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Heffridge

[Bilder] SC Frankenau - SC Rattersdorf 2:0 (1:0)

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Am Sonntag solle es wieder in das heißgeliebte Burgenland gehen und heiß war es diesmal tatsächlich, auch noch zur Anstoßzeit um 17.00 Uhr am Sportplatz in Frankenau. Dass nicht pünktlich um 17.00 Uhr angepfiffen werden konnte, lag an den Gästen aus Rattersdorf, die ein ums andere Mal den Pfiff des Schiedsrichters negierten und ein sich ein paar Minuten später zum Einlauf versammelten.

Der Schiedsrichter ist sichtlich genervt und belehrt den Kapitän der Gäste, dass dies ein Akt der Unhöflichkeit ist. Rattersdorfs Kapitän meint dazu nur trocken: „Herr Schiedsrichter, wia hom hoit a poa Prinzessinnen in der Monnschoft!“

So gravierend war die Verspätung auch nicht und so konnte diese Partie in Frakanava, wie der Ort in der Sprache der kroatischen Minderheit heißt, vor 100 zahlenden Besuchern beginnen. Auf dem Platz ist unter den Spielern, wie so oft im burgenländischen Unterhaus, Ungarisch die dominierende Sprache unter den Spielern. Mittlerweile können sogar die burgenländischen Trainer ihre Kommandos auf Ungarisch den Spielern mitteilen.

Der SC Frankenau schlägt sich als Aufsteiger ganz wacker in der 1.Klasse Mitte und wird souverän den Klassenerhalt schaffen. Der SC Rattersdorf ist im Mittelfeld klassiert und spielt zum Saisonfinale nur mehr um die goldene Ananas. Dementsprechend geht Frankenau konzentrierter an die Sache und in der 18. Minute auch verdient in Führung.

Als ein Kiebitz um 17.30 Uhr auf den Platz kommt meint er nur „Sads es olle ongsoffn? Hoiba sechse hots do gehassn!“ Er hat dennoch unwiderruflich die ersten 30 Minuten des Spiels verpasst. Auch im Publikum gibt es so manchen Unmut über die Schiedsrichterentscheidungen, aber der aufmerksame Sitznachbar kann eine sich echauffierenden Zuschauer gleich beruhigen: „Heast reg di ned auf! Zuerst hot ea des obseits gebn, des woa scho richtig!“

Die richtige Entscheidung bei diesen Temperaturen ist es auf alle Fälle, sich in der Kantine einen weißen Spritzer zu genehmigen. So vergehen die zweiten 45 Minuten auch wie im Fluge, wobei Frankenau den einen oder anderen großen Sitzer vergibt oder an die Latte setzt. Das 2:0 ist in der Nachspielzeit nur mehr Formsache. Die Punkte bleiben in Frankenau, das nun endgültig die Tauglichkeit für eine weitere Saison in der 1.Klasse Mitte unter Beweis gestellt hat.

SC Frankenau - SC Rattersdorf 2:0 (1:0)

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