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Jonny Rainbow

Wiener Sportclub : FC Mannsdorf/Großenzersdorf

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Morgen ist es dann wieder soweit...:winke:

VORSCHAU

Im vergangenen Herbst belegte die Mannschaft aus dem Marchfeld den 6. Platz und bewegte sich damit innerhalb der von Experten gesetzten Erwartungen. In der Winter-Übertrittszeit verließen Kreka und Jovankovic den Verein Richtung Schwechat, während Toptalent Konstantin Breuer in Ebreichsdorf andockte. Im Gegenzug wurden Markic (von Amstetten), Polanc (vorher Deutschlandsberg) und Buljic von Langenrohr verpflichtet. Nach einem mühevollen Auftaktsieg in Schwechat mit einem Lucky Punch in der Nachspielzeit setzte ein fulminanter Siegeszug ein, der nur durch eine einzige Niederlage (1:2 in Neusiedl/See) getrübt wurde. Zur allgemeinen Überraschung verlautbarte Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Macho, dass Trainer Hannes Friesenbichler gehen müsse und Ex-Rapidler Carsten Jancker, nach seiner Trennung vom Zweitligisten Horn arbeitslos, mit dem 1. Mai das Traineramt übernehmen werde. Diese Maßnahme erinnerte nicht wenige an den FC Hollywood, und kaum jemand verstand, wie man einen erfolgreichen Coach für einen prominenten Namen opfern konnte. Der scheidende Betreuer antwortete mit drei weiteren Siegen, noch dazu ohne Gegentor. Bei seinem Debut erreichte Jancker ein Remis beim Tabellenzweiten Mauerwerk, am letzten Freitag wurde Stadlau 4:0 besiegt, obwohl der Tabellennachzügler starke Gegenwehr leistete; die Treffer erzielten allerdings nur die Hausherren. Diese präsentieren sich im Frühjahr als eine geschlossene Einheit, Neuzugang Markic erzielt Tore wie am Fließband und ist eine ideale Ergänzung zu Topscorer Nenad Panic (bisher 13 Treffer). Spielmacher Mehmet Sütkü führt ein bärenstarkes Mittelfeld an (Mulahalilovic, Strapajevic, Gökcek), das auch stets torgefährlich ist. Die Abwehr hat sich konsolidiert und im Frühjahr erst 5 Gegentore zugelassen. Bleibt die Mannschaft in dieser Verfassung, avanciert sie im kommenden Jahr zum Titelaspiranten.


Für den Sport-Club heißt es, nach dem klaren Sieg gegen die schwächelnden St. Pölten Juniors, die Herausforderung anzunehmen und so konzentriert ans Werk zu gehen, wie es in Obergrafendorf über weite Strecken geschah. Schade, dass Jakov Jovic im Spiel gegen seinen Ex-Verein gesperrt ist; ärgerlich ist das allemal, wenn man bedenkt, dass die gelbe Karte beim gemächlichen Austausch beim Stand von 3:0 in der 81. Minute nie und nimmer eine absichtliche Verzögerung darstellen konnte, die den Spielausgang entscheidend beeinträchtigen hätte können – hier bewies der Schiedsrichter alles andere als Fingerspitzengefühl. Damit entfällt das Duell der beiden Goalgetter Panic und Jovic. Erfreulich ist hingegen, dass der eingewechselte Jan Feldmann eine starke Vorstellung gab und auch seinen ersten Saisontreffer ablieferte. Auf das erste Tor im Frühjahr wartet Julian Küssler hingegen noch. Wieder einmal verhinderte Aluminium dieses erlösende Erfolgserlebnis, andererseits bereitete er Treffer eins und drei mustergültig vor. Eine Premiere war das Ergebnis insofern, dass die Hernalser erstmals im Frühjahr zu null spielten. Das verleiht der Defensive hoffentlich die nötige Sicherheit, um die geballte Offensive der Mannsdorfer in den Griff zu bekommen. Falls der Wettergott diesmal endlich mitspielt, ist beim vorletzten Heimspiel ein Rekordbesuch garantiert, der den Schwarz-Weißen eine stimmkräftige Unterstützung garantiert.

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