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Heffridge

[Bilder] USV Weiten - USC Maria Taferl 2:5 (0:2)

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Am Sonntagnachmittag wurde ein Spiel in der 2.Klasse Yspertal besucht. Auch wenn ich in dieser Region sowohl familiäre Bande als auch Freundschaften habe, bin dort nur sehr selten auf einem Fußballplatz. Zuschauermäßig ist in dieser Liga trotz vieler Derbys nur sehr wenig los, aber Tore sieht man dafür eigentlich immer sehr viele.

Ich kann es vorwegnehmen, dass sich diese auf dem Sportplatz des USV Weiten abermals bestätigen sollte. Die Anlage ist zwar tribünenlos, bietet aber einen schönen Blick auf die Ruine der Mollenburg. Außerdem gibt es am Weg zur Ruine eine Möglichkeit, um tolle Aufnahmen vom Sportplatz zu schießen.

Es ist sehr heiß an diesem Tag und daher bietet der Schiedsrichter den Spielern zumindest in den ersten 45 Minuten eine Trinkpause an. Nachdem er aber anfangs keine klaren Antworten erhält, meint er mit Nachdruck: „Regnen wird es heute sicher nicht!“, woraufhin die Spieler der Trinkpause zustimmen.

Vor rund 100 Zuschauern (50 davon sind zahlend), beginnt diese Partie der beiden Mittelständler sehr zerfahren. Die vielen Fouls bringen aber die Zuschauer in Rage. Als wieder einmal ein Weitener am Boden liegt, brüllt eine Fan in Richtung Schiedsrichter: „Hau eam ausse! Dea bringt jo unsre Spüla um!“

Im Laufe der ersten Spielhälfte übernimmt der USC Maria Taferl das Kommando.  Ein Freistoß der Gäste in der 23.Minute passt genau zur Führung. Maria Taferl erspielt sich danach weitere Chancen, jedoch schaut erst wieder nach einem Freistoß etwas Zählbares heraus, sodass es in der 45.Minute 2:0 steht.

Nach dem Seitenwechsel beginnt der USC Maria Taferl furios. In Minute 46 und 48 wird die Führung auf 4:0 ausgebaut. Über den Torschützen zum 4:0, Martin Knopik, gibt es im Zuschauerbereich einen interessanten Dialog:

-          Host des gsehn? Du host gsogt da Neina kaun nix!

-          Jo, rennan kaun a ned!

-          Oba a Goi hot a gmocht und des zöht!

Weiten ist nach wie vor nicht vorhanden und kassiert in der 68.Minute den fünften Gegentreffer an diesem Nachmittag. Da Maria Taferl nun so einen komfortablen Vorsprung hat, konnte man in der Schlussphase ordentlich zurückschalten. Der USV Weiten nützt dies natürlich sofort und erzielt in der 77.Minute den ersten Treffer in diesem Spiel.

Es sind auch die Gastgeber, die den Schlusspunkt setzen, denn in der 90.Minute wird ein Elfmeter zum Endstand von 2:5 verwandelt.

Ein Weitener ist enttäuscht, dass sich das Spiel schon zu Ende neigt und meint: „Schod, dass jetzt scho aus is! Geht´s no zehn Minuten länger, dann gwinn ma`s!“

Da ein Spiel aber nur 90 Minuten dauert, gehen alle drei Punkte an diesem Tag verdientermaßen nach Maria Taferl.

USV Weiten - USC Maria Taferl 2:5 (0:2)

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