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Heffridge

[Bilder] SV Grünbach - SC Neunkirchen 3:3 (1:2)

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Weit entfernt befinden sich die Austragungsstätten der 2.Klasse Wechsel nicht wirklich, aber irgendwie ist diese Spielklasse dennoch zu selten am Radar gewesen. Es gibt in dieser echt einige tolle Sportstätten, jedoch war bei einem möglichen Besuch dieser entweder das Alternativprogramm besser oder Scheiblingkirchen II der Gegner, sodass diese Pläne leider schnell wieder verworfen wurden.

Diesmal hatte der SV Grünbach mit dem einzigen Vormittagsspiel in Niederösterreich die Monopolstellung für sich gepachtet und mit dem SC Neunkirchen den bereits feststehenden Meister der 2.Klasse Wechsel in der Schneebergregion zu Gast. Grünbach kämpft in einem Fernduell mit dem Nachbarn aus Puchberg gegen die rote Laterne in dieser Saison, wobei allerdings noch das direkte Duell aussteht.

Ein Spiel um die Mittagszeit heißt auch in Grünbach, dass reichlich aufgetischt wird. Der Platzsprecher teilt den 120 Besuchern mit, dass das Angebot im "Grillcontainer" von den üblichen Koteletts und Bratwürsten heute um Schnitzel und Schweinsbraten erweitert wurde. Aber nicht nur das Essen auch das Wetter spielt beim Publikum eine wichtige Rolle, denn ein paar umherziehende Quellwolken besorgen einige Sportplatzbesucher. Mit dem Statement: "Du, bei an Gewitter host imma an Regn!" endet dieses Gespräch und die Konzentration gilt fortan dem Geschehen auf dem Rasen.

Hier zeigen sich die Neunkirchner aber unkonzentriert und bekommen in der neunten Minute bereits den ersten Gegentreffer. Dieser rüttelt sie dann zwar etwas wach, aber erst nachdem sie Mitte der ersten Spielhälfte einen Elfmeter vergeben, sind sie zu wieder zu 100% am Platz. Ölmet und Sentürk drehen mit ihren Treffern in der 35. und in der 38.Minute diese Partie. Grünbach hat in dieser Phase auch Glück, dass der Schiedsrichter nach einer vermeintlichen Notbremse nur die gelbe Karte zückt. Der Trainer der Neunkirchner beruhigt die aufgebrachte Bank: "Es ist eh scheißegal, wia ma do heit spün! Oba gwinnan woa das Spü trotzdem."

Doch nach dem Seitenwechsel sind die Neunkirchner wieder sehr unkonzentriert und fangen sich den zweiten Gegentreffer ein. In der warmen Mittagssonne plätschert danach das Spiel so dahin und erst der Führungstreffer der Grünbacher durch Reinisch weckt sowohl die Zuschauer als auch die Neunkirchner aus ihrer Lethargie. Doch die Grünbacher wollen diesen Prestigeerfolg und halten mit allen Mitteln dagegen. Dies muss Neunkirchens Kapitän Lechner drei Minuten vor dem Ende schmerzhaft erfahren, sodass er  mit einer gröberen Verletzung ausgewechselt werden muss. Von der Seitenlinie aus sieht er allerdings noch, wie Ölmez in der Nachspielzeit den verdienten Ausgleich zum 3:3 erzielt.

Die Neunkirchner Fans sind aber noch immer über die harte Spielweise der Grünbacher erzürnt und so meint eine Dame: "Zum Glick miaß ma do nie wieda hea!" Ihre Nachbarin ist da wohl etwas realistischer: "Najo, erst zwa Joa wieda!" Falls das Abenteuer in der 1.Klasse Süd für die Neunkirchner nicht von Erfolg gekrönt sein sollte.

SV Grünbach - SC Neunkirchen 3:3 (1:2)

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