[Bilder] Várpalotai BSK - Csetény SE 1:3 (0:0)


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"Inside everyone there´s a litte nut!"

Von Ajka ging es über Veszprém rund 45 Minuten in Richtung Osten, wo die Stadt Várpalota das nächste Zwischenziel sein sollte. Leistungsmäßig geht es im Spiel des Várpalotai Bányász SK gegen den Csetény SE in den Tabellenkeller der I. osztály im Komitat Veszprém, trifft hier um 14.00 Uhr doch der Tabellenletzte auf den Tabellendreizehnten. Allerdings gibt es im Vergleich zum schlichten Sportplatz in Ajka ein Upgrade in Sachen Stadion, denn das Bányász Stadion ist meinem Fassungsvermögen von 4.000 Zuschauern schon über normale Sportplätze zu stellen. Auch ist es kein moderner Fußballtempel, sondern - mit seinen beiden sich über die beiden Längsseiten erstreckenden Stehtribünen - ein Zeitzeuge aus einer vergangenen Epoche aus der Mitte der vorigen Jahrhunderts. Zu dieser Zeit spielte der Verein sogar einige Male zweitklassig, aber zumeist drittklassig.

Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Zuletzt war man in der Saison 2011/12 drittklassig und damals bestand die NB III noch aus sechs Staffeln. Mittlerweile ist man von dieser Drittklassigkeit meilenweit entfernt und man muss gegen einige Dorfklubs aus dem Komitat, um den Klassenerhalt rittern. Mit nur zehn Punkten aus 20 Spielen sind die direkten Duelle gegen anderen Abstiegskandidaten besonders wichtig. Will man die Abstiegsränge noch verlassen, dann muss heute gegen den direkten Konkurrenten Csetény SE ein Sieg her. Die Gäste haben es aus dem Norden des Komitats nicht sehr weit hierher und können mit einem Sieg den Abstand zu Várpalota auf acht Punkte vergrößern.

In den ersten 45 Minuten kann man das Stadion so richtig genießen, denn das auf dem Rasen Gebotene ist wirklich grauenhaft schlecht. Das Bemühen kann man den Akteuren zwar nicht absprechen, aber eine Ligatauglichkeit sieht wirklich anders aus. Zum Glück stärken wir uns in der Pause mit einer Pizza aus einem nahen Restaurant und siehe da, auch die Spieler beider Mannschaften scheinen gestärkt aus der Kabine zu kommen.

Das Spiel wir nun ansehnlicher, wobei Katóka die Gäste in der 55.Minute in Führung bringt. Diese kann Szabó in der 64.Minute egalisieren und danach hat Várpalota auch mehr von Spiel. Doch eine Vielzahl von Chancen kann nicht genutzt werden. Die mitgereisten Anhänger aus Csetény werden nervös und lassen Dampf am Schiedsrichtergespann ab. Dieses lässt sich dies nicht gefallen und so bittet der Schiedsrichter den Hauptordner darum, dass ein Störenfried von der Tribüne gebracht wird.

Nach dieser Unterbrechung läuft es allerdings für Csetény auf einmal wieder. Einen Konter schließt der doch sehr korpulente Stürmer Szehoffner genau ab und bringt sein Team in der 90.Minute auf die Siegerstraße. Mit dem letzten Angriff in dieser Partie kann Katóka zwei Minuten später noch einen Treffer drauflegen. Mit dem 3:1-Sieg in Várpalota hat Csetény nun gute Karten im Abstiegskampf der Liga, während Várpalota aus sportlicher Sicht in der nächsten Saison nicht mehr dabei sein wird.

Da bis auf das bereits besuchte Pétfürdő alle um 16.00 Uhr angesetzten Spiele von hier aus nicht zeitgerecht erreichbar gewesen sind, endet der fußballerische Karfreitag hier und es geht nun auf die letzte Etappe über Siófok und Dombovár nach Pécs.

Várpalotai BSK - Csetény SE 1:3 (0:0)

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