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Heffridge

[Bilder] FC Hermagor - SV Union Lind 3:0 (1:0)

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Vom Klagenfurter Umland ging es wieder zurück ins Gailtail. Die B111 war Richtung Villach stark befahren, weil zahlreiche Besucher vom alljährlichen Honigfest in Hermagor heimfuhren. Richtung Kötschach-Mauthen kam es zu keinen nennenswerten Verzögerungen, sodass die Gemeindesportanlage in Hermagor zeitgerecht erreicht wurde.

Es trafen hier der Aufsteiger aus der 1.Klasse A, der FC Hermagor, und der Absteiger aus der Kärntner Liga, der SV Union Lind, aufeinander. Beide Teams sind nach zwei Runden noch ohne Sieg, die Gäste aus dem Drautal sogar noch punktelos. 180 Besucher kommen auf den an einer Seite sehr gut ausgebauten Sportplatz. Von dieser Tribünenseite hat man einen sehr schönen Blick ins Gailtal Richtung Arnoldstein, wobei die markanten Gipfel von Spitzegel und Dobratsch bei Sonnenuntergang für eine tolle Kulisse im Hintergrund sorgen.

Apropos markant. Ich befinde mich auf dem Stehplatzbereich hinter den Sitzbänken auf der Tribüne, als eine markante Stimme zum Linienrichter aufs Feld ruft: "So wos konnst scho wachtln! Des klescht jo bis do aussa!" Die Worte stammen von niemand Geringerem als Armin Assinger. Der ehemalige Skirennläufer und Millionenshow-Moderator ist Mitglied im VIP-Club des FC Hermagor und lässt sich keine Partie entgehen, wenn es die Zeit zulässt. "Do pfeifn de Komantschen!", denke ich mir.

Der Aufsteiger aus Hermagor hat Lind ganz gut im Griff und geht durch Zankl in der 23.Minute auch verdient in Führung. Nach einer Eckballstafette der Gastgeber pfeifen aber nicht mehr die Komanschten, sondern nur mehr der Schiedsrichter. Es gibt Elfmeter für Hermagor, was Armin Assinger ebenfalls sehr freut! Er sagt lächelnd zu seinem Nachbarn: "Host as a gheat! Do hot eben scho ana auf da Tribüne gesogt: Drei Corna a Ölfa!" Der Strafstoß zischt allerdings flach am linken Pfosten vorbei, sodass beim Stand von 1:0 die Seiten gewechselt werden.

In der 53.Minute versenkt Gatternig einen Freistoß zum 2:0 für Hermagor. Der hat aber vom Tore schießen noch nicht genug und legt sich vier Minuten später den Ball erneut zurecht. Auch diesmal zappelt der Ball im Netz. Da der Freistoß leicht abgefälscht ist, streckt sich Linds Tormann Karpf vergeblich. Der Ball schlägt im Kreuzeck ein und somit ist diese Begegnung der Unterliga West in der 57.Minute entschieden.

Die letzen 30 Minuten verlaufen ereignislos. Assingers Wunsch "A viats warad iatz no sche!" wird nicht mehr erfüllt. Dennoch feiert er nach dem Schlusspfiff den ersten Saisonsieg in der Unterliga West zusammen mit der Mannschaft. Mit solchen Leistungen sollte der Klassenerhalt wohl kein Problem sein, ebenso wie die Bewältigung der kommenden drei Auswärtsspiele, weil Hermagor das Heimrecht aufgrund des Ende August stattfindenden Feuerwehrfestes einmal getauscht hat.

FC Hermagor - SV Union Lind 3:0 (1:0)

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