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Jürgen Panis - der Weg zurück

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Jürgen Panis ist wieder zurück. Zwar (noch) nicht im engsten Kader des FK Austria Memphis MAGNA, darauf muss der 28jährige wohl noch einige Zeit warten. Aber Panis ist zurück auf dem Trainingsplatz, dort also, wo ein Fußballer normalerweise die meiste Zeit seiner Arbeit verbringt. Seit dem Beginn des Trainingslagers in Bad Gögging absolviert er mit der Mannschaft (im Bild rechts in der Mitte) die komplette Vorbereitung, er ist wieder auf Tuchfühlung mit seinen Kameraden.

„Ein schönes Gefühl“, sagt der linke Mittelfeldspieler. Denn die letzten Monate hat Panis überwiegend im medizinischen Bereich der Austria im Horr-Stadion verbracht. Gespielt hat er das letzte Mal im Frühjahr, eine schmerzhafte Rückenverletzung machte ihn damals zum Dauerpatienten. Für den Pechvogel der Austria war damit auch der Herbstdurchgang gelaufen, noch ehe sie begonnen hat. Hatte er sich gerade wieder herangekämpft, folgte postwendend der nächste Rückschlag. „Es waren immer wieder diese bösen Schmerzen in der Rücken- und Beckengegend. Es hat sich angefühlt, als ob dir jemand ein spitzes Messer hinten reinjagt.“

Auch Coach Jogi Löw, der Panis schon in der gemeinsamen Zeit beim FC Tirol schätzen gelernt hatte, setzt auf seine Fortschritte: „Bislang hat er in der Vorbereitung das Programm voll durchgezogen. Er hat allen Belastungen standgehalten, natürlich fehlt ihm noch etwas die Praxis.“ Aber auch Löw weiß, dass der kleine Linksfuß vollkommen zu Recht den Spitznamen „Beißer“ hat: „Jürgen darf man nie abschreiben, sonst wäre er auch gar nicht mehr bei uns im Klub.“

Von Tag zu Tag wird Panis jetzt seine persönliche Belastung steigern und irgendwann will er dann auch wieder im Austria-Trikot auflaufen. „Auf dieses Ziel arbeite ich hin, aber es ist unglaublich, wie schnell man die Ausdauer, Spritzigkeit, die Kraft und selbst das Gefühl für den Ball verliert. Wenn es irgendwann wieder mal für ein paar Spielminuten reichen würde, wäre es wunderschön.“ Aber er will sich mit dem Comeback noch Zeit lassen. „Wichtig ist, dass ich den Anschluss wieder geschafft habe, denn auch der Verein hätte nicht ewig zugesehen“, sagt er unter seiner braunen Mähne hervor und ergänzt, dass er noch bis 2005 Vertrag hätte. „Daran denke ich derzeit aber überhaupt nicht. Ehrlich gesagt bin ich froh, wenn ich morgens aufstehen kann und am Abend schmerzfrei ins Bett komme. Das war nicht immer so. Zum Kader zu gehören ist eine Sache, fit zu bleiben eine andere, die Karriere eine weitere.“

Klein beigeben wird er jedenfalls nicht, er geht jeden Tag im Training an seine Grenzen. Von der ersten bis zur letzten Sekunde. Ein „Beißer“ eben, der schon noch ein paar Jahre Fußball spielen möchte. „Ich bin zuversichtlich, was die Zukunft angeht.“

www.fk-austria.at

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