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Heffridge

[Bilder] DUSV Loipersdorf - USV Söchau/Fürstenfelder SK II 2:0 (0:0)

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Nachdem der gestrige Ausflug zu Spielen der steirischen Unterliga Süd ausfiel, sollte dieser bereits einen Tag später bereits am Sonntag nachgeholt werden. Dies nicht mit irgendwelchen Begegnungen, sondern gleich mit zwei Derbys. Dass wir am Nachmittag aber ganz woanders als geplant sein sollten, wussten wir bei unserer Ankunft am Dietersdorfer Waldstadion allerdings noch nicht.

Aber zuerst der Reihe nach, denn in Dietersdorf traf der DUSV Loipersdorf auf den USV Söchau/Fürstenfelder SK II. Da dieses Nachbarschaftsderby unter dem Motto Oktoberfest stand, fanden sich zu Spielbeginn eine Menge an Leuten ein. Dass dies in diesem Herbst auch die Einhaltung von Coronamaßnahmen erfordert, ist selbstverständlich und so wurden alle Besucher registriert und ihnen ausreichend zur Verfügung gestellte Sitzplätze zugewiesen.

Auch wenn vor dem Anpfiff Frühschoppenmusik von Ewald Hammer, dem singenden Tennislehrer aus Burgau, aus den Lautsprechern ertönte, wollte auf dem Sportplatz keine Stimmung aufkommen, weil wirklich alle brav auf ihren Plätzen saßen und man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Ein Besucher bekrittelte dies zwar mit den Worten "So vü Leit am Spuatplotz und koa Stimmung!", aber jeder ist doch froh gewesen, dass angesichts der steigenden Infektionszahlen überhaupt noch gespielt werden kann.

Nun aber wieder zurück zur Stecknadel, die man an diesem traumhaften Vormittag im Herbst dann doch nicht hören hätte können, weil der Boden am Areal des Waldstadions dermaßen tief war, dass die Nadel bestenfalls im Morast versunken wäre. Dass Schiedsrichter Duschek diese Spiel bei den irregulären Bodenbedingungen durchführen ließ, lag wohl daran, dass die Dietersdorfer viel in die Organisation für das Oktoberfest gesteckt haben. Mitfahrer Stebl, der auf der Genussmeile den Weinstand zu seinem Favoriten auserkoren hat, meinte zur ersten Spielhälfte kurz und prägnant resümierend: "Umackern in 45 Minuten... Moorbäder hassen diesen Trick!"

In den zweiten 45 Minuten wurde der Zustand des Rasens, den man kaum noch als selbigen erkennen konnte, nicht wirklich besser. Die Spieler waren zwar bemüht, sahen aber eher aus wie Schlammcatcher oder Teilnehmer an einem Hindernisparcours. Mit Fortdauer des Spiel kam der Favorit aus Dietersdorf dann besser mit den schwierigen Bedingungen zu Recht und entschied diese Partie durch zwei Treffer in der 69. und 73.Minute, wobei Novosel und Kropf die Torschützen waren.

Nach dem Schlusspfiff ging es für die Spieler ab unter die wohlverdiente Dusche. Ihre Trikots erinnerten an die Waschmittelwerbungen aus den 1980er Jahren, die nur der Testsieger wieder sauber bekommen hat. Wir verzichten dann leider auf Kistenfleisch, Krustenbraten und Bockbieranstich, um zu unserem Nachmittagsspiel zu fahren. Mit den einprägsamen Klängen zu den "Schleifern von Paris" verlassen wir Dietersdorf und begeben uns weiter in Richtung Süden, genauer gesagt ins steirische Vulkanland.

DUSV Loipersdorf - USV Söchau/Fürstenfelder SK II 2:0 (0:0)

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Edited by Heffridge

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