[Bilder] SV Hinterberg - FC Trofaiach 1:0 (0:0)


Heffridge
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"Inside everyone there´s a litte nut!"

Nachdem sich der SV Hinterberg gegen den TSV Neumarkt in einem spannenden Zweikampf um den Aufstieg in die steirische Oberliga Nord durchsetzte, war für einen anstehenden Besuch im Leobener Stadtteil auch die Abstiegsentscheidung in der steirischen Landesliga von Bedeutung. Denn hätte es dort den DSV Leoben erwischt, dann wäre der Sportplatz hier in Hinterberg wohl noch etwas voller gewesen, als gegen den FC Trofaiach, der schließlich den bitteren Gang in die Oberliga antreten musste.

An diesem Freitag zeigte sich der Wettergott gnädig, in dem er das starke Gewitter bereits zwei Stunden vor Spielbeginn über Ostösterreich und die Obersteiermark ziehen lies. Daher gestaltete sich die Anreise nach Leoben etwas unangenehm, aber am Sportplatz kam dann sogar noch ein wenig die Abendsonne zum Vorschein.

350 Besucher wohnen diesem Derby bei und sorgen für eine nahezu volle Tribüne. Spielerisch neutralisieren sich beide Teams in den ersten 45 Minuten und zwingende Torchancen sind Mangelware. Dies sind ab der Pause auch die Grillwürstel. So verkündet der Grillmeister: "Es is fost ois weg, wia hom jetzt nua mea a poa Braune!"
Zwei Fans der Heimischen hadern derweil noch etwas mit der Niederlage am vergangenen Wochenende: - "Rottenmann woa zwoa bessa, oba des 2:3 woa scho a Pech!" - "Des mit Rottenmann stimmt, dafüa konn da heitige Gegna nix!"

Als das Spiel dann auch unter Flutlicht nicht viel besser wird, steuert alles schon auf ein torlosen Remis hin. Zu Beginn der Schlussphase rettet der Hinterberger Schlussmann zwei Mal in höchster Not. Daher hört man aus der Trofaiach-Ecke motivierende Worte: "Kummts Jungs! Des hoi ma uns jetzt!" Doch als in de 81. Minute zwei Entscheidungen gegen Trofaiach gepfiffen werden, ist eine Dame völlig aus dem Häuschen und meint über das Schiedsrichter-Trio: "80 Minuten woads in Uadnung, oba jetzt sads Schiawa! Die Männer aus Trofaiach schrecken in dieser Szene auch vor derberen Ausdrücken nicht zurück.

Aber auch auf der Gegenseite hält man sich nicht mit der Kritik am Schiedsrichter zurück: "Jetzt pfaif amoi eine, Du Eadopföschiri!" lauten die empörten Worte eines Hinterbergers auf der Tribüne. Seine Entrüstung ist unbegründet, denn nur wenige Sekunden später sollte in der 89.Minute der Siegestreffer für Hinterberg durch Schickhofer fallen. Danach kennt der Jubel keine Grenzen mehr. Der erste Oberliga-Sieg wird im Derby gegen Trofaiach eingefahren und minutenlang überschwänglich gefeiert.

SV Hinterberg - FC Trofaiach 1:0 (0:0)

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Edited by Heffridge

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