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[Bilder] FSG Paasdorf - SK Ernstbrunn 1:5 (0:2)

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Sommerliche Temperaturen und ein selten bespielter Ground sind eine gute Kombination für Baden und Hoppen. So ging es an diesem Freitag zuerst ins Marchfeld, wo dem Parkbad von Schönkirchen-Reyersdorf ein Besuch abgestattet wurde. Vom 5m-Turm sieht man gut auf den örtlichen Sportplatz, der zwar schon seit Jahren nicht mehr bespielt wird, jedoch nach wie vor gepflegt wird. Gepflegt wird auch der Sportplatz des USV Bullendorf, der selbst schon jahrelang keine eigene Mannschaft mehr hat. Manchmal dient der Sportplatz mitten im Weinviertel der FSG Paasdorf als Heimstätte. Die in der viertklassigen Gebietsliga Nordwest/Weinviertel spielende Frauenmannschaft hatte hier heute zu einem Testspiel gegen die in der drittklassigen NÖ-Landesliga spielenden Nachbarinnen vom SK Ernstbrunn geladen.

Im Zuschauerbereich herrscht zwar ein reges Kommen und Gehen, jedoch sorgen im Schnitt schon so um die 80 Besucher für eine sehr gute Kulisse an diesem Freitagabend für ein Testspiel zweier Frauenmannschaften. 3G wird auch hier überprüft, doch im Publikum meint man, dass das für "Gefrssn, gesoffn, gespiebn" steht. Wohl bekommts!

Der Favorit aus Ernstbrunn geht bereits nach zehn Minuten durch Fellner in Führung. So richtig kann sie sich über dieses Tor nicht freuen, denn Paasdorfs Torhüterin Krückl, die beim Aufwärmen glänzend die Bälle hielt, lässt diesen schwachen Schuss durch ihre Beine passieren. Fellner ist es einerlei, denn sie trifft sieben Minuten später erneut. Doch so richtig freuen kann sie sich wieder nicht, denn kurz darauf liegt ihre Mannschaftskameradin Selina Idinger nach einem Schrei und ohne Fremdeinwirkung am Feld. Es fließen Tränen und vermeint mit weinerlicher Stimme: "Do hots an Schnoiza gemocht!" Das Spiel ist für Idinger, so wie wohl auch kommende die Badesaison, gelaufen. Gute Besserung an dieser Stelle!

Nach diesem Schock sind die Ernstbrunnerinnen erst wieder nach dem Seitenwechsel in Torlaune. Kronberger erzielt in der 50.Minute das 3:0 und mit dieser komfortablen Führung im Rücken, lässt man Paasdorf wieder das Spiel machen. Das sollte sich bald rächen, den Kurzweil versenkt in der 57.Minute einen Freistoß herrlich im Netz von Ernstbrunns Torfrau Binder. Die Ernstbrunnerinnen merken ihre Unordnung und so hört man es aus ihren Reihen: "Mädels, stö ma se wieda, des is ka Oadnung, des is a Sauhaufn!"

In der letzten halben Stunden klappen dann wieder sowohl die Raumaufteilung, als auch die Zuordnung bei Ernstbrunn besser. Dies zeigt sich auch an der Anzahl der erzielten Tore wieder. Sehr zur Überraschung des Trainers, ist es die eingewechselte Emily Wojnar, die mit ihren Toren in Minute 73 und 80 für weitere Tore sorgt. Die Paasdorferinnen geben zwar nicht auf, können aber Ernstbrunns Tempo in der Schlussphase nicht mehr mitgehen. Die Landesligistinnen lassen aber heute Gnade vor Recht walten und begnügen sich mit einem 5:1 gegen Paasdorf. Beide Teams zeigten aber ambitionierten Frauenfußball, beim dem es Spaß gemacht hat, zuzuschauen.

FSG Paasdorf - SK Ernstbrunn 1:5 (0:2)

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