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Gigi

Bundesliga zieht positive Bilanz

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Bundesliga zieht positive Bilanz für Geschäftsjahr 2002/03

Auch die heimische Bundesliga nützte den besinnlichen Advent, um Bilanz zu ziehen.

Die Fußball-Familie tat es am Donnerstag auf ihrer siebenten Ordentlichen Hauptversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier im Wiener Palais Ferstel.

Präsident Frank Stronach befand, dass mit der neuen Struktur sehr viel erreicht worden sei. "Die Klubchefs können über ihr eigenes Schicksal entscheiden", stellte der Magna-Gründer fest.

Akademien tragen erste Früchte

Mit der neuen Struktur in der Liga ortet der Austro-Kanadier einen "guten Dialog und konstruktive Arbeit", daneben hätte sich auch das Klima zwischen ÖFB-Präsident Friedrich Stickler und den Landesverbänden gut entwickelt:

"Jeder braucht jeden zum Wohle unseres Fußballs." Er wolle dem Fußball nur dienen, hofft aber, auch manch guten Vorschlag einzubringen. Freilich hatte es mit dem Abschneiden im Europacup auch Schattenseiten gegeben.

Er verglich den Fußball "mit einer Firma, die, ohne Geld in die Forschung zu investieren, nicht bestehen kann". Nach den Fehlern, die in den vergangenen Jahren im Nachwuchs begangen worden seien, kämen jetzt u.a. auch durch die Akademien erste Früchte zum Tragen.

"Das haben die dritten EM-Plätze der U17- und U19-Auswahlen heuer gezeigt, ich blicke sehr optimistisch in die Zukunft", sagte der gebürtige Steirer.

"Zeichen stehen auf Wandel"

Vorstand Thomas Kornhoff sprach von einem "schwierigen Jahr, das im Zeichen des Wandels" gestanden sei. "Die neue Struktur mit zwei Vorständen hat sich bewährt, damit verfügen wir über mehr Kapazitäten, um Dinge schneller voranzutreiben."

Als besonders erfreulich führte er den gestiegenen Anteil eingesetzter junger Spieler in den zwei obersten Spielklassen an, was auch auf die in der Bundesliga eingeführte finanzielle Steuerung zurückzuführen wäre.

Werbewert der Liga über acht Millionen

"Obwohl wir internationalen Aufholbedarf haben, ist Fußball in Österreich wieder in, was ein Werbewert von über acht Millionen Euro und 36 Prozent mehr Zuschauer zur Halbzeit deutlich beweisen", sagte der für das Marketing zuständige Kornhoff-Kollege Peter Westenthaler, der kürzlich den Vertrag mit T-Mobile verlängert hat.

Die Liga befinde sich auf dem Weg der wirtschaftlichen Stabilisierung, doch der Boom müsse noch stärker werden. "Daran arbeiten wir!"

"Die Liga ist liquid und nicht überschuldet"

Der frühere FP-Politiker selbst hat sich für die nähere Zukunft viele Aufgaben gestellt. Unter anderem möchte er im Frühjahr den neuen TV-Vertrag unter Dach und Fach bringen.

Die Einrichtung einer Pensionskasse für Spieler soll vorangetrieben und in einem Gespräch mit Finanzminister Karl-Heinz Grasser wird Steuerfrage der Vereine erörtert. "Es kann nicht sein, dass sie Liebkinder der Steuerfahnder sind. Hier besteht Handlungsbedarf."

Die Hauptversammlung, die die Linzer Schiedsrichter-Legende Erich Linemayr ehrte sowie die Installierung eines Lizenz-Protest-Komitees unter Vorsitz von Franz Lauer einstimmig beschloss, hat den Aufsichtsrat und Vorstand ohne Gegenstimme entlastet.

"Die Bundesliga ist liquid und nicht überschuldet", erklärte Wirtschaftsprüfer Josef Schlenk (KPMG). Der operative Jahresgewinn 2002/03 betrug 713,79 Euro, womit die Anlaufverluste aus dem Gründungsjahr auf 52.846,03 Euro reduziert wurden.

(sport1.at)

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