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[Bilder] TJ Borovany - TJ Podolí II 0:3 (0:2)

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Lehrreich begann dieser Ausflug nach Tschechien, denn als wir gegen 09.30 Uhr in Borovany am Sportplatz waren, sah es nicht so aus, als würde hier in einer halben Stunde Fußball gespielt werden. Mit all unserer Routine fanden wir heraus, dass in diesem im Bezirk Budweis gelegenen Borovany auch nicht gespielt wird, denn es gibt im Bezirk Písek noch ein 200 Seelen-Dorf namens Borovany u Milevska, das über einen kleinen Sportplatz außerhalb des Ortes verfügt. Da dieses Spiel auch als eines des Verbandes des Bezirkes Písek in den Ansetzungen steht, machen wir uns auf den Weg dorthin. Auch wenn Andi, wie bereits am Freitag, sein Gefährt problemlos über die Wald- und Wiesenstraßen des südtschechischen Kreises lenkt, sind die ersten 45 Minuten natürlich passé. Immerhin stellt Andi sein Auto genau zum Anpfiff der zweiten Spielhälfte in eine zum Parkplatz umfunktionierte Wiese neben dem Sportplatz. Am Sportplatz werden wir dann auch von einem Schild mit dem Schriftzug des Vereinsnamens "begrüßt".

Die in in einem etwas eigenwilligen Rosaton gehaltenen Dressen spielenden Gastgeber sind zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0 zurück. In der Meisterschaft spielt man neuntklassig in der III. třída, skupina A des Okres Písek im Jihočeský kraj. In dieser Begegnung der fünften Runde der Gruppe B der Covid restart Liga des OFS Písek ist dieser Spielstand auch nicht außergewöhnlich, spielt der TJ PodolÍ II doch eine Liga höher. Dies ist der achtklassige Okresní přebor Písek. Da in Tschechien die Zweitmannschaften als "B-tým" geführt werden, ist klar, dass Podolí II ein eigenständiger Ort ist und hier das "A-tým" des Ortes im Nordwesten der Bezirkshauptstadt Písek aufläuft. Ebenfalls nördlich von dieser Stadt befindet sich, unweit von Podolí II entfernt, der Ort Podolí I. Ob Podolí I und Podolí II eine Partnerschaft mit den beiden steirischen Orten Petersdorf I und Petersdorf II haben, ist nicht bekannt, jedoch wäre dies durchaus naheliegend. 

Die ganz in schwarz spielenden Gäste zeigten Mitleid mit uns und legten vier Minuten nach dem Wiederanpfiff noch einen dritten Treffer drauf. Danach sollte es vor rund 50 Zuschauern allerdings kaum mehr Höhepunkte geben. Das Spiel war mit dem 3:0 entschieden und wurde danach ein lauer Sommerkick. Da der Klobasagrill nicht angeworfen war, konnten wir dennoch gemütlich unsere Fotos schießen, ehe auch diese 45 Minuten mit unserer Beteiligung vorüber waren. Wobei der Schiedsrichter nicht die ganzen 45 Minuten spielen ließ, denn in der Schlussphase sorgte ein rüdes Foul eines Borovany-Spielers für eine Verletzung bei einem Gegner und trübte die ansonsten grundsätzliche freundschaftliche Stimmung unter den beiden Mannschaften.

Wir haben mit Borovany schließlich doch noch Frieden geschlossen und angeschrieben. Bei der Rückfahrt passierte man auch das imposante AKW Temelin und weiß, dass man wieder einmal zu einem Viertligaspiel nach Milevsko oder Sobeslav in diese Gegend kommen wird. Nach Borovany ebenfalls, aber nur ins das bei Budweis (siehe erstes Bild in diesem Album).

TJ Borovany - TJ Podolí II 0:3 (0:2)

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