". Das habe ich oft genug in meiner Jugend und auch später so gehört. Und nein, Sindelar war nicht "fragwürdig" im Sinne dass er den Nationsozialisten nahe stand, sondern eher ein Profiteur der Umstände. Er hat sich ncht geweigert als ihm das Caféhaus in Favoriten, das einem Juden gehörte, angeboten wurde. Und "Unsterblich Wien" war zwar einmal einflußreich auf der Osttribüne, ist es aber schon lange nicht mehr. Im Gegensatz wahrscheinlich zu eurer AG. Und das ist gut so. Wir Anhänger bzw. Fans der Austria freuen uns mehrheitlich daüber dass der Fanklub KAI 2000 die Leaderposition auf der Ost übernommen hat und dort unpolitisch (so wie ich es mitbekomme) im Sinne der immer zahlreicher werdenden Fans der Austria agiert. 

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